Misslungener Start für VfB-Frauen

Zum Auftakt der Oberliga-Saison in der Halle traten die Frauen des VfB Stuttgart beim HC Ludwigsburg an. Zwar wurde das letzte Aufeinandertreffen auf dem Feld gegen die Weinroten glücklich gewonnen, doch dieses Mal unterlag man mit 2:5. Die VfB-Damen kämpften von Beginn an tapfer gegen angriffslustige Ludwigsburgerinnen und hielten den Angriffen stand. Wo die Abwehrreihen mal nicht zur Stelle waren, entschärfte Keeperin Jana Burczyk die brenzligen Aktionen. Die 18. Minute brachte den Gastgeberinnen ihre zweite Ecke des Tages, die sie humorlos zum 1:0 verwandelten. Sieben Minuten später folgte auch das 2:0 - eine Ludwigsburger Stürmerin schloss ein Solo erfolgreich ab. Nach einer Auszeit für den VfB kurz vor der Halbzeitpause erzielte der VfB doch noch den Anschlusstreffer. Elissa Eggenweiler sah Henriette Commichau am langen Pfosten und spielte einen gezielten Ball von der Mittellinie aus. Diese erzielte per Rückhandstecher das 1:2.

Keine zwei Minuten nach Wiederanpfiff konnte Ellissa Eggenweiler den Ball zwischen der Abwehrreihe des HCL abluchsen, spielte die im Kreis wartende Henriette Commichau an, die mühelos das 2:2 markierte. Die VfB-Mädels wollten nun mehr. In der 34. Minute verursachte man jedoch eine Ecke, die anschließend zu einem Siebenmeter führte. Ludwigsburg verwandelte diesen zum 3:2. Kurz darauf verwandelten die Gastgeberinnen die fünfte Ecke zum 4:2. Die Gäste kämpften zwar dennoch weiter, mussten aber zwei Minuten vor Schluss noch das 2:5 hinnehmen.

Am Sonntag, 25. November, 14 Uhr, empfängt der VfB in der Halle Nord den Stadtrivalen Stuttgarter Kickers. Im Anschluss (16 Uhr) bestreiten die VfB-Herren ihr erstes Saisonspiel gegen den HC Lahr.


Cannstatter Zeitung, 23.11.2018
Thomas Reinmüller

Überwintern am Platz an der Sonne

Sowohl die Hockey-Frauen als auch die -Männer des Vfb Stuttgart sind in ihrer Liga Spitzenreiter

Nach einem verrückten Finish belohnten sich die Frauen des VfB Stuttgart beim HC Ludwigsburg mit drei Punkten. In der Anfangsphase des Oberliga-Spiels übte Ludwigsburg extremen Druck auf die Gäste aus, sodass die VfB- Mädels in den ersten Minuten permanent in ihrem Viertel eingeschnürt wurden. Es folgten die ersten Befreiungsaktionen der Stuttgarterinnen. Die erste richtig brenzlige Situation folgte Mitte der ersten Halbzeit, als eine Ludwigsburger Stürmerin auf Keeperin Emmy Wund zulief. Diese behielt jedoch die Nerven und konnte die Lage entschärfen. Wenig später musste Emmy Wund erneut einen Schuss abweh- ren und in letzter Sekunde rettete Helen Strobel mit dem argentinischen Schrubber. Die folgende Ecke für den HCL brachte den Gastgebern nichts. Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit dann das erste Tor des Spiels für die Ludwigsburgerinnen: Eine Ecke wurde mit einer Variante über rechts ausgeführt und die HCL-Stürmerin verwandelte am rechten Pfosten mit einem Stecher zum 1:0. Der VfB kämpfte aber tapfer weiter. Zwei weitere Ecken für den HCL wurden vorbeigeschossen beziehungsweise abgepfiffen. In der 61. Minute wurden die Stuttgarterinnen dann für ihren Mut belohnt: Elissa Eggenweiler bekam am Kreisrand den Ball und sah Mara Jörke, die den folgenden Flachschlenzer sehenswert zum 1:1 ins Kreuzeck verwertete. Dann lief die Schlussphase, die Schiedsrichter zeigten die letzten zwei Minuten an. Der HC Ludwigsburg machte Druck und wollte unbedingt den Sieg mitnehmen. Auf einmal wurde jedoch von den Stuttgarterinnen der . Ball Richtung Ludwigsburger Kreis getrieben. Eine Fußberührung im Kreis wurde vom Unparteiischen gesehen, jedoch auf Vorteil entschieden, und die mit nach vorne gelaufene Lara Krist schlenzte den Ball instinktiv ins Tor. So stand es 2:1 für den VfB Stuttgart und weniger als eine Minute war noch zu spielen. Nun galt es für den VfB, die Defensive zu stärken und die Führung zu verteidigen. Und nur wenige Sekunden später erklang auch der Schlusspfiff - ein Sieg für den VfB nach einem kämpferi schen Auftritt. Die VfB-Damen überwintern nun auf dem ersten Tabellenplatz und gehen motiviert in die Hallensaison. Unterm Dach heißt der erste Gegner bereits am 17. November erneut HC Ludwigsburg.

