Kantersieg zum Abschluss

Die Hockeyspielerinnen als auch -Spieler des VfB Stuttgart beenden die Oberliga-Saison mit einem Dreier.

STUTTGART. Der flüchtige Blick auf die Oberliga-Tabelle verheißt nichts Gutes. Die Frauen des VfB Stuttgart werden in der acht Mannschaften zählenden Liga auf Platz sieben mit 14 Punkten geführt. Beängstigend? Keineswegs. Einzig der Letzte steigt ab und der steht mit der punktlosen TSG Rohrbach schon seit vielen Wochen fest. Eben gegen Rohrbach gelang den VfB-Frauen im Heim-spiel zum Saisonabschluss mit 6:0 ein Kantersieg. Die Tore für das Team von Trainerin Carina Mathä erzielten Andrea Gauthier (2), Carla Nieden, Elissa Eggenweiler, Lara Krist und Mona Gläsle. Vor der Runde fand im Stuttgarter Team ein Umbruch statt, wurden viele Nachwuchsspielerinnen integriert. „Der angestrebte Klassenverbleib ist geglückt“, sagt Thomas Reinmüller, stellvertretender Hockey-Abteilungsleiter, „den noch war es für das junge Team eine schwere Saison“.

Bei den VfB-Männem sorgte der Blick auf die Tabelle indes die ganze Runde über für Begeisterung. Das Team von Trainer Markus Kaupp setzte den geplanten Aufstieg in die Tat um, sicherte sich frühzeitig ohne Niederlage und mit zehn Zählern Vorsprung auf den Bietigheimer HTC die Oberliga-Meisterschaft. Im letzten Saisonspiel zuhause gegen die TSG Heilbronn lag der Meister mit 0:1 zu rück. Dann spielte das Team konzentrierter und gewann nach Toren von Jordi Mas, Jonas Tischer und Barry Danstone Wabwire noch mit 3:1.


Cannstatter Zeitung, 20.07.2022
TORSTEN STREIB

Stuttgart legt vor, Freiburg zieht nach

Hockey-Spielerinnen des VfB gehen beim Oberliga-Spiel in Freiburg immer in Führung und müssen sich doch mit einem 3:3 begnügen.

Nach dem erfolgreichen Spieltag der Vorwoche waren die Hockey-Teams des VfB Stuttgart erneut erfolgreich. Die VfB-Damen mussten in der Oberliga zu den FT Freiburg und kamen von dort mit einem 3:3 zurück. Die dunklen Wolken dort versprachen zunächst kein gutes Hockeywetter. Doch der Himmel klarte auf und bescherte in Freiburg schönsten Sonnenschein und einen kühlen Wind, sodass die VfB-Damen motiviert und gut gelaunt in das Spiel starten konnten. Gleich im ersten Viertel gingen die Stuttgarterinnen durch einen Stecher von Tjarda Boere in Führung, mussten sich kurz darauf aber mit dem Aus-gleich durch ein Eckentor abfinden. Im zweiten Viertel konnte keine der beiden Mannschaften ein Tor erzielen - Halbzeit-stand 1:1. Angespornt durch gute Chancen in der ersten Hälfte war das Ziel der Stuttgarter Damen ganz klar, noch das eine oder andere Tor zu erzielen. Im dritten Viertel brachte erneut Tjarda Boere den VfB mit einem hohen Schlag in Führung. Jedoch konnten die Freiburgerinnen kurz darauf wieder zum 2:2 ausgleichen. Das Ziel fest vor Augen, ließen die Stuttgarter Damen dies jedoch nicht lange auf sich sitzen und erzielten durch Nora Kraetzer wenige Mi-nuten vor Schluss ein drittes Tor. Nun wurde das Spiel auf beiden Seiten etwas hektisch und die Freiburgerinnen konnten noch einmal eine Ecke ausspielen, die sie gezielt ins obere rechte Eck verwandeln konnten. So lautete der Endstand 3:3.

