VfB-Damen sichern Klassenverbleib

Bad Cannstatt - Durch das 1:1 gegen den HC Heidelberg und das schwer erkämpfte 1:1-Unentschieden zu Hause gegen Tübingen sicherten sich die Damen des VfB Stuttgart als Aufsteigerinnen vorzeitig den Klassenerhalt in der Oberliga. Der Tabellenletzte aus Tübingen konnte sich in der Winterpause verstärken und präsentierte sich, wie schon in den letzten Spielen, stark verbessert. Die Frauen des VfB mussten dagegen dem „Mörderprogramm“ der letzten Wochen ein wenig Tribut zollen. Es war immerhin das vierte Pflicht-spiel innerhalb von nur zwölf Tagen. Unkonzentriertheiten und starke Phasen wechselten sich von Anfang an ab. Da die Einstellung wie eigentlich immer stimmte und die Abwehr gut stand, gab es in der ersten Spielhälfte wenig sehenswerte Szenen auf beiden Seiten und nach 35 Minuten ein leistungsgerechtes 0:0. Nach dem Wechsel funktionierte das Spiel der Stuttgarterinnen besser, bis es nach einem unnötigen Dribbling in der eigenen Hälfte den Ballverlust und daraufhin eine Strafecke für die Gäste gab. Meli Simmler im Tor wurde dabei komplett alleine gelassen. Zweimal parierte sie stark, den dritten Versuch nutzte Tübingen zur 1:0 Führung - ein unnötiges Gegentor. Immerhin, die VfB-Damen antworteten postwendend: Ilka Krieger kam bei ihrem Saisondebüt im Kreis an den Ball, bewies ihre Torjägerqualitäten und bugsierte den Ball zum Ausgleich ins Tor. Danach wollten die VfB-Mädels den Sieg. Doch sie hatten nichts mehr zuzusetzen und hatten am Ende sogar noch zweimal Glück, um den Punkt zum Klassenerhalt ins Ziel zu bringen. Wie erwartet keine Punkte gab es für die Herren des VfB Stuttgart in der 1. Verbandsliga. Gegen die klar favorisierte Mannschaft vom Feudenheimer HC gab es im Heimspiel nichts zu holen. Die Gäste gewannen die Begegnung mit 0:3.

Cannstatter Zeitung, 15.05.2013
Thomas Reinmüller

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