Spielberichte

Herren II siegen doppelt und steigen erneut verdient in die 4. Verbandsliga auf

Am 25. Februar hatte die 2. Herrenmannschaft der VfB Hockeyabteilung die Möglichkeit, eine gute Hallensaison durch einen Aufstieg zu belohnen. Gegen den direkten Konkurrenten aus Böblingen, sowie gegen die 3. Mannschaft des Karlsruher TV musste ein vollbesetzter Kader beweisen, dass die 2. Herren des VfB Stuttgart in die 4. Verbandsliga gehören.

Das erste Spiel bestritten die Herren gegen den KTV. In einem torreichen Spiel konnten die Stuttgarter Herren einen überaus wichtigen 5:2 Sieg einfahren. Die Stuttgarter Herren ließen insgesamt wenige Chancen der Karlsruher zu, und die Stürmer um Felix Kaerger, Werner Radtke und Leon Michels ließen vor dem Karlsruhe Tor nichts anbrennen. So fuhren die Herren im ersten Spiel drei wichtige Punkte ein, und zogen so zwischenzeitlich mit dem direkten Konkurrenten SV Böblingen III gleich, die zuvor ihr Spiel ebenfalls mit 5:2 gewannen.

Im zweiten Spiel entwickelte sich eine dramatische Nervenpartie. Der VfB musste entweder gewinnen oder sich die Punkte - Aufgrund des deutlich besseren Torverhältnis - teilen. Eine Niederlage würde bedeuten, dass die 2. Herren in der Saison 2018/19 weiter in der 5. Verbandsliga die Schläger schwingen. In der ersten Halbzeit kam der VfB nicht über ein 1:1 gegen Böblingen hinaus. Torschütze für den VfB war Julian Berkmann, der nach einer Vorlage von Steven Krietsch über die Linke Seite durch die Beine des Torhüters einschieben konnte. Im Laufe der 2. Halbzeit schoss Böblingen das zwischenzeitliche 2:1, und mit dem Ergebnis wäre Böblingen aufgestiegen, und der VfB wäre kurz vor der Linie gescheitert. Die Stuttgarter kämpften jedoch weiter und erzielten den erneuten Ausgleich durch Luis Kilic, nachdem Leon Michels sich zuvor freispielen konnte und den Ball auf den wartenden Kilic Querlegen konnte.

Die Sekunden tickten runter, jedoch spielte der VfB das Spiel kontrolliert runter, und als das Spiel zu Ende war, standen die 2. Herren des VfB als Meister der 5. Verbandsliga fest, sowie als neustes Mitglied der 4. Verbandsliga (Halle) 2018/19. Ein großes Lob an die Mannschaft, die über die gesamten Hallensaison konzentriert gearbeitet hat, und durch spielerische Leistung und einer guten Trainingsbeteiligung geglänzt hat

Herren III schaffen den Klassenerhalt

Die Ausgangsliga vor dem letzten Spieltag der 5. Verbandsliga in Heidenheim war klar. Vor dem Spieltag waren mit Karlsruhe und Heidenheim zwei Teams hinter den Herren III platziert. Um dieses Tabellenbild auch nach dem Spieltag zu erreichen musste endlich der erste Saisonsieg eingefahren werden.

Dies wollte man im Idealfall gleich im ersten Spiel gegen die TSG Heidelberg erreichen. Aber speziell in der ersten Halbzeit passte dazu die Einstellung zum Spiel nicht. Zu wenig Körperspannung und zu wenige Spielideen sorgten für einen verdienten 0:3 Rückstand zur Pause. Erst in der zweiten Hälfte fand man die richtige Einstellung zum Spiel, aber das Eckentor von Martin nach Ablage von Christof und Hereingabe von Andy waren am Ende zu wenig um den Gegner ernsthaft in Schwierigkeiten zu bringen. Das Spiel endete demzufolge mit 1:3.

Um also mindestens Heidenheim hinter sich zu lassen durfte man im zweiten Spiel gegen eben Heidenheim auf keinen Fall verlieren. Und da Karlsruhe zwischenzeitlich sein Spiel gegen Heidenheim gewinnen konnte, mussten die Herren III zwingend gewinnen um auch an Karlsruhe wieder vorbei zu ziehen. Am Ende hatte man wenig Mühe um klar mit 6:2 die Oberhand zu behalten. Die allesamt schön herausgespielten Treffer gegen Heidenheim erzielten 2x Martin, 2x Christof, Christian und Philipp.

Über die Saison gesehen reichten also zwei Unentschieden und ein Sieg um zwei Teams hinter sich zu lassen und das erklärten Saisonziel, den Klassenerhalt, zu erreichen. Nach dem Aufstieg im letzten Jahr zeigt aber speziell das mit 16:17 fast ausgeglichene Torverhältnis, dass man auch in den Spielen gegen die Aufstiegsfavoriten stets gut mithalten konnte und nie chancenlos war. Diese Erkenntnis sollte man in die Feldrunde mitnehmen um auch dort seine Ziele zu erreichen.