Noch besser lief es für die Oberliga-Hockeyspieler des VfB Stuttgart. Im Heimspiel gegen den HC Ludwigsburg II konnten die Stuttgarter am Ende klar mit 6:1 die Oberhand behalten. Damit stehen sie auch nach zehn Partien an der Tabellenspitze, also auf dem begehrten Aufstiegsplatz für die 2. Regionalliga.


Cannstatter Zeitung, 04.06.2022
Thomas Reinmüller

Zurück an der Tabellenspitze

Hockeyspieler des VfB Stuttgart gewinnen gegen Karlsruhe und profitieren von Schützenhilfe.

Der ungeschlagene Oberliga-Tabellenführer VfB Stuttgart trat beim SSV Ulm an und siegte mit 3:1. Die VfB- Herren kombinierten sich zunächst gefällig immer wieder in das gegnerische Viertel, ohne dabei wirklich Torgefahr auszustrahlen. Wieder einmal war es eine kurze Ecke, die den Spielverlauf polarisierte. Nach einem Schuss von Kapitän Fabian von Karstedt klärte der Ulmer Abwehrspieler regelwidrig auf der Linie. Den fälligen Siebenmeter verwandelte Routinier Carsten Thorwart zum 1:0. Im zweiten Viertel zeigte Stuttgart mehr Offensivhockey. Insbesondere der flinke Danstone Barry stellte die Hintermannschaft der Ulmer vor große Herausforderungen. Nach einem schönen Solo von der rechten Seite markierte der kenianische Nationalspieler das 2:0. Nach dem Wechsel drück-te Ulm die Gäste immer wieder tief in die eigene Hälfte und die Befreiungsversuche der Stuttgarter mündeten meist in hektischen Ballverlusten. Nach einer Flanke aus dem Halbfeld war es schließlich der Ulmer Kapitän Johannes Liessem, der mit einem wuchtigen Kurzgriffschlag auf 1:2 verkürzte. Nach einem schönen Konter über Wirbel-wind Barry und einer punktgenauen Flanke von Alessio Gualtieri war es schließlich mal wieder der Topscorer Dominik Hahn, der mit einem Sliding Stecher am langen Pfosten sehenswert zum 3:1-Endstand traf. Am Sonn-tag, 29. Mai, 13 Uhr, empfängt der VfB den HC Ludwigsburg II.

Die Frauen des VfB Stuttgart empfingen zum Oberliga-Heimspiel den HC Heidelberg und waren fest entschlossen, mal wieder drei Punkte einzusammeln. Im ersten Viertel hatten die Gäste nicht viele Möglichkeiten, sich dem VfB-Pressing zu entziehen. Aller-dings führte dies auch nicht zu Toren. Ähnlich verlief auch das zweite Viertel: Meistens hatten die Stuttgarterinnen das Spiel im Griff, ohne jedoch Tore zu markieren. Die Gäste erspielten sich ein paar Chancen, die allerdings ebenso wie ihre Ecken für den VfB nicht gefährlich wurden. Spannend wurde es dann in der zweiten Halbzeit. Mona Gläsle kam nach einem schön gespielten Freischlag frei zum Schuss und verwandelte den Ball platziert zum 1:0 für den VfB Stuttgart. Daraufhin wurde das Spiel aufreibend, technisch und taktisch von beiden Seiten fahrig. Die Gäste hatten Chancen zum Ausgleich, der lediglich durch Glück und der kompetenten Stuttgarter Torhüterin Jana Burczyk verhindert wurde. Im letzten Viertel verließ die VfB-Mädels etwas die Kraft, der ersehnte Schlusspfiff war somit quasi die Erlösung. Unterm Strich verlief das Spiel letztlich zur Zufriedenheit der Stuttgarterinnen. Am kommenden Sonntag, 29. Mai, geht es für die VfB-Damen zum Auswärtsspiel zur FT Freiburg.

Cannstatter Zeitung, 28.05.2022
Thomas Reinmüller

Zurück an der Tabellenspitze

Hockeyspieler des VfB Stuttgart gewinnen gegen Karlsruhe und profitieren von Schützenhilfe.