Bestes Wetter und Tabellenführung, eigentlich alles gut, doch richtige Freude wollte sich bei den VfB-Herren nach ihrem Spiel der 1. Verbandsliga gegen den TSV Ludwigsburg nicht einstellen. Mit 1:1 hatte der VfB dabei Schlimmeres verhindert. Nach dürftiger Leistung waren die Stuttgarter sogar in Rückstand geraten. Die Gäste des TSV Ludwigsburg hatten nach einer Phase des Abtastens die erste Doppelchance in der 9. Minute. Den ersten Schuss fischte Torwart Dennis Berrer aus der oberen rechten Ecke, den Nachschuss konnte der VfB noch von der Linie kratzen. Kurz darauf hatten auch die Gastgeber ihre ersten guten Gelegenheiten. Jordi Mas und Hubertus Kramer verpassten das Tor jeweils knapp. Der VfB spielte ab diesem Zeitpunkt überlegen, aber ohne Zug zum gegnerischen Gehäuse. Till
Sonntag nach einem Konter und Fabian Kelch hatten weitere Chancen zur Führung. Auch insgesamt drei kurze Ecken konnten die Gastgeber nicht verwandeln. So ging es mit 0:0 in die Pause. In der zweiten Hälfte setzte sich das Bild zunächst fort: Der VfB Stuttgart war überlegen, neigte aber zunehmend zu Ein-zelaktionen. 20 Minuten vor dem Ende der Partie gingen die Gäste nach einem Konter durch die Mitte in Führung - ein unnötiges Gegentor. Der VfB zeigte sich nun etwas aggressiver und erspielte sich gute Chancen, doch auch der Ludwigsburger Torwart hatte einen guten Tag und vereitelte zwei aussichtsreiche Gelegenheiten. Fünf Minuten vor Spielende konnte Fabian Kelch eine Strafecke zum Ausgleich verwandeln. Ein weiterer Treffer gelang jedoch nicht, so trennten sich beide Mannschaften mit einem Unentschieden. Durch den Punktgewinn gehen die VfB-Herren aber als Tabellenführer ins neue Jahr und haben weiterhin gute Chancen auf den Wiederaufstieg.

Cannstatter Zeitung, 20.10.2018
(Thomas Reinmüller)

Mit Tabellenführer gleichgezogen

Frauen- und Manner-Hockeyteams des VfB Stuttgart bleiben in der Erfolgsspur

Mit einem 2:1-Heimsieg gegen den Tabellenführer HC im TSG Heilbronn konnten die Herren des VfB Stuttgart nach Punkten mit dem Spitzenreiter der 1. Verbandsliga gleichziehen und haben am kommenden Sonntag die Chance, als alleiniger Tabellenführer in die Winterpause zu gehen.

