Fehlstart für VfB-Teams

Bad Cannstatt - Keinen guten Start in die neue Oberliga-Saison erwischten die Damen den VfB Stuttgart zuhause im Auftaktspiel gegen den HC Heidelberg - man unterlag unglücklich mit 0:1.

Nicht viel besser lief es nach einer guten Vorbereitung mit starker Beteiligung für die Männern des VfB Stuttgart. Zum Auftakt der Verbandsliga-Saison ging es zum HC Lahr. Die neu formierte Verteidigung brachte von Beginn an Sicherheit ins Spiel. Nach einiger Zeit erspielten sich die Stuttgarter eine Strafecke, die Fabian Kelch auch direkt zum 1:0 für die Gäste verwandelte. Die Gastgeber wurden unruhig und waren mehr mit dem Schiedsrichter, als mit dem Spiel beschäftigt. So kam es zu weiteren Chancen für den VfB, die aber nicht genutzt wurden. Dann gab es eine Strafecke für die Hausherren. Die Ecke wurde zuerst abgewehrt, doch der Nachschuss wurde über einen Fuß eines Angreifers ins Tor gelenkt. Der Schiedsrichter stand ungünstig und so wurde das Tor kurz vor der Halbzeitpause gegeben. Die guten Vorsätze des VfB-Teams, nach der Pause ruhig weiterzuspielen, wurden mit dem ersten vermeintlichen Fehlpfiff über Bord geworfen. Nach einem weiteren schnell ausgeführten Freistoß der Lahrer kamen diese wieder über eine Ecke zur 2:1-Führung. Die Tonart auf und neben dem Platz wurde ruppiger, die Stuttgarter konnten sich in dieser Phase nichts Zwingendes erarbeiten - zu viele Angriffe endeten vor dem gegnerischen Strafraum. Und so fiel auch das dritte Lahrer Tor zum 3:1-Endstand nochmals durch eine Strafecke. Am heutigen Samstag um 16 Uhr gegen den Mannheimer HC III wollen es die VfB-Jungs besser machen. Für die VfB-Damen geht es morgen um 11 Uhr zur TSG Rohrbach.

Cannstatter Zeitung, 22.09.2018
Thomas Reinmüller

Abgang in die 1. Verbandsliga

Nach der 2:4-Niederlage ist der VfB Stuttgart aus der Hockey-Oberliga abgestiegen

Die Ausgangslage vor dem letzten Saisonspiel der Herren des VfB Stuttgart war klar: Der VfB musste gegen die Bundesliga-Reserve des TSV Mannheim drei Punkte mitnehmen, um den Verbleib in der Oberliga zu sichern. Für die Gäste aus Mannheim ging es zudem um den Aufstieg und so reisten die Kurpfälzer mit dem gesamten Kader an. Die Anfangsphase des Spiels war vor allem von einem angriffslustigen TSV Mannheim und einem vorsichtigen, solide stehenden VfB Stuttgart geprägt. Die Abwehrreihen des VfB standen gut, und wenn mal was durchkam, entschärfte Torhüter Dennis Berrer mehrmals brenzlige Situationen. Zu allem Übel verlor der VfB, der das Spiel mit einem 14 Mann starken Kader begann, bereits in der 5. Minute Tobias Krähling mit einem Verdacht auf einen Muskelfaserriss und nur fünf Minuten später Jordi Mas, der ebenfalls verletzt raus musste. Die Stuttgarter mussten so bei fast 30 Grad Hitze mit einem Wechsler weiterspielen. In der ersten Halbzeit konnte sich die VfB-Defensive fast immer behaupten, die Offensive verblasste jedoch ab der zehnten Minute. Zwar war der VfB noch das eine oder andere mal vorne, eine klare Torchance war jedoch nicht oft zu erkennen. So stand es zur Pause - etwas glücklichen - 0:0.