Die Männer des VfB Stuttgart konnten gegen den Karlsruher TV mit 3:1 den ersten Heimdreier der Oberliga- Rückrunde einfahren. Trainer Markus Kaupp hatte mit Johannes Samulowitz und Barry Wabwire zudem mehr Torgefahr in seiner Startelf. Karlsruhe begann in dicht gestaffelter Raumdeckung und ließ den Stuttgartern nur wenig Chancen, das Passspiel über den Sechser Willis Okeyo aufzuziehen. Mit einem langen Ball von Kilian Briese war es dann der kenianische Wirbelwind Wabwire, der nach einem schönen Solo über die rechte Seite den Karlsruher Verteidiger dazu zwang, den Ball unhaltbar ins eigene Tor abzufälschen. In der zweiten Hälfte witterten die Gäste ihre Chance und setzten die VfB-In nenverteidigung immer wieder unter Druck. Doch Fabian von Karstedt und Kilian Briese ließen sich nicht beirren und schafften es ein ums andere Mal, die Kugel bis in das gegnerische Viertel zu bringen. Nach einer kurzen Ecke war es wiederum der VfB-Hühne Kilian Briese, der mit einem zentral geratenen Schlenzer den Torhüter durch die Beine bezwingen konnte. Nur einige Minuten später folgte dann aber der Anschlusstreffer der Karlsruher. Hatten sie in der ersten Halbzeit noch einige Ecken meist kläglich vergeben, war es der ehemalige Bundesligaspieler Nicolai Klutke, der für Karlsruhe zum 1:2 verkürzte. In der Folge entwickelte sich ein offenes Spiel. Die Karlsruher spielten ihre rechte Seite immer wieder frei und kamen so zu an-sprechenden Situationen im Angriffsviertel, ohne aber den Stuttgarter Torhüter Levin Bauer vor unlösbare Aufgaben zu stellen. Ende des letzten Viertels schlug die Effizienz des VfB dann wieder zu. Nach einem schnellen Konter durch die Mitte war es erneut Barry Wabwire, der den 3:1 -Endstand herstellte. Durch die Schützenhilfe der Stuttgarter Kickers gegen den Bietigheimer HTC schiebt sich der VfB Stuttgart wieder an die Tabellenspitze der Oberliga Baden-Württemberg. Am Samstag, 21. Mai, geht es um 16 Uhr zum SSV Ulm auf weitere Punktejagd.

Die VfB-Frauen traten zum Oberliga- Spiel beim TSV Mannheim II an und unterlagen mit 2:3. Total unkonzentriert und unsortiert musste der VfB schon nach zwei Minuten den ersten Gegentreffer hinnehmen. Erst nach einer Systemumstellung fanden die Gäste langsam ins Spiel. Trotzdem waren die Lücken zu groß, was die technisch versierten Mannheimerinnen gnadenlos zum 2:0 ausnutzten. Die Stuttgarterinnen konnten sich nach der Viertelpause die ersten Torchancen erspielen und auch die Defensive stabilisierte sich. Nach einem schönen Angriff über rechts konnte die Mannheimer Torfrau den Torschuss von Amelie Hess noch abwehren, doch Lara Krist war zur Stelle und drückte den Ball zum 1:2-Halbzeitstand über die Linie. Das dritte Viertel blieb torlos, die VfB- Damen wollten nun das Spiel drehen. Jedoch führte ein Konter Mannheims zum 3:1. Richtig spannend wurde es, nachdem Elissa Eggenweiler gekonnt ins linke Eck schlenzte. Doch es blieb beim 3:2 für Mannheim. Am Sonntag, 22. Mai, 11 Uhr, empfangen die VfB-Damen dann auf dem heimischen Kunstrasen den HC Heidelberg.

Cannstatter Zeitung, 21.05.2022
Thomas Reinmüller

Dem Druck standgehalten

Hockey-Männer des VfB Stuttgart holen in Freiburg ein Remis, die Frauen unterliegen dem Spitzenreiter.

