Spielberichte

Überzeugendes Oberliga-Halbfinale der wU16

Nach dem deutlichen Gruppensieg ging unser Team als klarer Favorit in das Halbfinale gegen den Karlsruher TV, das am Sonntag auf unserem Platz ausgespielt wurde. Wir hatten wieder die Unterstützung von Nora und Charlotte K. aus der wU14, aber leider fehlte Mathilda im Sturm. Die Temperaturen waren angenehm, wir übernahmen von Anfang an die Kontrolle und Lenja holte schon in der 2. Minute die erste Strafecke heraus, die aber abgelaufen wurde. Nur wenig später war es Henrieke, die uns die nächste kurze Ecke bescherte. Jetzt legte Alix nach links auf Yaelle ab, deren Schuss eine Abwehrspielerin unhaltbar zum 1:0 ins rechte Eck abgefälschte. Eine in der 16. Minute von Charlotte K. herausgeholte Strafecke kam schön hoch geschlenzt aufs Tor, wurde aber von der Torfrau gehalten. In der 18. Minute fing Lenja mal wieder einen Aufbaupass im Mittelfeld ab, spielt auf Henrieke, die auf dem Weg in den Schusskreis war. Sie erreicht den Ball nicht direkt, erkämpft ihn sich aber 3 mal gegen die 4 Abwehrspielerinnen zurück und legt dann ab auf Nora, die ihn zum 2:0 ins lange Eck schlenzte. Angriffsbemühungen der Karlsruherinnen wurden meist schon im Mittelfeld von Leia, Lucie, Lenja oder Charlotte L. abgefangen. Kam dann doch mal ein Ball durch, stand sowohl unsere Innenverteidigung mit Alix und Yaelle, oder Flori, oder auch die rechte und linke Abwehrseite mit Flori, Sara oder Luisa sehr sicher. Aurelia hatte in der ersten Halbzeit im Tor mal wieder einen ruhigen Morgen und musste kein einziges Mal eingreifen.

Zu Beginn der 2. Hälfte hatte Lotta die erste große Chance, als sie einen Querpass abfing und von halb rechts alleine auf die Torfrau zulief. Ihr Schuss wurde jedoch mit einem schnellen Fußreflex abgewehrt. Vier Strafecken im 3. Viertel, herausgeholt von Yaelle, Henrieke noch einmal Yaelle und Alix konnten alle nicht genutzt werden. Wenige Minuten vor dem Ende des Spiels kamen die Karlsruherinnen nach einer langen Ecke doch noch zu ihrer ersten echten Torchance, aber Eileen, die wie üblich zur 2. Hälfte ins Tor gekommen war, war zur Stelle. Erst blockte sie einen Schuss mit ihren Schonern und dann wischte sie im Fallen den Ball mit dem Schläger aus dem Schusskreis. Den Schlusspunkt setzte Lenja in der 58. Minute, als sie nach einem Pass von Yaelle die rechte Grundlinie entlang aufs Tor loslief, und der Torfrau den Ball aus sehr spitzem Winkel über den Fuß zum 3:0 ins lange Eck chippte.

Insgesamt war es wieder eine sehr überzeugende Leistung, perfekt gecoacht von Franz, die auch für das Oberligafinale in 2 Wochen einige Erwartungen weckt. Auch wenn klar ist, das der erwartete Gegner Heilbronn schwer zu knacken sein wird.


Es spielten:
Nora, Charlotte L. Leia, Sara, Lenja, Flori, Yaelle, Eileen (TW), Charlotte K., Lotta, Luisa, Alix, Henrieke, Lucie und Aurelia (TW)