Das junge Team aus Heilbronn legte vom Start weg druckvoll los und belagerte in den ersten Minuten das Viertel des VfB. Neben zahlreichen langen Ecken entstand aber selten Gefahr aus den Angriffen. Lediglich in der siebten Minute musste Keeper Dennis Berrer einen Schuss mit der argentinischen Rückhand parieren. Der VfB kam nun besser ins Spiel und bei einigen Kontern auch gut in den gegnerischen Kreis. Ab der 20. Minute hatten die Stuttgarter ihre stärkste Phase: Eine schnell ausgeführte lange Ecke konnte der Heilbronner Torwart nicht sicher klären. Johannes Schreiner drückte den Ball aus kurzer Distanz über die Linie. Der Treffer zeigte Wirkung und der VfB Stuttgart setzte nach. Kaum zwei Minuten später drang Felix Kaerger nach einem Freischlag an der rechten Außenbahn mittig in den Kreis ein und verwandelte per argentinischer Rückhand zum 2:0. Kurz vor der Halbzeit hatten die Hausherren sogar die Chance, die Führung weiter auszubauen, eine Flanke von Richard Müller wurde jedoch noch kurz vor dem einschussbereiten Tobias Krähling abgefälscht. Nach der Pause setzte der VfB vermehrt auf Defensive, Heilbronn hatte deutlich mehr Spielanteile. Wie zu Beginn der Begegnung kam es aber kaum zu gefährlichen Kreisszenen. Eine Fehlerkette führte jedoch nach knapp 50 Minuten zum 1:2-Anschlusstreffer für die Gäste. Diese witterten ihre Chance und erhöhten den Druck. Die VfB-Jungs hielten jedoch dagegen und setzten einige Konter. Tore fielen aber keine mehr. Mit dem Abpfiff war der Jubel beim VfB Stuttgart dann groß. Dieser Sieg bedeutete ein hartes Stück Arbeit für die VfB-Herren, die am Sonntag um 13 Uhr gegen den TSV Ludwigsburg für die Winterpause vorlegen können. Die Partie findet auf dem städtischen Kunstrasenplatz in der Mercedesstraße statt.

Auch die Frauen des VfB Stuttgart machten bei ihrem sonntäglichen Heimspieltag mit einem 2:0-Sieg über den Tabellenletzten TSV Ludwigsburg erfolgreich weiter. Auch sie stehen nun - punktgleich mit dem HC Ludwigsburg - auf Tabellenplatz 2 in der Oberliga. Und genau dorthin geht es am kommenden Sonntag um 11 Uhr zum Spitzenspiel vor der Winterpause.

Das Triple perfekt am vergangenen Spieltag machten die VfB-Herren 2, die ihr letztes Saisonspiel gegen den ETSV Offenburg mit 3:0 gewannen uns somit auf Tabellenplatz 1 in der 4. Verbandsliga überwintern.

Cannstatter Zeitung, 12.10.2018
(Thomas Reinmüller)

Jeweils drei Punkte im Gepäck

Sowohl die Hockey-Damen als auch die -Männer des VfB Stuttgart feierten Sieg

Mit einem breiten Kader von 15 Mädels ging es für die Damen des VfB Stuttgart zum Oberliga-Spiel zur Rohrbacher SG - bereit, den ersten Dreier der Saison zu holen. Was letztlich mit 2:1 (1:1) auch gelang.

Bereits in der ersten Minute erwischte es Clara Waldbauer, die nach unkontrolliert ausgeführtem Abschlag der Rohrbacher Verteidigung den Ball an den Kopf bekam und den Rest des Spiels aussetzen musste. Nach diesem Dämpfer mussten die Stuttgarterinnen sich wieder sortieren und spielten kurze Zeit verunsichert. Nach einer Auszeit und Ansprache der Trainer fanden die VfB-Mädels aber wieder zu ihrer gewohnten Konzentration zurück und dominierten. Und so fiel nach einer kurzen Ecke für den VfB auch das erste Tor. Marissa Gläsle beharrte auf den Abpraller des Torwarts und brachte den Ball über die Linie. Die erste Hälfte verlief primär in der Rohrbacher Spielhälfte - oftmals fehlte jedoch noch der Abschluss im gegnerischen Schusskreis, um die Führung auszubauen. Kurz vor der Halbzeit gelang es dann den Rohrbachern durch ein sauberes Passspiel, durch das weiß-rote Mittelfeld hindurch in den Kreis zu spielen. Keeperin Emmy Wund parierte zwar den Schuss, es kam jedoch zu einer kurzen Ecke. Rohrbach verwandelte diese durch einen halbhohen Schlenzerzum 1:1 Halbzeitstand. Der VfB setzte die Rohrbacher in der zweiten Hälfte energischer unter Druck und fing den Ball oft in der gegnerischen Abwehrkette ab. So kam es auch zum 2:1: Nach Abfangen des Balls in der Rohrbacher Verteidigung verwandelte Henriette Commichau nach einem Dribbling mit der argentinischen Rückhand. Zwei Minuten vor Spielende verletzte sich auch bei Rohrbach eine Spielerin und musste aussetzen. Die Zeit lief runter und bis auf ein paar wenige Chancen im Schusskreis der Rohrbacher blieb es bis zum Spielende beim 2:1 für die Stuttgarter Gäste. Heute spielen die VfB-Damen um 11.30 Uhr beim Mannheimer HC II und am Sonntag um 13 Uhr empfangen die VfB-Mädels auf dem heimischen Kunstrasen in der Mercedesstraße den SSV Ulm.

