Cannstatter Zeitung vom 05.10.2007

Siegtor kurz vor Schluss
VfB-Hockey-Männer gelingt erster Saisonsieg
Bad Cannstatt — Die Hockey-Herren des VfB Stuttgart konnten mit einem 2:1-Sieg gegen die Stuttgarter Kickers die ersten drei Punkte der Verbandsliga-Saison holen.
Auch die Hockey-Damen konnten den ersten Sieg verbuchen, allerdings war der geschenkt, da der Gegner wegen Personalproblemen nicht antrat.
Am Samstag liefen die VfB Hockeyherren zum Lokalderby gegen den HTC Stuttgarter Kickers auf der Hohen Eiche ein. Schon in den ersten Minuten zeigte sich, wer an diesem Tag das Heft in der Hand halten würde. Zwei 100-prozentige Chancen auf Seiten des VfB wurden aber nicht zur Führung genutzt. Die Roten waren die meiste Zeit die spielbestimmende Mannschaft, doch nutzen sie keine ihrer zahlreichen Chancen und so war es der HTC, der durch einen folgenschweren Fehler in der VfB-Verteidigung zum 1:0 verwandelte. Doch die Roten ließen sich durch den unglücklichen Zufall nicht beeindrucken und machten weiter Druck. Und so war es kurz vor der Halbzeitpause Tobias Placht, der einen schön herausgespielten Angriff zum 1:1 verwerten konnte. Zwar mussten die VfB-Männer die letzten Minuten vor der Pause zu zehnt meistern, doch ließen diese nichts mehr anbrennen und gingen mit einem Unentschieden in die Halbzeit. Nach dem Wechsel starteten die Hausherren mit einer neuen, offensiveren Taktik, indem man nur noch mit drei Abwehrspielern auflief. Wieder waren die Roten die klar spielbestimmende Mannschaft, doch gelang es wieder nicht, den Ball im Tor zu versenken. Erst kurz vor Schluss war es Stefan Burkart, der eine Ecke zum 2:1-Endstand verwandeln konnte.
Laura Blschek

Cannstatter Zeitung vom 12.10.2007

VfB-Frauen mit Sieg und Niederlage
Bad Cannstatt — Die Hockey-Damen des VfB Stuttgart beenden das erste Doppelspielwochenende der Oberliga-Saison mit durchwachsener Leistung. Die VfB-Herren I spielten in Gernsbach nur 1:1.
Zum ersten Spiel traten die VfB-Damen bei den Stuttgarter Kickers II an Immer noch geschwächt durch Krankheiten und Verletzungen wollte man dennoch gewinnen. Und die Gastgeber schienen bereits vor dem Spiel Geschenke zu verteilen. Denn die Kickers brachte gerade mal acht Spielerinnen auf den Platz. So lief die Partie verständlicherweise auch nur in eine Richtung, näm-
9 lich auf die blaue Abwehrwand. Stuttgart stürmte mal links, mal rechts, doch meist wurden die Bälle verkrampft und überhastet auf der Vorhand des Gegners noch vor dem Schusskreis wieder verloren. Carina Mathä war es dann, die einen dieser Angriffe mit der Rückhand im Netz unterbringen konnte. Nur wenige Minuten später erhöhte dann Carina Mathä durch eine toll gespielte Eckenkombination auf 2:0. Es schien also alles bestens zu laufen, jedoch wurden weiterhin gegen die acht Gegner zu viele Bälle einfach verloren. Nach dem Wechsel wollten die Roten nun mit mehr Kontakten nach vorne kommen, allerdings wurden weiterhin unüberlegte Bälle gespielt. Im Mittelfeld war das von Trainer Andi Sauck geforderte Kontaktspiel so gut wie nicht vorhanden und auch die Stürmer konnten sich im Kreis nicht durchsetzen. So blieb es beim 2:0.
Das Spiel gegen den HC Ludwigsburg verlief ähnlich. Die VfB--Damen waren nicht in der Lage, ihr Spiel zu gestalten. Zwar liefen sie hin und wieder gute Angriffe, doch wurden auch hier zu viele Bälle über die Vorhand verloren oder unüberlegt abgespielt. So war es am Ende der HCL, der mit einem 3:0- Sieg die Punkte einsteckte.
Laura Blaschek