In der zweiten Hälfte gestaltete sich ein viel offeneres Spiel - für den VfB jedoch sehr unglücklich. In den ersten zwölf Minuten nach dem Wiederanpfiff gerieten die Cannstatter mit 0:3 ins Hintertreffen. Der VfB gab nicht auf: In der 50. Minute führte Robin Rösslein einen Freischlag per Seifpass aus, und spielte den Ball anschließend auf Carsten Thorwart. Dessen Pass landete bei Werner Radtke, der eiskalt zum 1:3-Anschluss einnetzte. Kurz darauf erhielt der VfB eine Strafecke. Diese wurde zwar „versteppt" - der Schuss von Kai Bock wurde vom Mannheimer Torhüter aber abgewehrt. Zwei Minuten später erneut eine Strafecke für den VfB und diesmal kam Spielertrainer Thomas Häuser direkt zum Schuss - ein Mannheimer Verteidiger klärte jedoch auf der Linie. Die direkte Antwort kam von Mannheim: Eine Strafecke wurde sehr schlecht ausgeführt, jedoch machte Mannheim weiter Druck und der Ball landete letztendlich im Tor.

Der VfB musste nun alles riskieren - mit Erfolg: Eine Ecke in der 64. Minute wurde zunächst von der ersten Welle abgelaufen, der Nachschuss von Thomas Häuser saß zum 2:4. Drei Tore innerhalb von sechs Minuten sind im Hockey zwar nicht gänzlich unmöglich, jedoch konnte der VfB nichts mehr am Ergebnis ändern. Das vorerst letzte Spiel in der Oberliga endete somit mit 2:4. Der VfB muss nun die Lehren aus der Saison ziehen und in der 1. Verbandsliga angreifen. Mit einem stabilen Unterbau in der Jugend, sowie einer guten Mischung aus Erfahrung und Ehrgeiz in der Mannschaft muss man sich dort zwar nicht verstecken, darf aber die Gegner der kommenden Saison auch nicht unterschätzen.

Cannstatter Zeitung, 20.07.2018
Thomas Reinmüller

Chancen auf den Klassenverbleib gewahrt

Oberliga-Hockey-Spieler des VfB Stuttgart gewinnen in Ulm mit 2:1

Mit dem Rücken zur Wand traten die Männer des VfB Stuttgart ihre Fahrt zum letzten Auswärtsspiel dieser Oberliga-Saison zum SSV Ulm an. Hochmotiviert und stark besetzt ging es mit dem VfB-Mannschaftsbus auf die Reise. Nach taktischer Einstellung des extra aus Friedrichshafen angereisten Spielertrainers Tommy Häuser starteten die abstiegsbedrohten Stuttgarter mit einem Überraschungsangriff in die Partie und zeigte den Ulmern direkt, wie die Marschroute für das Spiel aussehen sollte. Durch frühes Pressing stellten die VfB- Stürmer die Ulmer Verteidigung unter Druck und zwangen den Gegner so zu taktischen Fehlern und schnellen Ballverlusten. Der VfB gab weiter den Ton an und kontrollierte durch schön herausgespielte Angriffe das Spiel. Bei einen schnell vorgetragenen Angriff über drei Stationen auf der linken Seite durch Tom Hawxwell und Toby Krähling, konnte Werner Radtke im Kreis durch einen Schrubber den verdienten Führungstreffer erzielen. Auch das 2:0 wurde durch einen schnell über die rechte Seite ausgeführten Angriff erzielt. Till Sonntag tankte sich im Kreis durch, fand im Torwart der Ulmer nach einem gezielten Schuss noch seinen Meister, den Abpraller brachte aber Fabian von Karstedt in der Mitte reaktionsschnell im Tor unter. So ging es mit einer 2:0-Führung in die Pause. Die Ulmer nutzen diese, um sich taktisch besser auf die über die Außenbahn vorgetragenen Angriffe zur Wehr zu setzen und kamen somit besser ins Spiel. In der Folge konnten sich die Gastgeber so einige Chancen und Ecken erarbeiten. Die Ecken wurden unter anderem durch den sehr gut aufgelegten Stuttgarter Torwart Dennis Berrer sowie durch einen spektakulären Save von Tommy Häuser aus der Luft gefischt werden. Die Ulmer drückten aber weiter und das Pressingspiel der VfB-Jungs aus ersten Hälfte zeigte physisch aber auch psychisch erste Folgen. Die Gäste leisteten sich mehr Ballverluste und luden den Gegner somit zu Chancen ein. Zehn Minuten vor dem Ende kam Ulm daher durch einen schnell vorgetragenen Konter zum 1:2 Anschlusstreffer. In einer spannenden Schlussphase rieben sich die VfB-Herren noch einmal füreinander auf, verteidigten gut und spielten clever die verbliebene Zeit herunter. Nach dem Schlusspfiff freuten sie sich sichtlich erleichtert über die wichtigen drei Punkte. Durch die gute taktische Ausrichtung der ersten Hälfte und eine geschlossene kämpferische Teamleistung war der Sieg verdient.