 

Am letzten Spieltag waren im Einsatz:
Heiko (TW), Andy, Martin (3x), Beren, Christof (2x), Markus H., Florian, Carsten, Philipp (1x), Christian (1x) und Karim

KA1 holen den 9. Platz in der Oberliga

Am heutigen zweiten Platzierungsspieltag der Oberliga um die Plätze 7 bis 12 erkämpften sich die VfB-Jungs verdient gegen die Stuttgarter Kickers II den neunten Platz in der Oberliga Baden-Württemberg.

Doch der Reihe nach: am Ende der Vorrunde gingen die VfB-U14-Jungs mit drei Siegen und drei Unentschieden ungeschlagen ins letzte Spiel gegen die Stuttgarter Kickers II. Leider unterlagen sie dort denkbar knapp mit 1:2 und erreichten nicht den „goldenen“ Tabellenplatz 3 für den Einzug in die Endrunde. So waren die Böblinger dank besserem Punktekonto glücklich „drin“ und beide Stuttgarter Teams mit den Plätzen 4 und 5 „aus dem Rennen“. Weiter ging es also im ersten Platzierungsspieltag um die Plätze 7 bis 12 gegen die beiden Mannheimer Teams vom Mannheimer HC2 und dem TSV Mannheim 2 sowie dem HC Heidelberg 2. Dort konnten drei Punkte mitgenommen werden. Am heutigen letzten Spieltag bei den Stuttgarter Kickers waren (wieder) die Jungs vom Lokalrivalen der erste Gegner. In einem packenden Spiel waren es letztlich die sicher verwandelten Ecken, die den Ausschlag für den VfB gegeben hatten. Der 3:2 Siegtreffer fiel mit der letzten Strafecke nach der Schluss-Sirene. (1 Tor von Henry – 2 Tore von Marc). Gegen den Karlsruher TV war dann mit dem 0:0 die Luft etwas raus, doch für das „kleine Finale“ um Platz sieben hätte es sowieso nicht mehr gereicht.

Also kam es wie es kommen musste: der Gegner um den Platz 9 waren wieder die Stuttgarter Kickers II. Wieder wurde es laut, doch die VfB Jungs starteten genau so souverän in die Partie wie in die erste des Tages. Wieder waren es die nun sicher sitzenden Ecken die den 3:1 Halbzeitstand für die Roten sicherten. (1 Tor Jan-Luca, 2 Tore Marc). Trotz der vermeintlich sicheren 4:1-Führung durch eine weitere von Marc verwandelte Ecke kamen die Kickers zurück. Am Ende wurde es dramatisch – die Gastgeber machten mehr Druck und damit auch Tore. Sie kämpften sich auf ein 4:3 heran, bis die erlösende „Hupe“ ertönte. Mehr war am Ende gegen die stark besetzten Gegner – auch in dieser „kleinen Finalrunde“ leider nicht drin. Neue Saison - neues Glück. Nach Ostern geht es – mit neuer Jahrgangsbesetzung - wieder in der neuen Feldsaison an den Start. Danke an die Trainer Werner und Steven.

Teamfoto hintere Reihe:
Trainer Steven, Alessio, Henri, Simon, Enrico

vorne:
Torwart Louis, Jan-Luca, Marc, Julius und Fritze

Früher gehen musste:
Lennard

Damen feiern Aufstieg nach spannendem Finish

Sie kamen, sie sahen, sie stiegen auf! Unter den Augen einiger Zuschauer, unter anderem extra aus Stuttgart angereiste Unterstützer unserer Damen, bestritt die 1. Damenmannschaft des VfB Stuttgarts ihr letztes Spiel der Hallensaison 2017/18 in Freiburg.

Der Gegner aus Freiburg hatte zwar nur eine rechnerische Möglichkeit aus der 1. Verbandsliga aufzusteigen, ging aber dennoch motiviert in das Spiel. Der VfB Stuttgart hatte die besten Karten auf den Aufstieg, und am Sonntag galt es den Deckel drauf zu machen und eine gute Saison mit einem Wimpel und einem Aufstieg zu belohnen.