Die Frauen des VfB Stuttgart empfingen den Oberliga-Tabellenführer HC Ludwigsburg. Taktisch entschied man sich für eine Defensivstrategie mit Kontersturm. Jedoch mussten sich die VfB-Mädels direkt im ersten Viertel zweimal geschlagen geben. Ab dem 2. Viertel gelang es den Gästen zunehmend weniger, aufs Tor zu schießen. Hatte sich eine Ludwigsburgerin im Zweikampf durchgesetzt, so kam direkt die nächste Stuttgarterin zur Hilfe. Zwischendurch gab es auch ein paar Konter-chancen, die trotz sprintstarker Stürmer nicht zum Torerfolg führten. Am Ende stand eine starke Teamleistung und die Gastgeberinnen waren erfreuter über ihre 0:2 Niederlage als die Gäste über ihren Sieg - die Taktik des VfB ist also aufgegangen, es dem Gegner so schwer wie möglich zu machen.

Die VfB-Herren (2. Platz) spielten bei der FT Freiburg (6. Platz). Von Beginn an waren die Rollen anders verteilt, als es aufgrund der Tabellensituation in der Oberliga zu erwarten war. Freiburg kontrollierte das Spiel, der VfB verteidigte und ging überraschend durch Dominik Hahn in Führung. Die Freiburger mussten diesen Schock erst einmal verdauen und erst nach einer Serie von kurzen Ecken binnen weniger Minuten fiel das 1:1. Doch die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Nach einer unübersichtlichen Situation im Freiburger Schusskreis entschieden die Schiedsrichter auf Strafecke. VfB-Abwehrchef Kilian Briese verwandelte zum 2:1. Bis Mitte des letzten Viertels hielt der VfB die Führung, musste dann aber den Ausgleich hinnehmen. Angetrieben von den Zuschauern folgte keine drei Minuten später das 3:2 durch einen Siebenmeter. Der Bann schien gebrochen und Freiburg wollte die Führung ausbauen. Drei Minuten vor Schluss überwand aber Carsten Thorwart die beiden Abwehrreihen, passte auf Dominik Hahn, der den Freiburger Torwart umlief und zum viel umjubelten 3:3-Ausgleichstreffer einschob. Am Sonntag, 15. Mai, steht um 11 Uhr das Heimspiel gegen Karlsruhe an.


Cannstatter Zeitung, 11.05.2022

Strahlende Gesichter bei der VfB-Hockeyabteilung

Sowohl die Frauen als auch die Männer gewinnen ihre Spiele in Oberliga.

Durch einen 2:0-Sieg beim Oberliga- Schlusslicht TSG Rohrbach haben die Frauen des VfB Stuttgart wichtige Punkt im Abstiegskampf gesammelt.

Die Stuttgarterinnen kamen gut ins Spiel, machten Druck und hatten schon im ersten Viertel viele Torchancen. Durch eine raffinierte Kombination ging der VfB verdient mit 1:0 in Führung. Auch im zweiten Viertel ließen die Gäste nur wenig Platz und spielten weiter sehr diszipliniert. So war auch das Tor von Mara Jörke zum 2:0 verdient. Die zweite Hälfte startete holpriger. Die Rohrbacherinnen machten mehr Druck und brachten die Gäste etwas aus dem Konzept. Trotz-dem verteidigten die VfB-Mädels gut und ließen keine gefährlichen Situationen vor dem eigenen Tor zu. Glücklicherweise hatten sie sich zum Ende des Spiels wieder gefangen und erspielten sich so noch einige Torchancen. Allerdings blieb es beim 2:0 für die VfB-Damen und die ersten drei Punkte im Jahr 2022 sind auf dem VfB-Konto. Am Sonntag, 8. Mai, gilt es beim Heimspiel gegen den HC Ludwigsburg die gleiche Leistung abzurufen. Spielbeginn ist um 13 Uhr auf dem Kunstrasen in der Mercedesstraße.