Cannstatter Zeitung vom 27.09.2007

Auftakt vermasselt VfB-Hockey-Frauen verlieren 0:3 Bad Cannstatt — Die Hockey-Damen des VfB Stuttgart vermasseln ihren Auftakt in die Oberliga-Feldsaison 2007/08: Sie verloren gegen die Bundesligareserve aus Mannheim mit 0:3. Die Herren zogen im zweiten Saisonspiel der Verbandsliga zu Hause gegen den HC Ludwigsburg den Kürzeren. Man wusste schon vor Beginn der Partie, dass das erste Saisonspiel der VfB-Hockey-Damen kein leichtes sein würde. Spielführerin Ulle Schläfke war wegen einer Oberschenkelzerrung angeschlagen und Carina Mathä litt, als hoffnungsvollste Stürmerin, an einer Knieverletzung. Doch trotz Handicaps stellte Trainer Andi Sauck zunächst die Bestbesetzung auf. Das zeigte sich auch in den ersten zehn Minuten der Partie, in der die Stuttgarter Damen sogar die spielbestimmende Mannschaft war und zu Torchancen kam, die aber nicht genutzt wurden. Doch die MHC-Damen erhöhten das Tempo und zeigten ihr technisches Können. Ein ums andere Mal verloren die Stuttgarterinnen den Ball im Mittelfeld und ermöglichten damit den Mannheimer Damen Konter, die zum 1:0 führten. Kurze Zeit später fiel das 0:2 durch eine verwandelte Ecke. Die VfB-Damen waren nun unterlegen und hatten Schwierigkeiten aus der eigenen Hälfte zu kommen. Der Halbzeitpfiff brachte zunächst kurze Erlösung. Nach dem Wechsel mussten Ulle Schläfke und Carina Mathä verletzungsbedingt ausscheiden, so dass man nun nur noch zu elft gegen eine Übermacht antrat. Zunächst wurde weitergekämpft, doch Mitte der zweiten Hälfte schwanden bei einigen der Ersatzspielerinnen die Kräfte und so kam jeder Ball, der aus der gut stehenden Verteidigung herausgespielt wurde, wie ein Bumerang zurück. Am Ende konnte man von Glück sagen, dass die Mannheimer Damen nur noch das 3:0 erzielten. Die VfB-Herren traten gegen den HC Ludwigsburg an. Bei sommerlichen Temperaturen und auf heimischem Platz zeigten die Roten in der ersten Halbzeit ihr Können und kamen zu zahlreichen Torchancen, die aber nicht genutzt wurden. Nach der Halbzeit ging die Partie weiter hin- und her, wobei die Stuttgarter die leicht überlegenere Mannschaft war. Doch wie so oft, wenn man die eigenen Chancen nicht nutzt, macht der Gegner die Tore und so war es auch hier. Eine verwandelte Ecke der Ludwigsburger führte zum enttäuschenden 0:1 Endstand. Laura Blaschik

Cannstatter Zeitung vom 21.09.2007

Ernüchterung
VfB-Hockey-Herren verlieren in Karlsruhe 2:5
Bad Cannstatt - Der Saisonauftakt zur 1. Verbandsliga ging für die Herren des VfB Stuttgart gründlich daneben. In Karlsruhe musste der VfB ein deutliches 2:5. einstecken.
Nachdem die VfB-Hockeyherren in der vergangenen Saison den Aufstieg nur knapp verpassten, war das Saisonziel für die neue Runde klar gesteckt: Endlich den lang ersehnten Aufstieg in die Hockey-Oberliga perfekt zu machen.
Doch in Karlsruhe wurden sie bereits nach 13 Minuten auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Denn zu dieser Zeit stand es schon 3:0 für die Gastgeber. Die defensiv eingestellten Badener standen sehr tief in der eigenen Hälfte. So fanden die Stuttgarter überhaupt kein Mittel durch das Karlsruher Bollwerk durchzukommen. Im Gegenteil, die Hausherren konterten den VfB Stuttgart praktisch im Minutentakt aus. Die Führung hätte für Karlsruhe zudem auch durchaus höher ausfallen können. Ein kleiner Funke Hoffnung, kam erst wieder auf als Adrian Zürn mit seinem Treffer das 1:3 erzielte. Doch fast im Gegenzug fiel das vierte Tor für den KTV. Nach der Pause erhöhte der VfB den Druck und war entschlossen, dieses Spiel noch zu seinen Gunsten zu drehen. Es schien auch zunächst alles zu laufen, vor allem als Andi Sauck das zweite VfB-Tor in die Maschen setzte, waren noch mehr als 20 Minuten zu spielen. Allerdings war es nur ein kleines Strohfeuer, denn um das Spiel zu drehen, fehlte der allerletzte Wille im Team. Als dann Treffer Nummer fünf für den Karlsruher TV fiel, war die Moral dahin und man ergab sich seinem Schicksal. Nach dem Spiel analysierte Trainer Jens Blume sehr enttäuscht: „Das war heute gar nichts, was fehlte war Leidenschaft, Selbstbewusstsein und die nötige Spielintelligenz, um gegen so eine Defensive zum Erfolg zu kommen. Somit legte der VfB Stuttgart einen klassischen Fehlstart in die neue Spielzeit hin und die Aufgabe wird am kommenden Sonntag nicht gerade leichter. Denn da kommt der Mitaufstiegkandidat HC Ludwigsburg in die Mercedesstrasse. Der VfB muss sich gehörig steigern.
Andi Sauck