Gleich zu Beginn des Spiels war klar, dass dieses Spiel kein normales sein wird. Freiburg bestritt das Spiel schon von der ersten Minute mit einem Feldspieler mehr bzw. ohne Torhüterin und zog diese Taktik auch über die gesamte Spieldauer durch. Davon waren die Stuttgarter jedoch nicht beeindruckt, und zogen ihr Spiel konzentriert und konsequent durch. In der 10. Spielminute kam dann auch die Möglichkeit zur Führung durch eine Strafecke für den VfB. Der Schlenzer wurde zuerst von der Spielerin mit Torwartrechten abgewehrt, jedoch in die eigene Verteidigerin die auf der Linie stand, und es gab 7m. Den 7m verwandelte Rebecca Sharpe souverän unten links zur 1:0 Führung. Nur 4 Minuten später, in der 15. Spielminute, erhöhte erneut Rebecca Sharpe die Führung auf 2:0. Rebecca konnte den Ball an der Mittellinie abfangen und in den Kreis laufen, um dann in das leere Tor einzunetzen. In der Folgezeit kam Freiburg zu mehr Chancen, jedoch scheiterten sie an der gut aufspielenden Torhüterin Emmy Wund, und in der 23. Minute wurde die einzige Strafecke der Freiburgerinnen in der ersten Halbzeit von einer herauslaufenden Verteidigerin abgewehrt. Zur Halbzeit stand es 2:0 für die Schwaben. Trotz der künstlichen Überzahl des Gegners hatte der VfB das Spiel im Griff, und der Vorteil der Freiburger war nur vereinzelt spürbar.

In der 2. Halbzeit offenbarte sich jedoch ein anderes Bild. Ganze 6 (!) Strafecken am Stück wurden für Freiburg gegeben, die allesamt verschossen, verstoppt, verteidigt, oder abgepfiffen wurden. In der 49. Spielminute kam dann die - zwischenzeitliche - Erlösung für die VfB Damen. Nach einer Auszeit hatte der VfB noch eine Lange Ecke; der Ball landete über zwei Stationen an die im Kreis stehende Marissa Gläsle, die mit einer Vorhanddrehung den Ball durch zwei Verteidiger ins leere Tor zum 3:0 befördern konnte. Die Antwort der Freiburger ließ nicht lang auf sich warten. In der 51. Spielminute bekam die FT Freiburg erneut eine Strafecke, die diesmal nach einem Stecher über Rechts zum 3:1 im Tor lag. Nach gefühlten 80% Ballbesitz und 7 Strafecken zuvor in gewisser Weise nicht ganz unverdient. Eine erneute Ecke in der 56. Minute von Freiburg konnte von Keeperin Emmy Wund abgewehrt werden; und die letzte Ecke des Tages ging ebenfalls an die Freiburger, die in einer exakten Kopie des des ersten Treffers den Anschlusstreffer zum 3:2 erzielen konnten. Die letzten drei Minuten entwickelten sich zu einer hitzigen Nervenpartie, bei der es schwer war, cool zu bleiben; die Sekunden tickten runter, und als der Spielbuzzer ertönte stand es 3:2 für den VfB, und die Schwaben waren nun offiziell Meister der 1. Verbandsliga Damen, und neustes Mitglied der Oberliga 2018/19.

Nach einer guten Saison, die sich sowohl durch spielerische Leistung der Mannschaft als Ganzes und der einzelnen Spielerinnen, als auch durch eine engagierte und erhöhte Trainingsbeteiligung auszeichnete, konnten die 1. Damen des VfB Stuttgart einen wohlverdienten Aufstieg aus der 1. Verbandsliga feiern, und spielen nun nach einem Jahr Abwesenheit in der kommenden Saison erneut in der HBW Oberliga. Nach der verdienten Feier wird allerdings pünktlich zur nächsten Trainingseinheit der Fokus auf die 2. Damenmannschaft des VfB Stuttgart gelegt, die ihren letzten Spieltag am 25. Februar 2018 in Bietigheim bestreiten werden, und ihre ebenfalls gute Saison dort auch erfolgreich abschließen können - und wollen. Herzlichen Glückwunsch Mädels!


Spieltageskader:
Wund, Emmy (TW); Blaschik, Belinda – Braun, Bianca – Gläsle, Marissa (1) – Gläsle, Mona – Walter, Hannah – Eggenweiler, Elissa – Sharpe, Rebecca (2) – Waldbauer, Clara – Schwend, Lena (C) – Commichau, Henriette.


Darüberhinaus kamen im laufe der Saison folgende Spieler zum Einsatz:
Strobel, Helen; Rommelspacher, Anja; Opitz, Josephine.

VfB Damen gewinnen in Mannheim dramatisch in der Schlussphase

Mit breiter Brust und einem festen Glauben an die eigenen Fähigkeiten ging es am 27.01.2018 für die Damen des VfB Stuttgart nach Mannheim zum vorletzten Spiel der 1. Verbandsliga (Halle), gegen die abstiegsgefährdete 3. Mannschaft des Mannheimer Hockey
Clubs. Nach einer zuletzt eher durchwachsenen Leistung gegen den Konkurrenten aus Ulm galt es in Mannheim einen höheren Gang zu finden, um den 1. Platz in der Tabelle nicht abzugeben.

Der VfB begann das Spiel - inzwischen fast wie gewohnt - schnell und vorausschauend. