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VfB-Teams ohne Punkte

Bad Cannstatt - Am vergangenen Spieltag gingen die Hockey-Teams des VfB Stuttgart leer aus. Für die Damen setzte es gegen den Oberliga- Tabellenführer Feudenheimer HC eine unerwartet hohe 0:7 Heimspielschlappe. Die Gäste aus Mannheim - mit einer ganzen Reihe ehemaliger Bundesligaspielerinnen im Kader - waren technisch und taktisch sicherlich besser, der Hauptunterschied allerdings: Sie waren vor dem Tor gnadenlos effektiv und nutzten nahezu jede Torchance. So machten sie aus jeder Strafecke ein Tor. Auf der anderen Seite schafften es die Stuttgarterinnen nicht, ihre Bestleistung abzurufen. Kleine individuelle Fehler führten immer wieder zu Rückschlägen und Gegentoren. So kam Feudenheim schon in den ersten Minuten allzu leicht zu einer ersten Strafecke. Postwendend lagen die VfB Mädels 0:1 zurück. In der Folge konnten sie das Spiel immer wieder offen gestalten. Doch kurz vor dem gegnerischen Schusskreis waren die VfB-Damen mit ihrem Latein am Ende. Die Gäste dagegen bauten die Führung bis zur Pause auf 4:0 aus. Nach dem Wechsel dasselbe Bild: gute Stuttgarter Ansätze, bessere Feudenheimer Antworten - Endergebnis 0:7. Um nicht noch in Abstiegsgefahr zu geraten, sollten die Damen möglichst bald mal wieder zu einem Erfolgserlebnis kommen.
Die Stuttgarter Männer konnten in der Verbandsliga eine 2:0-Führung nicht zum Sieg nutzen, sondern unterlagen am Ende auch nicht ganz unverdient mit 3:4 gegen den Karlsruher TV. Direkt davor empfingen die Herren II den TSV Ludwigsburg II. Auch sie konnten keine Punkte einfahren. Trotz klarer Überlegenheit verlor man völlig unnötig mit 0:1. Morgen gilt es nun, Punkte zu machen. Ein spannender Heimspieltag auf dem Kunstrasenplatz direkt gegenüber der Mercedes-Benz-Arena steht an: Die VfB-Damen empfangen (11 Uhr) den TSV Ludwigsburg, die VfB-Herren spielen gleich anschließend (13 Uhr) gegen den HC Tübingen.

Cannstatter Zeitung, 17.05.2014
Thomas Reinmüller

VfB-Teams: Feldrunde hat begonnen

Bad Cannstatt - Die Ruhe ist vorbei - seit Mai läuft sie wieder - die Feld-saison auf dem Hockeyplatz des VfB Stuttgart. Das erste Spiel der Feldrunde bestritten die VfB-Herren mit einem Heimspiel gegen den Bietigheimer HTC. Nachdem im Herbst bereits fünf Partien in der Verbandsliga-Saison 2013/14 gespielt wurden, lagen beide Teams vor diesem Spieltag mit jeweils 13 Punkten an der Tabellenspitze hinter Freiburg, die ebenfalls 13 Punkte verbuchen konnten. Die Partie war also eine Standortbestimmung, welche die Stuttgarter nach einem ausgeglichenen Spiel mit 3:2 für sich entschieden. Im zweiten Spiel unterlagen die VfB-Herren beim Tabellenführer Freiburg mit 0:2. Partie drei beim Lokalrivalen HTC Stuttgarter Kickers III wurde mit 3:1 gewonnen. Somit rangiert das Team punktgleich mit dem Tabellenführer auf Rang zwei. Im ersten Spiel kamen die VfB-Damen gegen das punktlose Oberliga-Schluss- licht Bietigheimer HTC nur zu einem 1:1. Beim TSV Mannheim II lief es noch schlechter, da unterlagen die VfB-Damen mit 1:3. Somit bleiben die Stuttgarterinnen auf dem 3. Tabellenplatz der Oberliga.
Wer Hockey selbst ausprobieren wollte, kam am 1. Mai beim traditionellen Tag der offenen Tür auf seine Kosten. Insbesondere die kleinen Gäste begeisterten sich - trotz des Regens - auf dem Hockeyparcours unter fachmännischer Anleitung des VfB-Trainerteams für den Hockeysport und konnten sich da-nach am Hockeygrill stärken.
An diesem Wochenende gibt es zwei weitere Gelegenheiten, Hockey live zu erleben: Heute um 15 Uhr empfangen die VfB-Damen den Tabellenführer vom Mannheimer Ableger Feudenheimer HC auf der Kunstrasenanlage gegenüber der Mercedes- Benz-Arena. Am Sonntag, 13 Uhr, empfangen die Herren I den Karlsruher TV. Bereits um 11 Uhr empfangen die Herren II den TSV Ludwigsburg II.