Ferienspaß in Fellbach

Kinder schlagen den Hockeysport schwungvoll aus dem Schattendasein
Fellbach (sas). Was kaum einer weiß: Hockey ist die älteste Ballsportart, die heute noch olympisch betrieben wird. In Fellbach führt sie allerdings ein Schattendasein. Das möchte Andreas Sauck, hauptamtlicher Trainer von der Hockeyabteilung des VfB Stuttgart, ändern: „Jeder spielt Fußball, wir aber wollen zeigen, dass es noch andere Sportarten gibt. Und so dürfen elf Jungen beim Schnupperkurs im Max-Graser-Stadion nach einem Aufwärmtraining wie die Profis zu Hockeyschlägern aus Holz greifen. Wie hält man den Schläger richtig? Was gilt es beim Ballstoppen zu beachten? Mit welcher Seite darf man gegen den Hockeyball schlagen? All diese Fragen werden am Donnerstag erst von Andreas Sauck beantwortet, dann können die Kinder das neue Wissen bei verschiedenen Übungen umsetzen. Nach 90 Minuten sitzt die Technik bereits. Zum Schluss dürfen die Kinder im Wettkampf den Hockeyball schwungvoll in die Tormaschen schlagen. Foto: Sascha Sauer

Cannstatter Zeitung vom 26.07.3007

VfB - trotz Sieg Aufstieg verpasst
Hockeyherren sind nur für wenige Stunden aufgestiegen - Zitterpartie gegen Freiburg
Bad Cannstatt - Die Hockeyherren des WB Stuttgart gewinnen ihr letztes Saisonspiel in einer Zitterpartie gegen den Freiburger TS und zogen damit zunächst an Esslingen vorbei. Doch auch der HC Esslingen gewann am Sonntag das letzte Spiel der Saison und steht somit als Aufsteiger fest. Der VfB bleibt in der ersten Verbandsliga.
Leider musste man ausgerechnet in dem so wichtigen letzen Spiel auf die komplette Innenverteidigung verzichten, was sich in den ersten Spielminuten auch deutlich bemerkbar machte. Ein ums andere Mal wurden die gegnerischen Stürmer mit leichtfertigen Ballverlusten oder ungenauen Anspielen aus der Abwehr ins Spiel gebracht. So viel dann auch das völlig unnötige 0:1. Ein schlechtes Anspiel aus der Abwehr mit dem der Mitspieler gleich gegen zwei Gegenspieler unter Druck stand, ein kluger Pass und man war schnell im Rückstand. Allerdings zeigte man sich davon wenig beeindruckt. Im Gegenteil, bereits zwei Minuten später stand es schon wieder 1:1. Doch im weiteren Verlauf machte man sich weiter selbst das Leben schwer. Zwar erspielte man sich vorne gute Tormöglichkeiten, aber hinten lud man weiter den Gegner zu Chancen ein. Der erneute Führungstreffer der Gäste viel allerdings durch einen Konter.
Ob nun von einem Schläger oder einem Fuß ließ sich weder vom Schiedsrichter noch von den zahlreichen Zuschauern zweifelsfrei klären. Nachdem die Stuttgarter dann in der Abwehr etwas umstellten, standen sie dann deutlich besser. Das 2:2 ließ dann auch nicht lange auf sich warten. Micha Auerbach war es, der für den Ausgleich sorgte.
In der zweiten Hälfte entwickelte sich dann über weite Strecken ein relativ ausgeglichenes Spiel, bei dem sich die Stuttgarter einen leichten Feldvorteil erspielen konnten. Die Gäste blieben aber stets über einige Conter gefährlich. Die Stutt
garter Fans mussten bis fünf Minuten vor Spielende zittern ehe der ersehnte 3:2-Siegtreffer viel. Die letzten Minuten ließ man dann nichts mehr anbrennen. Der Sieg war aber letztendlich belanglos, da die Esslinger ihr Heimspiel ebenfalls mit 3:2 gewannen und so als Aufsteiger feststehen.

Aufgrund von Verletungssorgen musste die komplette VfB-Abwehr ersetzt werden.
Das führte zu einer wahren Zitterpartie gegen die Freiburger TS.
Laura Blaschik

Cannstatter Zeitung vom 11.07.2007

VfB-Männer mit starkem Endspurt
Bad Cannstatt - Die Hockeyherren des VfB Stuttgart empfingen in ihrem vorletzten Spiel der 1. Verbandsliga den zweitplatzierten Karlsruher TV. Nur mit einem Sieg blieb man noch im Rennen um den Aufstieg. In einem von Anfang an spannenden Hockeyspiel gingen die Stuttgarter nach kurzer Zeit durch eine tolle Kombination mit 1:0 in Führung. Euphorisch ging das Spiel aus Sicht der Roten weiter, bis der Unparteiische noch in der ersten Halbzeit einen Siebenmeter gegen den VfB pfiff. Der Stuttgarter Torhüter, der regelgemäß einen Torschuss abwehrte, konnte ebenso wenig wie die Stuttgarter Fans glauben, dass der Schiedsrichter aus Karlsruhe auf den Siebenmeterpunkt zeigte. Der Karlsruher Schütze ließ sich daraufhin nicht zweimal bitten und verwandelte zum 1:1. Kurz darauf wurde wiederum eine zweifelhafte Ecke gegen den VfB gegeben, die die Karlsruher sicher zum 2:1-Halbzeitstand versenkten. Nach dem Wechsel ging es spannend weiter, beide Mannschaften kämpften noch um den Aufstieg, doch lange Zeit fiel kein Tor mehr. Viele Ecken wurden gepfiffen, doch verwandelte keines der beiden Teams. Doch kurz vor Schluss waren es die VfB-Hockeyherren, die das Spiel an sich rissen. Zuerst gelang das 2:2 und schließlich war es Nils Kegler, der den Siegestreffer zum 3:2 versenkte. Das letzte Spiel muss der VfB am 21. Juli gegen Freiburg gewinnen, um sich gegen den Karlsruher TV, der bis dato ein Spiel weniger bestritten hat, durchzusetzen und um doch noch in die Hockeyoberliga aufzusteigen.
Laura Blaschik

Cannstatter Zeitung vom 05.07.2007

Sauer auf Schiedsrichter
VfB-Hockey-Herren verlieren beim Schlusslicht
Bad Cannstatt - Im Kampf um den Aufstieg in die Oberliga spielten die Herren des VfB Stuttgart gegen den Tabellenvorletzten Gernsbach. Da man mit 1:3 unterlag, ist das Thema Aufstieg keines mehr.
Schon zu Anfang lief einiges schief. Des VfB, der wie Gernsbach einen Schiedsrichter stellen musste, reiste ohne diesen an, was bedeutete, dass zwei Unparteiische aus Gernsbach das Spiel leiten sollten. Auch nach dem Anpfiff war das Glück nicht auf der Seite der Roten. Nach ein Strafecke und einem Schlenzer gingen die Gernsbacher mit 1:0 in Führung. Das Spiel ging von nun an unter den Augen der Schiedsrichter, die ihrer Aufgabe nicht gewachsen schienen, schleppend hin und her. Doch noch vor dem Halbzeitpfiff gelang Stefan Burkart nach einem Konter der Treffer zum 1:1-Halbzeitstand. Nach dem Wechsel wurde das Spiel weiter durch die unberechtigten Entscheidungen der Unparteiischen
bestimmt. Den Gernsbacher Herren gelang es schließlich, eine Strafecke herauszuholen. Nachdem die Ecke vom Hereingeber gespielt wurde, kam der Ball auf diesen zurück, der die weiße Kugel offensichtlich mit dem Fuß hinter die Torlinie der Stuttgarter beförderte. Trotz lauter Proteste der Roten und Rücksprache mit dem Schützen wurde das Tor anerkannt. Die Partie ging nun unter aufgeheizter Stimmung weiter und die Stuttgarter kämpften im gegnerischen Schusskreis um jeden Zentimeter Boden, doch nutzen sie ihre Chancen entweder nicht, oder Strafecken und Freistöße Wurden von den Schiedsrichtern nicht gegeben. Kurz vor Schluss war es dann Torhüter Sebastian Vollmer, der im Zweikampf mit dem gegnerischen Stürmer unglücklicherweise einen Siebenmeter gegen sich gepfiffen bekam. Ein Gernsbacher verwandelte sicher zum 3:1-Endstand und somit bleibt der VfB in der 1. Verbandsliga.
Laura Blaschik