Die Männer des VfB Stuttgart starteten beim HC Heilbronn in den zweiten Teil der Feldrunde 2021/22 mit dem angestrebten Saisonziel „Regionalligaaufstieg“. Die Anfangsminuten gehörten den Stuttgartern, die angetrieben von ihrem Abwehrchef Kilian Briese früh pressten und Heilbronn im Aufbau immer wieder zu Fehlern zwangen. Doch im Angriffsviertel fehlten die zwingenden Aktionen. Die mangelnde Chancenverwertung rächte sich noch im ersten Viertel. Nach einem langen Zuspiel in den Kreis des VfB fehlte die Abstimmung und so konnte ein Angreifer nur mit einem Fußspiel gestoppt werden. Die fällige Ecke verwandelte Moritz Wiesemann für Heilbronn. Der VfB ließ sich jedoch nicht beirren und zog weiter sein passsicheres Spiel auf. Initiator fast jeder gefährlichen Offensivaktion war Dominik Hahn, der auch ein Zuspiel von Stefan Haller zum 1:1 verwerte. Nach der Halbzeit-Pause ein unverändertes Bild: Der VfB presste hoch und erarbeitete sich immer wieder aussichtsreiche Kreisszenen. Mitte des dritten Viertels war es Oldie Steven Krietsch, der in einer unübersichtlichen Aktion auf Höhe des Siebenmeterpunktes den Überblick behielt und den Ball mit der Rückhand über die Torlinie löffelte. Selbst nach dem Rückstand agierten die Gastgeber eher verhalten und brachten die VfB-Defensive kaum in Verlegenheit. Erst gegen Ende des letzten Viertels musste Torhüter Levin Bauer das erste Mal in diesem Spiel sein Können zeigen. Am Ende reichte eine konzentrierte Teamleistung, um die 2:1-Führung über die Zeit zu bringen und die Tabellenführung in der Oberliga zu verteidigen.

Am Sonntag, 8. Mai, 11 Uhr, tritt der VfB Stuttgart beim Freiburger FT an.


Cannstatter Zeitung, 07.05.2022
Thomas Reinmüller

Fehlstart für VfB-Spielerinnen

 

Oberliga-Hockeyspielerinnen verlieren gegen Mannheim, obwohl die Gäste ohne Torhüterin angetreten sind.

Die Hockeyspielerinnen des VfB Stuttgart starteten nach der Winterpause wieder in laufenden Feldsaison 2021/22. Jedoch ohne Erfolg - der VfB unterlag gegen den TSV Mannheim II mit 2:3.

Mit bisher nur zwei Punkten aus vier Spielen befanden sich die VfB-Damen vor der Partie in der Oberliga-Tabelle auf dem vorletzten Platz. Deshalb mussten Punkte her. Die Bedingungen standen hierfür gar nicht mal so schlecht, die Gastgeberinnen hatten keine Personalprobleme. Kurz vor Spielbeginn erfuhr der VfB, dass der Gegner zwar mit 14 Spielerinnen, aber ohne Torwart angereist war. Doch schon in den ersten Minuten zeigte sich, dass der VfB damit anscheinend doch nicht so leichtes Spiel haben würde. Die Mannheimerinnen, die somit eine Feldspielerin mehr auf dem Platz hatten, schafften es schon frühzeitig, den VfB vom Schusskreis femzuhalten, sodass es ihnen trotz leerem Tor selten gelang, überhaupt einen Ball in diese Richtung zu bringen. Im Gegenteil: Durch clevere Spielzüge erspielten sich die Gäste mehrere Ecken und einen Siebenmeter, sodass sie zur Pause 2:0 führten. In der zweiten Halbzeit schienen die VfB-Damen langsam aufzuwachen. Sie gingen mit mehr Selbstvertrauen an den Ball und konnten so bis kurz vor Ende des Spiels den Spielstand ausgleichen. Dennoch unterliefen ihnen letztendlich einige Fehler, sodass die Mannheimerinnen kurz vor Schluss den 3:2-Siegtorr erzielten.

Am Samstag, 30. April, tritt der VfB beim Schlusslicht TSG Rohrbach an.