Durch die drei Punkt wahren die VfB-Herren die letzte Chance auf den Klassenerhalt. Im letzten Heimspiel am Samstag, 14. Juli um 13 Uhr können die VfB-Jungs durch einen Sieg gegen die zweite Garde des TSV Mannheim noch aus eigener Kraft den Klassenerhalt schaffen oder müssen auf einem Sieg des Karlsruher TV im Spiel gegen die Stuttgarter Kickers II hoffen. Nach der Partie findet das VfB-Hockey- Sommerfest statt.

Cannstatter Zeitung, 13.07.2018
Thomas Reinmüller

0:1 - VfB-Herren nun Schlusslicht

Bad Cannstatt - Die Herren des VfB Stuttgart empfingen zum Kellerduell der Oberliga den Tabellenletzten Karlsruher TV und unterlagen mit 0:1. Dadurch ist der VfB nun Schlusslicht.
Schon seit Wochen hatte sich abgezeichnet, dass mit diesem Spiel der Klassenerhalt weitestgehend gesichert werden kann, somit war die Motivation des VfB vor Beginn des Spiels entsprechend hoch. In der ersten Hälfte befreite sich der VfB gut gegen hoch stehende Karlsruher, jedoch blieben die Torchancen rar. Der Karlsruher TV hatte einige Chancen, die jedoch durch Keeper Dennis Berrer allesamt gut vereitelt werden konnten. Mitte der ersten Hälfte dann das überraschende 0:1. Ein Karlsruher Spieler drang mit einem Sololauf in den Stuttgarter Schusskreis ein und wollte einen Pass Richtung Tor schieben. Der herausgeeilte VfB-Keeper rutschte am Ball vorbei und konnte das Tor nicht verhindern. Die zweite Hälfte war mehr von Kampf geprägt an diesem sehr heißen Spieltag. Dem VfB gelangen einige Konter, der ersehnte Ausgleich wollte jedoch einfach nicht gelingen. Felix Kaerger setzte zu einem schönen Solo an, traf jedoch nur den Pfosten. Den abgeprallten Ball konnte Tobias Krähling anschließend nicht im Tor unterbringen. Gegen Ende des Spiels wurde es zusehend schwieriger, strukturierte Angriffe zu fahren. In den letzten Minuten war die Chance da, per Strafecke auszugleichen. Nach einem Schuss von Steven Krietsch prallte der Ball hoch ab und wurde von Fabian Kelch über die Linie gedrückt. Die Schiedsrichter verweigerten dem Treffer jedoch die Anerkennung. So verlor der VfB unglücklich. Nun gilt es, die letzten beiden Spiele zu nutzen, um den drohenden Abstieg noch abzuwenden: Am Sonntag, 8. Juli, in Ulm und beim letzten Saisonspiel zu Hause am Samstag, 14. Juli, gegen Mannheim II.

Cannstatter Zeitung, 06.07.2018
Thomas Reinmüller

VfB-Herren früh in Rückstand

Bad Cannstatt - Die Herren des VfB Stuttgart traten zum Oberliga-Auswärtsspiel beim HC Ludwigsburg an und unterlagen mit 0:3.

