Presse

Cannstatter Zeitung vom 09.07.2008

Starke erste Halbzeit
Hockey-Herren des VfB Stuttgart besiegen in der 1. Verbandsliga Schlusslicht SSV Ulm 2 mit 8:2
Bad Cannstatt — Die Hockeyherren des VfB Stuttgart fegten in der 1. Verbandsliga den Tabellenletzten SSV Ulm II mit 8:2 vom Platz.
Im letzten Heimspiel der Saison waren die Hockeyherren des VfB Stuttgart klarer Favorit gegenüber dem bereits als Absteiger feststehenden SSV Ulm II. Von Beginn an wurden sie auch dieser Rolle mehr als gerecht. Durch hervorragend vorgeführte Spielzüge erarbeiteten sie sich zahlreiche Torchancen. Bis Mitte der ersten Halbzeit führten die Gastgeber bereits nach sehenswerten Toren mit 4:0. Doch damit wollte sich der VfB nicht zufrieden geben und zelebrierte weiterhin schönes Einbahnstraßenhockey. Erst nach dem fünften Stuttgarter Treffer kamen die Ulmer erstmals gefährlich vor das Tor des VfB. Begünstig durch eine kleine Unaufmerksamkeit in der Abwehr und einen abgefälschten Schusses konnten auch die Gäste jubeln. Allerdings ließ die Stuttgarter Antwort nur wenige Minuten auf sich warten, denn sie schoben zum 6:1-Halbzeitstand ein. Nach dem Wechsel sah man zunächst noch einige weitere starke Minuten des VfB. Doch im Laufe der Partie schlichen sich immer häufiger Leichtsinnsfehler und Unkonzentriertheiten ein. So ging der gute Spielfluss aus Abschnitt eins etwas verloren. Die Gäste überquerten von nun an öfter die Mittellinie. Als der VfB wieder einmal im Angriff den Ball verlor, konterten die Gäste die Roten schnell aus und erzielten somit den zweiten Treffer. Aber auch hier dauerte es nur wenige Minuten, ehe der alte Fünf-Tore-Vorsprung wieder hergestellt war. Stuttgart erspielte sich auch weiterhin beste Chancen, doch am Ende reichte es nur noch zu einem Treffer, der den 8:2-Endstand darstellte. Somit steht der VfB einen Spieltag vor Schluss auf dem uneinholbaren 3. Tabellenplatz. Allerdings können sie mit einem Sieg im letzten Spiel in Heidelberg und einem gleichzeitigen Ausrutscher des HC Ludwigsburg am Ende noch den zweiten Platz erreichen.
Die Tore für den VfB gegen Ulm erzielten: Andi Sauck (3), Nils Kegler (2), Stefan Burkardt (1), Robin Sharpe (1), Christian Auerbach (1).
Andreas Sauck

Cannstatter Zeitung vom 25.06.2008

VfB-Männer zurück in der Erfolgsspur
Bad Cannstatt — Die Hockeyherren des VfB Stuttgart gelangten am ver¬gangenen Samstag in der 1. Verbandsliga zurück in die Erfolgsspur und konnten gegen den HC Gernsbach souverän mit 5:1 gewinnen. Bei hochsommerlichen Temperaturen empfingen die VfB-Herren die Gäste aus Gernsbach. Nach zuletzt mäßiger Leistung gegen den HTC Stuttgarter Kickers III und ei-ner 1:2-Niederlage, waren die Stuttgarter gewillt, es an diesem Tag besser zu machen. Schon von Beginn an agierten die VfBler sicher und überlegt und erspielten sich durch schnelle Angriffe die Feldüberlegenheit. Durch Tor von Robin Sharpe, Nico Torwart, Stefan Burkart, Andi Sauck und Adrian Zürn gingen die Gastgeber klar und deutlich in Führung. Der HC Gernsbach hingegen hatte das Nachsehen, kam im gesamten Spiel nur zwei oder drei Mal gefährlich vors Tor und konnten erst Mitte der zweiten Halbzeit, als die VfB-Herren eine kurzzeitige Schwächephase durchliefen, den Anschlusstfeffer zum 5:1 erzielen. Insgesamt war es von Seiten der Gastgeber ein gelungener und hochverdienter Sieg.
Laura Blaschik

