VfB-Frauen kommen über 2:2 nicht hinaus

Bad Cannstatt - Mit einem enttäuschenden 2:2 endete das letzte Oberliga-Heimspiel der Frauen des VfB Stuttgart gegen den SSV Ulm. Die Stuttgarter Mädels hatten sich viel vorgenommen: Mit einem Heimsieg wollten sie Kurs auf die Aufstiegsspiele nehmen. Doch sie kamen mit dem Druck nicht wirklich gut zurecht. Im Vergleich zu den letzten Spielen wirkten sie ein wenig verkrampft und vergaben viele Chancen. Da jedoch der HC Heidelberg überraschend in Freiburg gewinnen konnte, kommt es morgen dennoch zum großen Finale im Kampf um den Platz in der Aufstiegsrunde. Heidelberg empfängt den souveränen Tabellenführer Mannheimer HC, während die VfB-Mädels bei der Bundesligareserve des TSV Mannheim spielen. Gegen Ulm begannen die Stuttgarterinnen wie geplant druckvoll und aggressiv. In den ersten zehn Minuten erspielten sie sich mehrere klare Torchancen und zwei Strafecken. Jedoch nutzten sie keine dieser Chancen. Anschließend befreiten sich die Ulmerinnen ein wenig und nutzten zwei von insgesamt vier Strafecken zu zwei Toren. Helen Strobel gelang zwischendurch zumindest das Tor zum 1:2 Halbzeit-stand. In der zweiten Hälfte machten es die VfB-Mädels ein bisschen besser, bauten wieder viel Druck auf, vergaßen aber das Kombinationsspiel und waren zu hektisch, so dass Ulm weitgehend sicher stand. Immerhin sorgte Carina Mathä noch per Siebenmeter für den 2:2-End- stand. Mehr ging leider nicht mehr. Am morgigen letzten Spieltag in Mannheim (11 Uhr) haben die Mädels nichts zu verlieren, nur alles zu gewinnen - vielleicht spielen sie dann wieder das erfolgreiche Kombinationsspiel der letzten Wochen. Als Tabellenletzter der Oberliga waren die VfB-Herren I schon mächtig unter Druck. Ein Punktgewinn im Heimspiel gegen den SSV Ulm war fast schon Pflicht. Am Ende verlor man aber mit 2:3. Die VfB-Herren II erkämpften sich bei der TSG Heidelberg ein 2:2. Die VfB-Herren I müssen morgen um 14 Uhr beim Lokalrivalen und Abstiegskonkurrenten HTC Stuttgarter Kickers II unbedingt punkten.

Cannstatter Zeitung, 27.06.2015
Thomas Reinmüller

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