Trainer:
Franz

Schiedsrichterin:
Eli

Perfekter Abschluss der OL-Gruppenphase für wU16

Auch im letzten Spiel der Oberliga-Gruppenphase gab sich unsere wU16 am Sonntag gegen den Bietigheimer HTC keine Blößen. Auch dieses Spiel wurde Aufgrund der großen Hitze um eine Stunde vorverlegt und startete bereits um 9:00 Uhr. In der ersten Minute waren die Bietigheimerinnen anscheinend noch nicht ganz angekommen. Zunächst ließen sie Yaelle bis zum Schusskreis durchlaufen. Nachdem sie dort gestoppt wurde, eroberte Lucie den Ball zurück, zog unbedrängt über rechts in den Schusskreis und bediente Henrieke am langen Pfosten, die das 1:0 erzielte. Auch in der Folge bliebt unser Team dominant mit einigen weiteren Schusskreisaktionen. Es dauert bis zur 13 Minute, bis Aurelia das erste Mal eingreifen musste, um einen hohen Rückhandschlenzer von links mit den Handschuh herauszufischen. Unsere erste kurze Ecke konnten wir in den letzten Sekunden des ersten Viertels nicht nutzen. Im zweiten Viertel setzte sich dieses Muster weiter fort. Aurelia hatte keinen Ballkontakt, unser Team einige Chancen im Schusskreis, konnte aber noch keinen weiteren Treffer erzielen.

Das änderte sich nach der Halbzeitpause. Nachdem Lucie die nächste kurze Ecke herausgeholt hatte, verwandelte Alix diese mit einem Schlenzer halbhoch links zum 2:0. Das wirkte wie ein Weckruf auf die Gegnerinnen, die jetzt offensiver agierten und ihre ersten beiden kurzen Ecken herausholten, die aber beide von Alix abgelaufen wurden. Eine weitere Strafecke entschärfte Eileen erst mit dem Schoner und dann mit dem Fuß. Doch das eröffnete auch Konterchancen. In der 40 Minute eroberte zunächst Leia den Ball im Mittelfeld. Ihren Pass auf Mathilda konnte eine Abwehrspielerin abfangen, aber Charlotte K. setzte nach, gewann den Ball und ging über die rechte Grundlinie in den Schusskreis. Dort fand sie Lotta perfekt positioniert am langen Pfosten, die unbedrängt zum 3:0 einschob. Auch im letzten Viertel starte der VfB mit den besseren Möglichkeiten. In der 50. Minute eroberte Alix den Ball an der rechten Außenlinie, stürmte vor bis an die Schusskreisgrenze und brachte den Ball leicht hoppelnd an allen Abwehrspielerinnen vorbei aufs Tor. Es sah so aus als könnte die Torfrau ihn leicht wegkicken, aber Henrieke kam von hinten an ihr vorbei und fälschte ihn leicht ab ins lange Eck. Dafür wurde sie von der Torfrau unabsichtlich umgerannt, konnte aber später weiterspielen. Im Anschluss gab es weitere gute Chansen für unsere Team, aber auch eine von Lucie herausgespielte Strafecke konnten wir nicht mehr nutzen. Insgesamt ein weiteres überzeugenden Spiel unserer, von Franz sehr gut eingestellten, Mannschaft. Damit geht es am kommenden Wochenende im Halbfinale gegen den Karlsruher TV.


Es spielten:
Henrieke, Leia, Charlotte L., Mathilda, Sara, Flori, Yaelle, Eileen (TW), Lucie, Charlotte K., Lenja, Alix, Lotta, Aurelia (TW) und Luisa