Cannstatter Zeitung, 10.05.2014
Thomas Reinmüller

Mit sattelfester Defensive zum Durchmarsch

Die Hockeyspieler des VfB Stuttgart machen nach der letztjährigen Meisterschaft den erneuten Titelgewinn perfekt - In Oberliga aufgestiegen

Bad Cannstatt - Es gibt vom VfB Stuttgart auch noch Positives zu berichten - von der Hockey-Abteilung. Zwar gab es zum Abschluss eine 5:7-Niederlage gegen Heidenheim. Aber dennoch haben sich die Männer des VfB die Hallenmeisterschaft in der 1. Verbandsliga gesichert und spielen in der nächsten Runde in der Oberliga. Sie standen bereits vor dem letzten Spieltag als Meister fest.

Vor gut zwei Jahren, als Trainer Philip Richter die Mannschaft im November 2011 übernahm, zeichnete sich eine andere Richtung ab: Man stieg in der Halle in die 2. Verbandsliga ab. Vordergründig wollte Richter damals die Mannschaft „breiter aufstellen und homogener machen, auch außerhalb des Spielfeldes“, wie er zurückblickend sagt. Dafür nahm er die Talsohle gerne in Kauf, denn sein Vorhaben scheint immer mehr aufzugehen. „Wir haben mittlerweile viele Spieler, die sich zum Teil auch im Klub engagieren und somit das Vereinsleben voranbringen“, freut sich der 31-Jährige. Zudem würden seine Spieler auch über Potenzial verfügen, das in den nächsten Jahren ausgeschöpft werden soll. „Wir schauen nicht nur auf eine Saison, sondern wollen längerfristig etwas aufbauen. “So stand vor der Hallensaison 2013/14 für die Mann-schaft samt Coach fest: „Wir können sicherlich mithalten.“ Vom erneuten Titelgewinn, also dem Durchmarsch, war aber nicht die Rede.


Locker und gelöst präsentieren sich die Spieler des VfB Stuttgart samt Trainer nach der gewonnenen Meisterschaft; (stehend von links); Marcel Fulrich, Christian Neubauer, Steven Krietsch, Nico Thorwart, Stefan Burkhart, Joachim Wilhelm, Nils Kegler, Philip Richter (Trainer), Marvin Zürn; (kniend von links): Adrian Zürn, Oliver Schwamb, Robin Rösslein, Luis Bleninger, Michael Auerbach, Carsten Thorwart, Hodei Laskibar; (liegend): Dennis Berrer.

Die Oberliga-Absteiger Bietigheimer HTC und HC Lahr schienen die eigentlichen Favoriten zu sein. Doch diese schwächelten zu Beginn, während der VfB einen Sieg nach dem anderen landete und mit zwölf Punkten aus den ersten vier Spielen einen Traumstart hinlegte. Erst am letzten Vorrundenspieltag in Heidenheim patzte man. „Da musten wir aus den unterschiedlichsten Gründen sozusagen mit der zweiten Mannschaft antreten. Deshalb die Niederlage.“ Dennoch, der VfB führte zur Saison- Halbzeit und wollte natürlich den Aufstieg perfekt machen. Zwar kam man das ein oder andere Mal ins Straucheln, doch die Konkurrenz patzte munter mit, so dass bereits einen Spieltag vor Saisonende der Aufstieg gefeiert werden konnte. Der Hauptgrund für den erneuten Sprung nach oben ist für Richter die blendende Defensive. „Darauf konnten wir uns die gesamte Saison über verlassen. Wir haben in der Endabrechnung teilweise 20 Tore weniger kassiert als die Konkurrenz.“ Doch auch vorne verfügte der VfB über viel Qualität und Treffsicherheit. In zehn Spielen bejubelte man 62 Tore. Torgarant Nummer eins war Carsten Thorwart - er traf 17 Mal.