Cannstatter Zeitung vom 18.06.2008

VfB-Frauen mischen weiter vorne mit
Stuttgarter Hockey-Spielerinnen siegen in der Oberliga mit 2:1
Bad Cannstatt — Die Damen des VfB Stuttgart siegten in der Oberliga gegen den TSV Ludwigsburg mit 2:1. Die VfB-Herren I verloren dagegen im Lokalderby gegen den HTC Stuttgarter Kickers III mit 1:2. Die VfB-Herren II erlebten gegen den TSV Ludwigsburg II eine herbe 0:7- Niederlage.
Im Kampf um die Plätze im oberen Drittel der Tabelle waren die VfB-Hockeydamen hochmotiviert und mit großem Selbstbewusstsein zu Gast beim TSV Ludwigsburg. Von Beginn an waren die Stuttgarterinnen die spielbestimmende Mannschaft und erarbeiteten sich durch viel Laufengagement und schnelle Angriffe über die Außenpositionen Chancen im gegnerischen Schusskreis. Aber erst in der 23. Minute war es Stürmerin Carina Mathä, die nach einem schnell ausgeführten Freischlag auf Höhe der Viertellinie von Frauke Gabriel zum 1:0 verwandelte. Die Stuttgarterinnen agierten weiterhin überlegt und konzentriert und ließen dem Gegner keine Räume zum eigenen Spielaufbau. Nachdem die VfB`lerinnen einen Angriff der Gastgeber an der eigenen Viertellinie abgefangen hatten, war es Rebecca Sharpe, die nach hervorragender Laufarbeit auf Carina Mathä ablegte, die den Ball schließlich zum 2:0 einschoss. Nach dem Wechsel wollten die Stuttgarterinnen weiterhin die Feldüberlegenheit behalten, doch wie so oft kam alles anders. Die Damen des TSV Ludwigsburg versuchten sich nun mit aller Kraft ins Spiel zurückzukämpfen und drückten und kamen vor allem durch Strafecken immer wieder gefährlich vor das VfB-Tor. In der 44. Minute erzielten die Gastgeber nach einer Strafecke das 1:2-Anschlusstor. Der VfB schien jedoch nach diesem Tor wieder erwacht und brachte den Sieg nach Hause.
Die VfB-Herren I empfingen den HTC Stuttgarter Kickers III. Die Gastgeber erspielten sich zunächst die Feldüberlegenheit und gingen durch Stürmer Andi Sauck, der den Ball mit einem Nachschuss ins Netz schlug, mit 1:0 in Führung. Danach jedoch schienen die VfBler die Oberhand zu verlieren. Mit vielen Angriffen durch die Mitte ließen sich die alteingesessenen Hockeyherren von der Hohen Eiche nicht beeindrucken und liefen ihrerseits einige Konter. Als die Gäste schließlich zum 1:1 ausglichen und am Ende noch auf ein 2:1 erhöhten, war die Enttäuschung groß.
Laura Blaschik

Cannstatter Zeitung vom 11.06.2008

VfB-Damen drehen gegen den Lokalrivalen auf
Stuttgarter Verbandsliga Hockeyspielerinnen siegen im Derby gegen Kickers 2 mit 2:0
Bad Cannstatt — Die Hockeydamen des VfB Stuttgart gewannen im Lokalderby gegen den HTC Stuttgarter Kickers II mit 2:0 und erkämpften sich gegen den HC Ludwigsburg in letzter Sekunde ein 2:2-Unentschieden. Die VfB-Hockeyherren mussten sich ebenfalls gegen den HC Ludwigsburg II mit einem Remis zufrieden geben.
Anpfiff zu ungewohnter Zeit war gegen die Zweitbesetzung der Kickers unter der Woche um 20 Uhr. Die Erinnerung an die letzte Begegnung, als den Spielerinnen des VfB gegen acht Gegenspieler lediglich ein 2:0-Sieg gelang, entfachte Ehrgeiz und viel Motivation. Von Beginn an waren die VfB-Damen die spielbestimmende Mannschaft, doch konnten die Chancen wie so oft nicht verwandelt werden. Die Gäste, die lediglich durch die Aktionen einzelner Spielerinnen auffielen, scheiterten meist an der Abwehr oder spätestens an der Stuttgarter Torhüterin. In der zweiten Hälfte drehten die Gastgeber noch mal richtig auf und so war es Ute Scheible, die nach einer Strafecke durch einen präzisen Schuss zum 1:0 verwandeln konnte. Die VfB-Damen blieben weiter am Drücker, fuhren einige schnelle Angriffe über die Außenpositionen und verwandelten in den letzten Spielminuten durch einen Schuss mit der argentinischen Rückhand von Stürmerin Carina Mathä zum 2:0-Endstand.
Im darauf folgenden Spiel waren die Stuttgarterinnen zu Gast beim HC Ludwigsburg. Die Partie begann ausgeglichen, beide Mannschaften erarbeiteten sich Chancen und konnten läuferisch und technisch überzeugen. Als Erste war es Stürmerin Bianca Braun, die zum 1:0 verwandeln konnte. Die Gastgeber erhöhten nun den Druck und das Spiel wurde härter. Die Ludwigsburger Damen konnten im Folgenden zunächst das 1:1 erzielen und wenig später sogar zur 2:1-Führung verwandeln. Auch die Schiedsrichter beteiligten sich durch zweifelhafte Entscheidungen am Spiel und so waren die VfB-Damen kurzzeitig in Unterzahl, da Verteidigerin Sabine Book mit einer gelben Karte vom Platz gestellt wurde. Doch nichtsdestotrotz mobilisierten die Stuttgarterinnen noch mal alle Kräfte und konnten nach einem schönen Angriff durch Stürmerin Carina Mathä in letzter Sekunde zum 2:2-Endstand verwandeln. Auch für die VfB Hockeyherren I ging es gegen den HC Ludwigsburg II. Beide Teams begannen mit hohem Tempo und schon nach drei Minuten führten die Ludwigsburger mit 1:0. Die VfB-Herren ließen sich jedoch nicht beeindrucken und konnten durch Andi Sauck nach einer Strafecke zum 1:1 verwandeln. Im Folgenden sahen die Zuschauer eine ausgeglichene Partie, doch konnten die VfB-Herren einmal mehr überzeugen und durch Christian Auerbach mit 2:1 in Führung gehen. Nach einem bösen Faul hagelte es einige gelbe Karten, so dass kurzzeitig nur neun gegen zehn gespielt wurde. Das Spiel blieb weiter spannend, doch waren es am Ende die Ludwigsburger, die das letzte Tor zum 2:2-Endstand erzielen konnten.
Laura Blaschik

Cannstatter Zeitung vom 05.06.2008

VfB-Frauen bekommen Grenzen aufgezeigt
Bad Cannstatt — Die Hockeyfrauen des VfB Stuttgart verloren in der ersten Verbandsliga die Partie gegen den überlegenen Tabellenführer aus Heidelberg nach schwacher Leistung deutlich mit 0:5.
An die zuletzt sehr guten Leistungen gegen den TSV Mannheim II und die TSG Bruchsal wollten die Stuttgarter Hockeydamen anknüpfen, doch die Heidelberger Damen machten ihnen bei hochsommerlichen Temperaturen einen Strich durch die Rechnung. Obwohl die VfB-Damen mit einer ordentlichen Leistung starteten und auch zu Beginn die eine oder andere Chance erspielten, zeigten die Heidelbergerinnen im Verlauf der nächsten Minuten ihre läuferische und vor allem technische Überlegenheit auf. Durch extrem harte und genaue Pässe und schnelle Kombinationen beherrschten die Gäste das Spiel und konnten so auch durch einen Konter mit 1:0 in Führung gehen. Kurze Zeit später lag den Stuttgarterinnen die Chance zum Ausgleich durch eine Strafecke auf dem Schläger, doch auch diese gute Möglichkeit wurde durch einen letzten Fehlpass zunichte gemacht. Das Aufbauspiel der Gastgeber verlief weitestgehend stockend, da die Heidelberger Damen stets einen Schritt schneller waren und die VfB-Frauen die Bälle unglücklich über des Gegners Vorhand verloren. Noch vor der Pause zogen die Gäste durch zwei weitere Konter in der 17. und 31. Minute auf ein 0:3 davon. Nach dem Seitenwechsel hoffte man auf Seiten der Stuttgarter Anhänger auf ein letztes Aufbäumen, doch die gewohnt schnellen Kombinationen über die Außenpositionen blitzten nur ganz selten auf. Durch das gute Stellungsspiel der Heidelbergerinnen in der Abwehr, wie auch im Mittelfeld und im Sturm, war für die Gastgeber kein Land in Sicht. Eine einzige Chance in der zweiten Hälfte konnte in einer Eins gegen Eins Situation gegen den Schlussmann nicht verwandelt werden. Heidelberg hingegen spielte, mit der nötigen Schnelligkeit und Cleverness weiter und kam so noch zu zwei weiteren Treffern. So blieb am Ende nur eine sehr deutliche Niederlage übrig.
Laura Blaschik