Trainer:
Franz

Schiedsrichterin:
Mona

Zweiter Sieg der wU16 in der Oberliga

Am sonnigen Samstagmittag trat unsere wU16 beim SV Böblingen zum 2. Spieltag der Oberliga an. Zunächst durfte sich bereits in der 1. Minute Aurelia mit einer Parade auszeichnen. Doch dann eroberte Henrieke in der 4. Minute den Ball an der linken Außenlinie auf Höhe des Schusskreises und legte gleich ab in die Mitte auf Lenja. Die steckte durch in den Schusskreis zu Mathilda, die mit einem trockenen Schuss ins lange Eck das 1:0 erzielte. Eine erste Strafecke konnte nicht genutzt werden, dann leitete Lenja mit einem Steilpass in der 13. Minute, einen Konter ein. Henrieke erlief sich den Ball perfekt, scheiterte dann aber unter Druck knapp an der gut positionierten Torfrau. Kurz darauf spielte Flori den Ball von knapp außerhalb der Schusskreises von rechts die Grundlinie entlang. Überraschender Weise rutschte er der Torfrau am kurzen Pfosten durch und trudelte die Torlinie entlang zum langen Pfosten, wo Eileen ihn über die Linie stupste. Leider wurde der Treffer nicht gegeben, da die Schiedsrichter annahmen, dass er schon vor Eileen die Torlinie ohne Berührung im Schusskreis überschritten hätte. Doch noch vor dem Ende des ersten Viertels führte Flori einen Freischlag schnell aus und fand mit ihrem Steilpass in den Schusskreis Mathilda am linken Pfosten, die das 2:0 erzielte. Das zweite Viertel war zunächst ausgeglichen mit weiteren Chancen für Eileen und Lenja, doch in der 25. Minute gelang den Böblingerinnen mit einem Konter der Anschlusstreffer zu 2:1. Zur 2. Halbzeit löste Eileen Aurelia im Tor ab, und konnte sich gleich mit einer Fußabwehr auszeichnen. Danach hatte zunächst der VfB die größeren Spielanteile, auch wenn keine klaren Chancen herausgespielt werden konnten. Gegen Ende des Spiels drehten die Böblingerinnen noch einmal auf, aber Alix und Yaelle hatten hatte die Abwehr mit Luisa und Leia oder Flori gut organisiert, so dass nur 2 Minuten vor Schluss Eileen noch einmal mit einer Hechtparade eingreifen musste. Am Ende blieb es beim knappen 2:1 Auswärtssieg. Ein schöner Erfolg auch für Franz, der das Team erneut sehr gut eingestellt hatte.


Es spielten:
Eileen (TW), Aurelia (TW), Charlotte, Sara, Mathilda, Leia, Flori, Yaelle, Lotta, Luisa, Henrieke, Lucie, Lenja und Alix.

Trainer:
Franz

Schiedsrichter:
Alvaro

Herren II sichern sich mit umkämpftem Auswärtssieg die Vizemeisterschaft

Ulm – Nach einem intensiven Spiel mit zahlreichen Torchancen können die Herren II des VfB Stuttgart beim SSV Ulm II 1:2 (1:2) gewinnen.

Am Sonntag stand für die Jungs aus Cannstatt der letzte Spieltag in der 3. Verbandsliga beim SSV Ulm an. Tabellarisch kann der VfB nicht mehr an Meister Freiburg herankommen, rechnerisch besitzt wohl aber der Drittplatzierte Karlsruhe die Möglichkeit, an den Hauptstadtschwaben vorbeizuziehen. Der SSV Ulm war vor dem Spiel mit vier Punkten zwar deutlich hinten, allerdings zeigten sie sich mit neu formierter Mannschaft bei diesem Heimspiel. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass Ulm’s Erste gerade in der 2. Regionalliga um den Aufstieg spielt und daher die Ambitionen für eine höher platzierte Zweite recht naheliegend erscheint, und dass die Herren II des VfB in den letzten sechs Begegnungen auf dem Feld auswärts in Ulm seit mindestens 1994 nicht gewinnen konnten! Gewarnt war die Stuttgarter Mannschaft, welche an diesem Tag auch mit vielen Youngstern und Talenten auflief.