Die Hallensaison ist also Geschichte, die Fortführung der Feldsaison steht demnächst an. Auch dort mischen die VfB-Herren mächtig vorne mit. Mit 13 Zählern aus fünf Partien ist man punktgleich mit dem Spitzenreiter. „Wir wollen den Schub aus der Halle natürlich aufs Feld transportieren und weiter erfolgreich sein“, so Richter, der aber erneut nicht vom Aufstieg in die Oberliga spricht.
Cannstatter Zeitung, 22.02.2014
Torsten Streib

Triple und ein Wermutstropfen

Unter anderem holen die Männer des VfB Stuttgart den Titel - VfB-Frauen sind aus 2. Regionalliga abgestiegen

Bad Cannstatt - Nach einem überaus erfolgreichen Wochenende durfte die Hockey-Abteilung des VfB Stuttgart das Triple feiern, sprich drei Teams gewannen einen Titel. Hingegen verlief der Spieltag für die Frauen in der 2. Regionalliga wenig erfreulich: Sie sind abgestiegen.

Den VfB-Herren gelang nach dem Aufstieg im letzten Jahr in die 1. Verbandsliga der direkte Durchmarsch in die Oberliga. Der 4:2-Auswärtserfolg beim TSV Mannheim bringt schon einen Spieltag vor Saisonende den ersehnten Meistertitel. Das letzte Saisonspiel gegen den Heidenheimer SB findet am kommenden Sonntag um 11 Uhr in der heimischen Halle Neugereut statt Die VfB-Herren II machten es noch einen Tick besser und holten sich den Meistertitel sogar ungeschlagen. Ein 2:1 gegen den TSV Ludwigsburg und ein 6:4 gegen Pforzheim sorgten endgültig für den Aufstieg. Das Triple komplett machte die männliche Jugend B. Im Endspiel um den baden-württembergischen Pokal gegen den HC Suebia Aalen behielten sie die Oberhand und machten den Pokalsieg klar. Großer Wermutstropfen war am vergangenen Wochenende jedoch die Heimniederlage der VfB-Damen I gegen den direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt aus Schweinfurt. 2:5 unterlag man in der Sporthalle Neugereut und rutschte damit auf den vorletzten Tabellenplatz der 2. Regionalliga ab. Die Stuttgarterinnen hatten während der 70 Minuten nie ihre Nerven im Griff und die cle-veren Gäste nutzten dies in der Anfangsphase eiskalt aus. Nach vier Minuten stand es bereits 0:2 - beide Tore begünstigt durch individuelle Abwehrfehler der Gastgeberinnen. Zudem vergab man auch die besten Torchancen. Dem VfB gelang zwar nach acht Minuten der Anschlusstreffer. Aber in der Folge verteidigte Schweinfurt geschickt und setzte durch Konter immer wieder Nadelstiche. In der 22. Minute erhöhte Schweinfurt folgerichtig zum 3:1-Pausenstand. Die VfB-Mädels waren bis dahin eindeutig unter ihren Möglichkeiten geblieben. Und es wurde im zweiten Spielabschnitt nur kurzfristig besser. Anfangs machten die Stuttgarterinnen tatsächlich mehr Druck und kamen durch eine Energieleistung der überragenden Bianca Braun in der 38. Minute zum Anschlusstreffer. Danach übertrafen sich die VfB-Damen erneut im Auslassen von Torchancen. Selbst sogenannte 100-prozentige Chancen konnten sie nicht nutzen. Die Schweinfurterinnen kamen mit der nervlichen Belastung „Abstiegsendspiel“ deutlich besser zurecht. Versäumten es aber ihrerseits, bei vier Strafecken sich für ihre Konterstärke zu belohnen. Erst in der 58. Minute führte einer dieser Konter zu einem Siebenmeter - 4:2 Schweinfurt. Eine Minute später sorgten die Gäste gegen sechs Stuttgarter Feldspielerinnen für den 5:2-Endstand ins leere Stuttgarter Tor. Mit den gesammelten Erfahrungen sollte diese jedoch nicht die letzte Saison in der 2. Regionalliga gewesen sein. Die VfB-Damen II hatten am Sonntag ebenfalls noch Chancen auf den Aufstieg - sogar mit dem Vorteil einen Heimspieltag ausrichten zu können. Nach einem 3:0 gegen den TSV Ludwigsburg III und einem 0:2 gegen den SSV Ulm II belegte man am Ende der Saison aber den 3. Tabellenplatz.

