Herren gehen mit Unentschieden in die Winterpause

Bei strahlendem Sonnenschein bestritten die 1. Herren des VfB Stuttgart das letzte Saisonspiel vor der Winterpause. Gegen Tabellenschlusslicht Karlsruhe sollten auswärts drei Punkte her, was jedoch nur in Teilen gelang.

Bei der Seitenwahl hatten die KTV’ler mehr Glück, und konnten sie mit der tief stehenden Sonne im Rücken in die erste Halbzeit starten. Dieses Momentum nutzten Sie auch clever gegen die zunächst nervös aufspielenden Stuttgarter, und konnten sich mit einem frühen Treffer in Führung bringen. Der VfB kam jedoch immer besser ins Spiel, und konnte aber mit etlichen Angriffen bis weit in Gegners Hälfte nichts zählbares vorweisen. Die Badener konnten in dieser Spielphase nur durch Konter am Spielgeschehen teilnehmen - aber mit Erfolg. Wie aus dem nichts fiel so das 2-0. Die in den letzten Spielen immer mehr zusammengewachsene Stuttgarter Truppe ließ sich aber auch davon nicht die Moral zerstören, und prägte dem Spiel mit guten Ballstafetten und Zusammenspiel den Stempel auf. Chancen wurden im 2-Minuten Takt herausgespielt. So war es nur konsequent, dass Tobias Krähling 7 Minuten vor der Halbzeitpause den Ball argentinisch halbhoch im Netz versenkte.
Nach der Pause ein ähnliches Bild. Der VfB spielt druckvoll nach vorne und erarbeitet sich gute Möglichkeiten durch frühe Ballgewinne im Mittelfeld und Sturm. Die Karlsruher Nadelstiche durch Konter wurden von der mit Urgestein Knut Schulze-Neuhoff verstärkten Abwehrreihen abgeschmettert.

Gegen Mitte der Halbzeit gelingt den Jungs aus Cannstatt der überfällige Ausgleich: Abgefangener Ball im Sturm, schneller Kontakt über Carsten Thorwart zu Fabian Kelch, der den Ball am geschlagenen Keeper nur noch einschieben muss. Die verdiente Führung folge dann wenige Minuten später: Werner Radtke konnte den Abpraller am Karlsruher Torwart wieder argentinisch verwandeln.
Leider überkam den Vfb in der Schlussphase wieder die Anfangsnervosität. Karlsruhe nutzte die Unordnung in den gegnerischen Reihen und die Überzahl nach einem taktischen Foul und glich aus. Die letzten Minuten waren dann ein offener Schlagabtausch mit großen Chancen auf beiden Seiten, konnten aber am 3-3 Endstand nichts mehr ändern.

Ein Unentschieden, mit dem die Truppe aus Karlsruhe deutlich besser schlafen kann als das Team aus Stuttgart.

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