Glücklicher Derbysieg

VfB-Hockeyspielerinnen gewinnen gegen Ludwigsburg
Bad Cannstatt - Einen am Ende durchaus glücklichen 2:1-Derbysieg feierten die Frauen des VfB Stuttgart im Oberliga-Heimspiel gegen den TSV Ludwigsburg.

Es war eine immer spannende Partie, in der die VfB-Damen nicht an die starke Leistung der Vorwoche gegen Feudenheim anknüpfen konnten. Allerdings gingen die Stuttgarterinnen auch ohne Meli Simmler, Esther Hummel und Lisa Raff in die Partie. Wobei Mona Gläsle erneut eine bemerkenswerte Leistung im Tor ablieferte.

Das VfB-Team begann stark. In den ersten Minuten erspielten sich vor allem Helen Strobel und Elissa Eggenweiler Chancen fast im Minutentakt. Es fehlte allerdings die letzte Konsequenz im Abschluss und manchmal auch schlicht das nötige Quäntchen Glück. Nach zehn Minuten ließ der Druck etwas nach. Die Gäste konnten die Partie ausgeglichener gestalten. Und sie machten es cleverer: Mitte der ersten Hälfte nutzten sie eine der wenigen Chancen bis dahin zum Führungstreffer. Danach verteiltes Spiel mit starken Abwehrreihen. Immerhin sorgte Elissa Eggenweiler noch vor der Pause für den insgesamt verdienten Ausgleich. Nach der Pause fanden die VfB-Mädels wieder zurück zu ihrem Spiel und bekamen so auch wieder die Kontrolle über die Partie. Mitte der zweiten Hälfte sorgte die auffällig starke Helen Strobel durch energisches Nachsetzen für die 2:1-Führung. Die Gäste aus Ludwigsburg versuchten danach mit großer Leidenschaft, Druck zu machen. Unterm Strich ein hart erkämpfter Arbeitssieg - durchaus auch mit dem Quäntchen Glück der Tüchtigen. Heute, 19 Uhr, tritt das Team beim Bietigheimer HTC an.
Nur mit einer Rumpfmannschaft liefen die VfB-Herren in der Oberliga gegen den punktgleichen Dauerrivalen Freiburg auf. Ließ ein Blick auf die Tabelle vor dem Spiel noch Hoffnung auf ein Duell auf Augenhöhe zu, wurden die Stuttgarter mit zunehmender Spieldauer schmerzhaft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Mit Kampfgeist versuchte man in der Anfangsphase, noch dagegenzuhalten, und konnte so von 0:3 und 1:5 auf 3:6 durch Tore von Maier und C. Thorwart noch auch Tuchfühlung bleiben. Durch stetig schwindende Kräfte sank jedoch von Minute zu Minute die Aussicht auf Punkte im Abstiegskampf. Die technisch versierten Freiburger ließen die Württemberger kaum zur Entfaltung kommen und bestraften jeden Fehler hart, so dass es zur Halbzeit dann bereits 3:8 stand. Trotz einer engagierten zweiten Hälfte war der Kampfgeist spätestens nach dem 3:10 gebrochen, wobei man die ersten zehn Minuten noch gut mitzuhalten vermochte und erst mal keine Tore vom Gegner mehr zuließ. Der Endstand lautete jedoch 4:14 und bedeutete eine Menge Enttäuschung und Frust am Neckarufer. Morgen, 17 Uhr, empfangen die VfB-Männer in der Halle Nord den HC Lahr.
Cannstatter Zeitung, 12.12.2015
Thomas Reinmüller
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