Erste Aktion war eine energische Angriffsphase des Gastgebers im Stuttgarter Viertel. Viel Mühe war in den ersten drei Minuten erforderlich, um den SSV vom Schusskreis entfernt zu halten. Finn Moll eroberte einen Ball und schickte David Kaps auf die Reise. Mit einer schnellen Passstafette gelang der Ball auf die Außenseite zu Isländer Finn Tryggvason, der mit einem harten scharfen Ball Adrian Zürn bediente. Aus sechs Meter Entfernung traf Stuttgarts Toptorjäger zum 0:1 – die Gäste konterten die Donauschwaben im eigenen Stadion konsequent aus. Die Schockstarre saß tief, sodass die Stuttgarter gleich wieder gefährlich wurden, jedoch im Kreis den Moment verpassten, auf das Tor zu schießen. Anschließend investierten die Ulmer mit ihrem Zwei-Mann-Pressing und einer starken Laufbereitschaft viel für einen Ballgewinn, aber die abgezockten Defensivspezialisten des VfB gewöhnten sich schnell an das Pressing und die manchmal unebenen Platzverhältnisse, in dem sie immer genauere Pässe spielten. Im zweiten Viertel wurde das Spiel offener geführt, in welchem auch der VfB immer näher auf das Tor drängte. Als Verteidiger dribbelte Jan-Luca Ingerl im Zusammenspiel mit Tom Ziller nach vorne und hatte selbst eine gute Abschlusschance, während auf der anderen Seite VfB-Keeper Hendrik Niemax, die ersten klaren Tormöglichkeiten der Hausherren abwehren musste. Verletzungsbedingt ging in dieser Phase auch Stuttgart’s 18-jähriges Talent Maxime Menke nach einem Zweikampf in der Verteidigung vom Feld runter. Dann war es eine ähnliche Angriffssituation wie vor dem ersten Treffer, die aus einer Kontersituation durch einen an der Viertellinie schlägerschlagverdächtigen Ballgewinn entstand, wo wieder der Ball zu Adrian Zürn durchkam und dieser zum 0:2 einnetzte. Zu früh schaltete der VfB anschließend aber ab und lies sich in die eigene Hälfte drängen und kassierte direkt eine kurze Ecke. Obwohl diese abgelaufen wurde, tändelte der Ball ins Toraus und es gab eine kurze Verwirrung, ob es Abschlag oder lange Ecke gab. Ulm schaltete schneller und mit einem Schlag und schönem Stecher in den linken Winkel fiel der Anschluss - der VfB bekam fürs Reklamieren eine grüne Karte. Unmittelbar vor der Halbzeit erkämpfte sich der VfB mehrere kurze Ecken, die aber allesamt nicht den Weg ins Tor fanden. Einmal sprintete Levi Gläsle an drei Ulmern vorbei und wurde im Schusskreis mit dem Schläger zu Fall gebracht, wo die Stuttgarter für einen überraschenden ausbleibenden 7m-Pfiff Pech hatten. Nichtsdestotrotz hatte der VfB schon genügend Chancen über ihre Ecken, mehr zu machen.

In der zweiten Hälfte stach die Mittagshitze auf dem Platz zu, sodass beide Mannschaften es langsamer angingen: Der SSV agierte im Halbfeld, während auch der VfB sich etwas weiter zurückzog. Im dritten Viertel gab es eine kurze Ecke für die Ulmer und drei wieder für den VfB. Die beste Ecke war ein Flachschlenzer, den Ulm’s Torwart sehr gut halten konnte. Er vereitelte auch bei zwei Nachschusschancen zwei 100%ige. Ansonsten blieb das durchweg fair geführte Spiel offen, wenn auch der VfB seine guten Möglichkeiten verpasste, seine Führung weiter auszubauen. Im letzten Viertel hatten die Ulmer mehr Ballbesitz, aber die Gäste die gefährlicheren Konter. Bärenstark eroberte der 17-jährige Jes Andresen vor dem eigenen Schusskreis den Ball, lief aus der Außenbahn an jedem Gegner mit hoher Geschwindigkeit vorbei und zog dann bis zur Grundlinie des gegnerischen Schusskreis durch, bis er Mathis Berkes bedienen wollte, und ein Fuß den Cannstattern die nächste kurze Ecke bescherte. Abermals schafften die Stuttgarter es nicht, den Ball über die Linie zu bringen. In der 51. Minute bekam Ulm aus einer harmlosen Situation eine Ecke, die von den Stuttgartern abgelaufen werden konnte. Die letzte wirklich gefährliche Aktion bekamen die Ulmer über die linke Seite, bei der ein scharf geschlagener Schrubber durch die Abwehr durchkam und zwei Ulmer alleine schussbereit am langen Eck lauerten. Diesmal glänzte aber Hendrik Niemax, der vier schnelle Schritte nach vor machte und per Glanzparade Schlimmeres verhinderte. Die letzten Minuten drückte der VfB die Ulmer in den eigenen Schusskreis und konnten so als Herren II nach mindestens 32 Jahren wieder in Ulm gewinnen. Der VfB kann damit die nächste baden-württembergische Vizemeisterschaft feiern.

 

Für den VfB spielten:
Hendrik Niemax im Tor, Steven Krietsch (C), Adrian Zürn (2), Benedikt Zürn, Florian Wondratschek, David Kaps, Jan-Luca Ingerl, Brandon Kieser, Maxime Menke, Tom Ziller, Jes Andresen, Finn Moll, Lars Meijerink, Levi Gläsle, Finn Tryggvason, Marius Gschwendtner, Mathis Berkes

H2 müssen sich in Freiburg 3:1 geschlagen geben

Mit einem kleinen Kader von 12 Spielern traten die zweiten Herren vom VfB zum Spitzenspiel gegen Tabellenführer Freiburger TS an. Sehr hohe Temperaturen für den Mai (27°C) und eine 2,5 Stunden lange Anfahrt schreckten möglicherweise den ein oder anderen Stuttgarter ab, zu diesem Spiel zu fahren. Als Tabellenzweiter mit Ambition aufzusteigen, passt das nicht richtig ins Bild. Spielertrainer Steven Krietsch lobte dafür diejenigen, die für das Spiel in den Schwarzwald gefahren sind und die Farben des VfB würdig vertraten.

Gegen konditionell gut aufgelegte Freiburger war es ein echter Kraftakt, gegen das Pressing klar zu kommen. In der Anfangsphase hatten die Freiburger drei gefährliche Torraumszenen, die Justus Blönnigen allesamt parierte. Bereits zu Beginn machte Abwehrspieler Finn Moll eine Oberschenkelzerrung zu schaffen, sodass die Schwaben faktisch nur mit 11 Mann weiterspielen mussten. Er kämpfte sich trotzdem irgendwie noch auf's Feld, sodass zumindest minimale Entlastung möglich war. Der VfB hielt den Ball erfolgreich in den eigenen Reihen und konnte das Pressing der Freiburger im Laufe der ersten Hälfte recht gut beherrschen. In der 19. Minute konnte der VfB einmal über die linke Seite kontern. Moritz Streule gab einen harten Ball rein und ausgerechnet der aufgerückte Innenverteidiger Malte Lesche, der sein erstes Match für die H2 vom VfB machte, rutschte auf der Brust rein und stocherte den Ball unhaltbar ins kurze Eck zum 0:1. Die Freiburger waren geschockt und konnten in diesem Viertel nicht mehr viel ausrichten.

Erst im dritten Viertel schafften die Freiburger über eine Ecke den Ausgleich und der VfB verlor bei den hitzigen Temperaturen ihre Continance in der Defensivarbeit. Zwischendurch wehrte Justus Blönnigen vier mal ab und der VfB schaffte es nicht, den Ball richtig zu klären. Bereits drei Minuten später machten die Freiburger aus einer Überzahlsituation das 2:1 und mit der nächsten Ecke das 3:1.

Und dennoch gab sich der VfB nicht auf. Kleine Angriffsaktionen gab es nach Schlenzer auf Rainer Streule, der stark auf Mathis Berkes ablegte und eine gute Chance auf den Anschluss hatte. Auch holte Christoph Kreckel in einem Zweikampf die kurze Ecke herraus, die leider verpuffte. Gegen Ende gab es weitere starke Reflexe von Justus Blönnigen und einmal kratzte Steven Krietsch einen hohen Schlag gerade so von der Linie. Mehr wurde es dann aber doch nicht.

Mit der 3:1-Niederlage ist den Freiburgern die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen, allerdings können die Stuttgarter mit der Leistung, die sie auf dem Platz gelassen haben, zufrieden sein. Im Kampf um Platz 2 können die Schwaben es nächste Woche daheim gegen Karlsruhe wieder ergebnistechnisch besser machen.

Für den VfB spielten:
Justus Blönnigen (TW), Florian Wondratschek, Christoph Kreckel, Malte Lesche (1), Tom Ziller, Moritz Streule, Finn Moll, Rainer Streule, Finn Tryggvason, Leon Dietrich, Steven Krietsch und Mathis Berkes.