Auch die VfB-Herren gewannen ihr Heimspiel in der 1. Verbandsliga gegen den TSV Mannheim III klar mit 3:0. Für sie geht es am morgigen Sonntag, 11 Uhr, zur SG Schwenningen/Villingen, bevor es am Mittwoch, 3. Oktober um 11 Uhr auf heimischem Platz zum Lokalderby gegen die Kickers III kommt.

Cannstatter Zeitung, 29.09.2018
Thomas Reinmüller

Fehlstart für VfB-Teams

Bad Cannstatt - Keinen guten Start in die neue Oberliga-Saison erwischten die Damen den VfB Stuttgart zuhause im Auftaktspiel gegen den HC Heidelberg - man unterlag unglücklich mit 0:1.

Nicht viel besser lief es nach einer guten Vorbereitung mit starker Beteiligung für die Männern des VfB Stuttgart. Zum Auftakt der Verbandsliga-Saison ging es zum HC Lahr. Die neu formierte Verteidigung brachte von Beginn an Sicherheit ins Spiel. Nach einiger Zeit erspielten sich die Stuttgarter eine Strafecke, die Fabian Kelch auch direkt zum 1:0 für die Gäste verwandelte. Die Gastgeber wurden unruhig und waren mehr mit dem Schiedsrichter, als mit dem Spiel beschäftigt. So kam es zu weiteren Chancen für den VfB, die aber nicht genutzt wurden. Dann gab es eine Strafecke für die Hausherren. Die Ecke wurde zuerst abgewehrt, doch der Nachschuss wurde über einen Fuß eines Angreifers ins Tor gelenkt. Der Schiedsrichter stand ungünstig und so wurde das Tor kurz vor der Halbzeitpause gegeben. Die guten Vorsätze des VfB-Teams, nach der Pause ruhig weiterzuspielen, wurden mit dem ersten vermeintlichen Fehlpfiff über Bord geworfen. Nach einem weiteren schnell ausgeführten Freistoß der Lahrer kamen diese wieder über eine Ecke zur 2:1-Führung. Die Tonart auf und neben dem Platz wurde ruppiger, die Stuttgarter konnten sich in dieser Phase nichts Zwingendes erarbeiten - zu viele Angriffe endeten vor dem gegnerischen Strafraum. Und so fiel auch das dritte Lahrer Tor zum 3:1-Endstand nochmals durch eine Strafecke. Am heutigen Samstag um 16 Uhr gegen den Mannheimer HC III wollen es die VfB-Jungs besser machen. Für die VfB-Damen geht es morgen um 11 Uhr zur TSG Rohrbach.

Cannstatter Zeitung, 22.09.2018
Thomas Reinmüller

Abgang in die 1. Verbandsliga

Nach der 2:4-Niederlage ist der VfB Stuttgart aus der Hockey-Oberliga abgestiegen

Die Ausgangslage vor dem letzten Saisonspiel der Herren des VfB Stuttgart war klar: Der VfB musste gegen die Bundesliga-Reserve des TSV Mannheim drei Punkte mitnehmen, um den Verbleib in der Oberliga zu sichern. Für die Gäste aus Mannheim ging es zudem um den Aufstieg und so reisten die Kurpfälzer mit dem gesamten Kader an. Die Anfangsphase des Spiels war vor allem von einem angriffslustigen TSV Mannheim und einem vorsichtigen, solide stehenden VfB Stuttgart geprägt. Die Abwehrreihen des VfB standen gut, und wenn mal was durchkam, entschärfte Torhüter Dennis Berrer mehrmals brenzlige Situationen. Zu allem Übel verlor der VfB, der das Spiel mit einem 14 Mann starken Kader begann, bereits in der 5. Minute Tobias Krähling mit einem Verdacht auf einen Muskelfaserriss und nur fünf Minuten später Jordi Mas, der ebenfalls verletzt raus musste. Die Stuttgarter mussten so bei fast 30 Grad Hitze mit einem Wechsler weiterspielen. In der ersten Halbzeit konnte sich die VfB-Defensive fast immer behaupten, die Offensive verblasste jedoch ab der zehnten Minute. Zwar war der VfB noch das eine oder andere mal vorne, eine klare Torchance war jedoch nicht oft zu erkennen. So stand es zur Pause - etwas glücklichen - 0:0.

In der zweiten Hälfte gestaltete sich ein viel offeneres Spiel - für den VfB jedoch sehr unglücklich. In den ersten zwölf Minuten nach dem Wiederanpfiff gerieten die Cannstatter mit 0:3 ins Hintertreffen. Der VfB gab nicht auf: In der 50. Minute führte Robin Rösslein einen Freischlag per Seifpass aus, und spielte den Ball anschließend auf Carsten Thorwart. Dessen Pass landete bei Werner Radtke, der eiskalt zum 1:3-Anschluss einnetzte. Kurz darauf erhielt der VfB eine Strafecke. Diese wurde zwar „versteppt" - der Schuss von Kai Bock wurde vom Mannheimer Torhüter aber abgewehrt. Zwei Minuten später erneut eine Strafecke für den VfB und diesmal kam Spielertrainer Thomas Häuser direkt zum Schuss - ein Mannheimer Verteidiger klärte jedoch auf der Linie. Die direkte Antwort kam von Mannheim: Eine Strafecke wurde sehr schlecht ausgeführt, jedoch machte Mannheim weiter Druck und der Ball landete letztendlich im Tor.

Der VfB musste nun alles riskieren - mit Erfolg: Eine Ecke in der 64. Minute wurde zunächst von der ersten Welle abgelaufen, der Nachschuss von Thomas Häuser saß zum 2:4. Drei Tore innerhalb von sechs Minuten sind im Hockey zwar nicht gänzlich unmöglich, jedoch konnte der VfB nichts mehr am Ergebnis ändern. Das vorerst letzte Spiel in der Oberliga endete somit mit 2:4. Der VfB muss nun die Lehren aus der Saison ziehen und in der 1. Verbandsliga angreifen. Mit einem stabilen Unterbau in der Jugend, sowie einer guten Mischung aus Erfahrung und Ehrgeiz in der Mannschaft muss man sich dort zwar nicht verstecken, darf aber die Gegner der kommenden Saison auch nicht unterschätzen.

Cannstatter Zeitung, 20.07.2018
Thomas Reinmüller

Chancen auf den Klassenverbleib gewahrt

Oberliga-Hockey-Spieler des VfB Stuttgart gewinnen in Ulm mit 2:1

Mit dem Rücken zur Wand traten die Männer des VfB Stuttgart ihre Fahrt zum letzten Auswärtsspiel dieser Oberliga-Saison zum SSV Ulm an. Hochmotiviert und stark besetzt ging es mit dem VfB-Mannschaftsbus auf die Reise. Nach taktischer Einstellung des extra aus Friedrichshafen angereisten Spielertrainers Tommy Häuser starteten die abstiegsbedrohten Stuttgarter mit einem Überraschungsangriff in die Partie und zeigte den Ulmern direkt, wie die Marschroute für das Spiel aussehen sollte. Durch frühes Pressing stellten die VfB- Stürmer die Ulmer Verteidigung unter Druck und zwangen den Gegner so zu taktischen Fehlern und schnellen Ballverlusten. Der VfB gab weiter den Ton an und kontrollierte durch schön herausgespielte Angriffe das Spiel. Bei einen schnell vorgetragenen Angriff über drei Stationen auf der linken Seite durch Tom Hawxwell und Toby Krähling, konnte Werner Radtke im Kreis durch einen Schrubber den verdienten Führungstreffer erzielen. Auch das 2:0 wurde durch einen schnell über die rechte Seite ausgeführten Angriff erzielt. Till Sonntag tankte sich im Kreis durch, fand im Torwart der Ulmer nach einem gezielten Schuss noch seinen Meister, den Abpraller brachte aber Fabian von Karstedt in der Mitte reaktionsschnell im Tor unter. So ging es mit einer 2:0-Führung in die Pause. Die Ulmer nutzen diese, um sich taktisch besser auf die über die Außenbahn vorgetragenen Angriffe zur Wehr zu setzen und kamen somit besser ins Spiel. In der Folge konnten sich die Gastgeber so einige Chancen und Ecken erarbeiten. Die Ecken wurden unter anderem durch den sehr gut aufgelegten Stuttgarter Torwart Dennis Berrer sowie durch einen spektakulären Save von Tommy Häuser aus der Luft gefischt werden. Die Ulmer drückten aber weiter und das Pressingspiel der VfB-Jungs aus ersten Hälfte zeigte physisch aber auch psychisch erste Folgen. Die Gäste leisteten sich mehr Ballverluste und luden den Gegner somit zu Chancen ein. Zehn Minuten vor dem Ende kam Ulm daher durch einen schnell vorgetragenen Konter zum 1:2 Anschlusstreffer. In einer spannenden Schlussphase rieben sich die VfB-Herren noch einmal füreinander auf, verteidigten gut und spielten clever die verbliebene Zeit herunter. Nach dem Schlusspfiff freuten sie sich sichtlich erleichtert über die wichtigen drei Punkte. Durch die gute taktische Ausrichtung der ersten Hälfte und eine geschlossene kämpferische Teamleistung war der Sieg verdient.

Durch die drei Punkt wahren die VfB-Herren die letzte Chance auf den Klassenerhalt. Im letzten Heimspiel am Samstag, 14. Juli um 13 Uhr können die VfB-Jungs durch einen Sieg gegen die zweite Garde des TSV Mannheim noch aus eigener Kraft den Klassenerhalt schaffen oder müssen auf einem Sieg des Karlsruher TV im Spiel gegen die Stuttgarter Kickers II hoffen. Nach der Partie findet das VfB-Hockey- Sommerfest statt.

Cannstatter Zeitung, 13.07.2018
Thomas Reinmüller

0:1 - VfB-Herren nun Schlusslicht

Bad Cannstatt - Die Herren des VfB Stuttgart empfingen zum Kellerduell der Oberliga den Tabellenletzten Karlsruher TV und unterlagen mit 0:1. Dadurch ist der VfB nun Schlusslicht.
Schon seit Wochen hatte sich abgezeichnet, dass mit diesem Spiel der Klassenerhalt weitestgehend gesichert werden kann, somit war die Motivation des VfB vor Beginn des Spiels entsprechend hoch. In der ersten Hälfte befreite sich der VfB gut gegen hoch stehende Karlsruher, jedoch blieben die Torchancen rar. Der Karlsruher TV hatte einige Chancen, die jedoch durch Keeper Dennis Berrer allesamt gut vereitelt werden konnten. Mitte der ersten Hälfte dann das überraschende 0:1. Ein Karlsruher Spieler drang mit einem Sololauf in den Stuttgarter Schusskreis ein und wollte einen Pass Richtung Tor schieben. Der herausgeeilte VfB-Keeper rutschte am Ball vorbei und konnte das Tor nicht verhindern. Die zweite Hälfte war mehr von Kampf geprägt an diesem sehr heißen Spieltag. Dem VfB gelangen einige Konter, der ersehnte Ausgleich wollte jedoch einfach nicht gelingen. Felix Kaerger setzte zu einem schönen Solo an, traf jedoch nur den Pfosten. Den abgeprallten Ball konnte Tobias Krähling anschließend nicht im Tor unterbringen. Gegen Ende des Spiels wurde es zusehend schwieriger, strukturierte Angriffe zu fahren. In den letzten Minuten war die Chance da, per Strafecke auszugleichen. Nach einem Schuss von Steven Krietsch prallte der Ball hoch ab und wurde von Fabian Kelch über die Linie gedrückt. Die Schiedsrichter verweigerten dem Treffer jedoch die Anerkennung. So verlor der VfB unglücklich. Nun gilt es, die letzten beiden Spiele zu nutzen, um den drohenden Abstieg noch abzuwenden: Am Sonntag, 8. Juli, in Ulm und beim letzten Saisonspiel zu Hause am Samstag, 14. Juli, gegen Mannheim II.

Cannstatter Zeitung, 06.07.2018
Thomas Reinmüller

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