Cannstatter Zeitung, 11.02.2014
Thomas Reinmüller

Wochenende der Entscheidung

VfB-Hockey-Frauen hoffen auf Klassenerhalt, Männer auf Aufstieg

Bad Cannstatt - Durch eine unglückliche 3:5-Heimniederlage gegen den TSV Mannheim II müssen die Frauen des VfB Stuttgart nun auf fremde Hilfe im Abstiegskampf in der Regionalliga hoffen. Die Mannheimerinnen waren technisch sicher die bessere Mannschaft, aber der Aufsteiger VfB Stuttgart stemmte sich leidenschaftlich gegen die drohende Niederlage und war nah dran, zumindest einen Punkt zu holen.

Mannheim begann konzentriert, cool und effektiv. Die Folge: Nach sechs Minuten führten die Gäste nach zwei Toren von Anne Winter mit 2:0. In der 18. Minute erhöhte Annika Woesch sogar auf 3:0. Doch die VfB-Damen kämpften sich zurück ins Spiel und Kapitänin Carina Mathä konnte bis zur Pause auf 2:3 verkürzen. Nach dem Wechsel legte Mannheim erneut vor: 4:2 (35.) durch Anne Winters Eckentor. Elissa Eggenweiler verkürzte für Stuttgart drei Minuten später nach schönem Solo auf 3:4. Und nur vier Minuten später vergaben die VfB-Mädels per Siebenmeter die große Ausgleichschance. Insgesamt vergaben sie mal wieder zu viele Torchancen und Strafecken. Als der VfB auf einen Eckenpfiff wartete, ließen die Schiedsrichter weiterspielen und Mannheim erzielte durch Sandra Bassemir das entscheidende 5:3. Eine bittere Heimniederlage für die kampfstarken Stuttgarterinnen. Trainer Thomas Wehrle wunderte sich nach dem Spiel, dass ausgerechnet die Torfrau vom Lokalrivalen HC Ludwigsburg als Schiedsrichterin eingeteilt wurde: „Wir haben im Vorfeld den Verband auf diese unglückliche Ansetzung hingewiesen, leider aber nicht einmal eine Antwort bekommen.“ Heute, 15 Uhr, gilt es für die VfB-Damen in der Halle Neugereut gegen Schweinfurt, den drittletzten Tabellenplatz zu verteidigen. Und dann hilft nur noch hoffen, dass es doch nur zwei Absteiger aus der Regionalliga gibt.

Die VfB-Herren machen es weiter spannend. Nach der klaren 3:7-Niederlage und zwei völlig unnötigen Roten Karten beim Bietigheimer HTC haben in der 1. Verbandsliga nun bis auf den Tabellenletzten alle anderen Teams noch Chancen auf den Meistertitel. Heute geht es auswärts gegen den TSV Mannheim III. Ein Sieg im vorletzten Spiel könnte schon die Vorentscheidung im Aufstiegsrennen in die Oberliga bedeuten. Los geht es um 17 Uhr.

Die VfB-Frauen II haben ebenfalls noch Chancen auf den Aufstieg in die 2. Verbandsliga. Die Stuttgarterinnen haben den Vorteil, einen Heimspieltag ausrichten zu können. Morgen (11 Uhr) heißen die Gegner in der Halle Nord TSV Ludwigsburg III und SSV Ulm II.

Nach einem 5:2-Sieg gegen den HC Tübingen II und einem 5:3 gegen die TSG Heilbronn II haben es die Herren II morgen in Pforzheim selbst in der Hand, den Aufstieg klar zu machen.

Cannstatter Zeitung, 08.02.2014
Thomas Reinmüller

VfB Frauen sauer auf den Schiedsricher

Bad Cannstatt - Mit leeren Händen kamen die Frauen des VfB Stuttgart in der 2. Regionalliga vom Spiel beim ASV München zurück - sie verloren mit 4:5. Dabei spielte der VfB stark, stand gut in der Defensive und ließ sich auch durch das unglückliche Führungstor der Gastgeberinnen nicht beeindrucken, sondern kam durch Elissa Eggenweiler und Rebecca Sharpe sogar zur 2:1-Pausenführung. Nach dem Wechsel spielte München aggressiver und glich aus. Doch die VfB-Damen verteidigten gut und konterten sehenswert. Sharpe per Direktabnahme erzielte das 3:2. Unerklärlicherweise wurde ein weiteres Tor von ihr nicht anerkannt. Wieder glich München aus, doch Kathi Merz tankte sich an der Torfrau vorbei und sorgte für das 4:3. Dann die Schlussphase: München attackiert, Rebecca Schärpe wird schwer gefoult, doch der Schiedsrichter entscheidet auf Weiterspielen. München erzwingt zwei Strafecken. Beim VfB fehlt die Ordnung bei der Eckenabwehr. Zwei unnötige Gegentore sind die Folge, das war‘s. Morgen, 13 Uhr, empfangen die VfB-Frauen in der Halle Nord den Mannheimer HC II.

Cannstatter Zeitung, 01.02.2014
Thomas Reinmüller

Wichtiger Schritt zum Klassenverbleib

Hockey-Frauen des VfB Stuttgart besiegen den HC Ludwigsburg mit 4:2

Bad Cannstatt - Wenn es wichtige Siege im Saisonverlauf gibt, dann war der 4:2-Erfolg der Frauen des VfB Stuttgart im Heimspiel gegen den HC Ludwigsburg ein ganz wichtiger. Damit hielten die VfB-Damen den HCL auf Distanz und kletterten zumindest vorläufig auf Rang 4 in der zweiten Regionalliga.

Schon zu Beginn dominierte der VfB das Spiel. Die VfB-Mädels ließen den Ludwigsburgerinnen keine Chance, ins Spiel zu kommen, bauten ihr eigenes Spiel konzentriert auf und kamen so auch schon in den ersten Minuten zu zwei hervorragenden Torchancen. Die verwandelten sie zwar nicht, aber dafür erzielte Kathi Merz in der 8. Minute das 1:0 für Stuttgart. Nur zwei Minuten später gelang Julia Labus aber der Ausgleich. Nun stellte sich der HCL ganz in seine eigene Hälfte, um so den Raum für die Stuttgarter eng zu machen. Die VfB-Damen fanden aber immer wieder Wege durch den Fünfer- Block der Ludwigsburgerinnen, blieben lange Zeit aber zu inkonsequent im Abschluss. Nur selten kamen die Gäste in den Schusskreis der Stuttgarter. In der 25. Minute brachte Lena Schwend durch ein Eckentor den VfB Stuttgart erneut in Führung. Nur acht Minuten nach der Halbzeitpause schoss Elissa Eggenweiler aus dem Spiel heraus das 3:1 für Stuttgart. Die Damen des HCL versuchten noch einmal, alle Kräfte zu sammeln. In der 43. Minute gab es für die Gäste eine Ecke, die aber ohne Torerfolg blieb. Die Stuttgarterinnen, die die meiste Zeit des Spiels dominierten, konterten schnell und Rebecca Sharpe erzielte das 4:1 (45.). Zwar verkürzte Kim Schmidt (49.) für Ludwigsburg noch zum 4:2-Endstand. Ein ganz wichtiger Dreier für die VfB-Mädels auf dem Weg zum Klassenerhalt.

