Cannstatter Zeitung vom 29.Juli 2005

VfB-Damen steigen überraschend auf
Hockeyteam als Zweiter für die Oberliga qualifiziert - Herren schaffen Klassenverbleib
Bad Cannstatt - Die Hockeyabteilung des VfB Stuttgart hatte an diesem Wochenende gleich zweifach Grund zum Feiern. Die Damen steigen überraschend als Tabellenzweiter in die Oberliga auf. Die 2. Herrenmannschaft schafft trotz einer klaren 1:6-Niederlage in Bietigheim den Klassenerhalt.
Eigentlich liegt der letzte Spieltag der VfB-Damen schon gut eine Woche zurück. Sie beendeten die Saison mit einem guten 2. Platz in der 1. Verbandsliga und rechneten fest damit, kommende Saison in der gleichen Klasse anzutreten.
Am letzten Freitag jedoch erhielt Trainer Andi Sauck die Nachricht, dass der Hockeyverband sich dazu entschlossen hat, die Oberliga wieder von sieben auf acht Teams aufzustocken. Somit steigen in diesem Jahr die beiden Erstplatzierten in die Oberliga auf.
Die gute Nachricht wurde dann bei einem abendlichen Gartenfest des Vereins verkündet. Klar, dass sich alle riesig freuten und den überraschenden Aufstieg bis in die Morgenstunden ausgiebig feierten.
Sauck selbst konnte die Nachricht zunächst kaum fassen: „Als ich den Anruf bekam, viel mir wirklich fast der Hörer aus der Hand. Ich freue mich total für die gesamte Mannschaft! Ich denke, wir sind zwar glücklich, aber doch auch verdient für die gute Arbeit in den letzten Monaten belohnt worden. Ich erinnere nur einmal an das entscheidende Spiel in Esslingen. Hätten wir da nicht so großartig gespielt und gewonnen, dann gäbe es heute sicher nichts zu feiern. Deshalb herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft, ich bin mir ganz sicher, dass wir gemeinsam den Klassenerhalt schaffen, wenn alle so konzentriert weiterarbeiten.
Versöhnlicher Saisonabschluss auch für die Herren II, die am Sonntag als letztes Team die Feldrunde beendeten. Die Mannschaft schaffte den kLassenerhalt, obwohl sie mit 1:6 in Bietigheim verlor. Weil die direkte Konkurrenz ebenfalls patzte, gab es ein glückliches Ende und für die Hockeyabteilung einen weiteren Grund zum Feiern.
Andreas Sauck

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