 

Cannstatter Zeitung, 30.04.2022
Thomas Reinmüller

U12 des VfB Stuttgart ist Oberliga-Meister

Hockeyspielerinnen des VfB gewinnen letztes Spiel der Hallensaison in Heidelberg mit 5:3 und belegen in der Oberliga Tabellenplatz vier.

Zum Abschluss der Oberliga-Hallensaison ging es für die Frauen des VfB Stuttgart nach Heidelberg. Zwar konnten die Stuttgarterinnen durch dieses letzte Spiel ihren 4. Tabellenplatz nicht mehr ändern, gewinnen wollten sie aber trotzdem. So machten die VfB-Mädels gleich zu Beginn Druck und wurden schnell belohnt. Durch ein schön herausgespieltes Tor erzielte Clara Waldbauer die Führung. Trotz des konzentrierten Spiels blieb es bei dem einen Tor in den ersten 15 Minuten. Im zweiten Viertel bauten die Gäste die Führung zum 2:0 durch einen traumhaften Stecher von Mara Jörke aus. Doch so einfach wollten die Heideibergerinnen sich nicht geschlagen geben. Mitte des zweiten Viertels verloren die VfB-Mädels etwas die Ordnung und mussten zu viert gegen sechs Feldspielerinnen verteidigen. So verkürzten die Damen aus Heidelberg zum Halbzeitstand von 1:2. Mit einem neuen Plan gegen das Überzahl-spiel der Gegnerinnen starteten die Stuttgarterinnen in die zweite Spielhälfte. Jedoch waren es nicht sie, die das nächste Tor verbuchen konnten, sondern die Gegnerinnen. Nichtsdestotrotz spielten sie diszipliniert weiter, machten Druck und Josephine Opitz erzielte das 3.2 für den VfB. Doch die Damen aus Heidelberg ließen nicht locker und nutzten ihre Chance zum 3:3. Immer wieder nahmen die Gastgeberinnen ihre Torhüterin raus, um in Überzahl mehr Druck auszuüben und Stuttgart zu Fehlern zu zwingen. Doch die VfB-Mädels blieben cool und antworteten mit einem weiteren Ball im Netz durch Mara Jörke zum 4:3-Zwischenstand. Im letzten Viertel wurde es noch mal spannend: Die Gegnerinnen spielten extrem offensiv und aggressiv mit sechs Spielerinnen auf dem Feld ohne Torfrau. Aber genau das wurde ihnen letztendlich auch zum Verhängnis. Durch schnelles Konterspiel, müde Heidel- bergerinnen und etwas Glück, schossen Lucie Jörke das 5:3 und Nora Kraetzer das 6:3 ins leere Tor.

Am Wochenende waren weitere drei VfB- Jugendteams bei der Endrunde vertreten, im Klartext haben es von den sieben gemeldeten Mannschaften stolze fünf Teams in die Endrunde geschafft. Es war dann die erste weibliche U-12-Mannschaft des VfB, die sich in Ludwigsburg über den Oberliga- Titel freuen konnte. Nach einem 2:0 gegen den AC Weinheim schlugen sie im Endspiel den TSV Ludwigsburg knapp mit 2:1 und jubelten über den Titel. Die weibliche U12 aus der Verbandsliga (VfB Stuttgart 2) war ebenfalls bei der Endrunde vertreten, unterlag hier aber dem VfR Merzhausen klar mit 0:4. Im anschließenden Spiel um Platz 3 gab es ein 0:2 gegen Aalen und damit am Ende den 4. Platz. Die männliche U12 (VfB Stuttgart 2) trat zur Verbandsliga-Endrunde in Karlsruhe an, konnte dort das erste Spiel gegen die TSG Heilbronn zwar mit 1:0 gewinnen, unterlag dann im Finale aber gegen Karlsruhe mit 0:3. Um Platz 5 spielte die weibliche U16 in der heimischen Sporthalle Neugereut. Am Ende belegten die Mädels den 7. Tabellenplatz der Verbandsliga.

 

Cannstatter Zeitung, 23.02.2022
Thomas Reinmüller