Für die VfB-Herren stand ebenfalls ein wichtiges Spiel an. In der Begegnung beim direkten Verfolger aus Lahr ging es darum, eventuell eine Vorentscheidung um den Aufstieg in die Oberliga zu erreichen. Nach einem harten, turbulenten Spiel trennten sich beide Teams mit einem 4:4- Unentschieden. Die Stuttgarter bleiben mit drei Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze. Die männliche Jugend A des VfB spielte in Aalen die Endrunde um den Baden-Württembergischen Pokal. Bisher ungeschlagen erreichte man jedoch die selbst gesteckten Ziele nicht. Am Ende steht nach zwei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage ein dritter Platz.

Cannstatter Zeitung, 25.01.2014
Thomas Reinmüller 

Serie fortgesetzt

VfB-Hockeyspieler besiegen Mannheim mit 8:4

Bad Cannstatt - Der Siegeszug der Hockeyspieler des VfB Stuttgart hält an. Im Heimspiel der 1. Verbandsliga gewannen die Stuttgarter gegen den Mannheimer HC 3 mit 8:4 und feierten den vierten Sieg im vierten Spiel.

Das letzte Heimspiel 2013 sollte die bisher größte Herausforderung für das VfB-Team sein. In den ersten zehn Minuten musste man sogar kämpfen, um nicht in Rückstand zu geraten. Erst in der elften Minute gingen die Stuttgarter nach einem scharfen Querpass vor das Tor durch Stefan Burkhardt in Führung. Nach einer Viertelstunde lief man in einen unnötigen Konter - 1:1. Carsten Thorwart erzielte im Gegenzug aus fast unmöglichem Winkel die erneute 2:1-Führung. Fünf Minuten vor der Pause kam es nach einer schönen Ecke der Gäste zum 2:2. Nico Thorwart konnte im Gegenzug aber auf 3:2 erhöhen, ehe er im Konter der Gäste das Spielfeld verließ, weil er einen Wechselfehler vermutete (Sechs statt fünf Mann auf dem Feld). Nachdem er das Spielfeld wieder betrat, konnte er die Ecke der Gäste nicht mehr verhindern. Diese war aber, wie vieles in der ersten Hälfte, nur brotlose Kunst. Auch die Zuschauer waren unzufrieden mit der ersten Halbzeit ihrer Mannschaft: „Jeder Wetterbericht ist spannender als die erste Hälfte“, so einer der Fans auf der Tribüne. Nach dem Wechsel sorgte Nils Kegler binnen sieben Minuten mit zweimal derselben Eckenvariante für die 5:3-Füh-rung. In der 39. Minute konnte Stefan Burkhardt nach einer schönen Hereingabe von Oli Schwamb auf 6:3 für den VfB erhöhen. Es schien, als habe die Halbzeitansprache des Trainers mal wieder etwas bewirkt und neue Kräfte freigesetzt. Dieser Anschein hielt jedoch nur zwei Minuten. Die Stuttgarter beschränkten sich auf das Verwalten der Führung, sodass die Mannheimer zu immer mehr Kreisszenen kamen. Torwart Fliege hatte keinen guten Tag erwischt und so fiel das 4:6. Nach 50 Minuten schaffte Nico Thorwart mit einem tollen Ecken-Schlenzer in den rechten Winkel den Befreiungsschlag zum 7:4. Kurz vor Schluss konnte Robin Rösslein mit einem gezielten Schuss ins lange Eck den 8:4-End-stand erzielten. Am Samstag gastieren die VfB-Herren zum letzten Vorrundenspiel (17 Uhr) beim Heidenheimer SB.

Cannstatter Zeitung, 20.12.2013
Thomas Reinmüller