Das Spiel hatte kaum richtig begonnen, da stand es bereits 1:0 für die Hausherren. Eine nachlässig verteidigte lange Ecke wurde im Kreis abgefälscht und landete unglücklich im Tor der VfB. Kurz danach kamen auch die Cannstatter zu guten Gelegenheit. Jordi Mas konnte einen Ball am gegnerischen Kreis erobern, wurde jedoch vom Torwart gestoppt. Der HCL blieb nach Standards gefährlich und erhöhte erneut nach langer Ecke zum 2:0. Die Chance zum direkten Anschluss konnten die Stuttgarter nach eigener Strafecke nicht nutzen. Tobi Krähling verpasste den Nachschuss am langen Pfosten. Werner Radtke hatte nur eine Minute später die größte Gelegenheit des VfB, verfehlte das Tor jedoch knapp, nachdem er den Ludwigsburger Keeper bereits umkurvt hatte. Nach dem Wechsel starteten die Gastgeber erneut besser, der VfB konnte eine kurze Ecke aber ebenso abwehren, wie einige aussichtsreiche Konter. In der 50. Minute erzielte der Gastgeber sein drittes Tor durch einen Spielzug über die linke Seite des VfB. Fabian Kelch und Jordi Mas hatten nur zwei Minuten später wiederum gute Gelegenheiten für den VfB, brachten die Zuspiele jedoch nicht im gegnerischen Gehäuse unter. Kurz vor Ende der Partie konnte der Stuttgarter Keeper Dennis Berrer einen Stürmer des HCL nur per Foul stoppen, bügelte seinem Schnitzer jedoch selbst wieder aus und wehrte den folgenden Siebenmeter ab. So endete die Partie mit 3:0 für Ludwigsburg. Am Sonntag, 1. Juli, 13 Uhr, gegen den Karlsruher TV folgt für den VfB ein wichtiges Heimspiel auf der Kunstrasenanlage in der Mercedesstraße.

Cannstatter Zeitung, 29.06.2018
Thomas Reinmüller

VfB-Männer stecken im Keller

Bad Cannstatt - Nach einer herben 0:6-Heimniederlage wird die Luft im Oberliga-Abstiegskampf für die Männer des VfB Stuttgart langsam dünn. Mutig waren die Stuttgarter ins Spiel gestartet und setzten die Gäste vom SV Böblingen in den ersten Minuten mit ihrem Pressing unter Druck. Eine kurze Ecke brachte aber den ersten Dämpfer für den VfB und die Gäste gingen mit 1:0 in Führung. Nervös und verunsichert reagierten die VfB-Jungs auf das Gegentor und der SV Böblingen über-nahm die Kontrolle. Begünstigt durch Fehlpässe und einfache Ballverluste baute Böblingen die Führung bis zur Halbzeit auf 4:0 aus. Nach der Pause präsentierte sich der VfB zwar wieder selbstbewusster, verpasste es aber, seine kurzen Ecken zum Anschlusstreffer zu nutzen. Nach einer intensiven, spielerisch aber fairen zweiten Hälfte hieß es am Ende 0:6. Ein deutlicher Sieg für den Tabellenführer aus Böblingen. Die Stuttgarter müssen nun im Abstiegskampf dringend punkten, um nicht gänzlich den Anschluss zum Lokalrivalen aus Degerloch und dem Bietigheimer HTC zu verlieren.

Am kommenden Samstag geht es zum HC Ludwigsburg 2, bevor am 1. Juli das nächste Heimspiel auf dem Kunstrasenplatz in der Mercedesstraße ansteht.

Cannstatter Zeitung, 22.06.2018
Thomas Reinmüller

Klassenerhalt dank guter Rückrunde

Hockeyspielerinnen des VfB Stuttgart bleiben in der Oberliga

Die Hockeyspielerinnen des VfB Stuttgart bestritten ihr letztes Spiel der Oberliga-Feldsaison 2017/18 beim FT Freiburg. Obwohl die VfB-Frauen mit 0:3 unterlagen haben, sie den Klassenerhalt geschafft.

Die Niederlage der Hinrunde wollten die VfB Mädels wieder gut machen und so die gute Rückrunde mit einem Sieg abschließen. Leicht hektisch fingen die Schwaben an und eine Unachtsamkeit brachte auch gleich die erste Ecke der Freiburger - und die saß. Zwar wurde der erste Torschuss abgewehrt, jedoch konnten die Freiburger Stürmerinnen den Nachschuss verwandeln und so nach drei Minuten mit 1:0 in Führung gehen. Nach zehn Minuten fanden die Stuttgarterinnen auch ins Spiel und hatten zwei gute Ausgleichchancen. Nachdem Josephine Opitz einen flachen Ball in den Kreis schlug, machte Anja Rommelspacher diesen mit einem sehenswerten Stecher noch gefährlicher. Dieser wurde zwar abgewehrt, jedoch erreichte der Ball Mara Jörke - ihr Schlenzer ging aber nur an den Pfosten. Wenig später bekam der VfB eine Strafecke, die als gut ausgeführter Eckenschlenzer jedoch von den Freiburgerinnen abgewehrt wurde. Der VfB hielt gut mit und ließ auch wenig zu, bis zur 28. Minute: Ein Schlag der Freiburgerinnen wurde von der Stuttgarter Hintermannschaft nicht gestoppt und gelangte so in den Schusskreis. Im Kreis stand eine Freiburger Stürmerin sträflich frei, umspielte Keeperin Emmy Wund und traf zum 2:0. Kurz vor dem Pausenpfiff bekam der VfB noch eine Strafecke, diese wurde aber abgelaufen. In der zweiten Hälfte kam der VfB besser und schneller ins Spiel und ließ wie gegen Ende der ersten Hälfte wenig zu. Zwei Ecken der Freiburger konnten abgelaufen beziehungsweise abgewehrt werden. Jedoch blieben den VfB-Damen aber auch die Großchancen verwehrt, so dass es in der 54. Minute zum 3:0 für Freiburg kam. Zu allen Übel verletzte sich auch die Abwehrchefin Bianca Braun in der Schlussphase des Spiels. Der VfB verlor zwar seinen Saisonabschluss, jedoch können die VfB-Damen erhobenen Hauptes auf die Rückrunde zurückschauen. So können die Stuttgarterinnen mit dem Klassenerhalt wertvolle Lektionen für die kommende Oberliga-Saison aus dieser Partie mitnehmen.

Noch nicht durch sind die VfB-Herren. Diese haben in der Oberliga noch fünf Partien auszutragen - die nächste am Sonntag, 17. Juni, 11 Uhr, zu Hause gegen den SV Böblingen.

Cannstatter Zeitung, 09.06.2018
Thomas Reinmüller

Wichtiger Erfolg VfB-Herren

Bad Cannstatt - Das letzte Heimspiel der Saison endete für die Frauen des VfB Stuttgart mit einem 0:0 gegen den Oberliga-Zweiten HC Ludwigsburg. Die VfB- Mädels gingen von Anfang an mit Druck nach vorne drauf und erarbeiteten sich in dem ausgeglichenen Spiel immer wieder Chancen. Man merkte den Stuttgarterinnen in beiden Hälften den Biss und Siegeswillen an, jedoch fehlte der Erfolg im Abschluss. Da auch Ludwigsburg nicht genau zielte, blieb es beim 0:0. Pech hatte VfB-Spielerin Mona Gläsle. Ein unkontrollierter Schlag einer Gegenspielerin traf sie in der ersten Hälfte direkt im Gesicht, sodass sie ins Krankenhaus musste: Diagnose Jochbeinbruch. Die VfB-Frauen befinden sich auf dem sechsten Tabellenplatz.

Dank einer souveränen Teamleistung gewannen die VfB-Herren das wichtige Oberliga-Duell gegen den Bietigheimer HTC verdient mit 2:0 und feierten den ersten Heimsieg in der Rückrunde. Bereits zu Beginn hatten die Gastgeber mehr Ballbesitz und ließen sich durch die Manndeckung der Gäste wenig beeindrucken. In der 22. Minute nutzte Tommy Häuser die erste Strafecke des VfB zum 1:0. Vor der Halbzeit hätte der VfB fast auf 2:0 erhöht, nach-dem Werner Radtke den gegnerischen Verteidiger an dessen Kreis zu einem Ballverlust zwingen konnte. Der Bietigheimer Schlussmann reagierte jedoch gedankenschnell. Nach der Pause machte der VfB so weiter: Nico Thorwart hebelte mit einem Diagonalpass zur Mittellinie die Sturmreihe des Gegners aus, der aufgerückte Tom Hawxwell leitete den Ball zur Grundlinie weiter. Den anschließenden Querpass verwandelte der herangesprintete Tobias Krähling zum 2:0. Felix Kaerger hatte in der 62. Minute die Möglichkeit abermals zu erhöhen, sein Schlag mit der argentinischen Rückhand ging jedoch über das Tor. Der VfB ist nun mit einem Spiel weniger wieder am Lokalrivalen aus Degerloch vorbeigezogen und belegt den 6. Platz.

Cannstatter Zeitung, 19.05.2018
Thomas Reinmüller

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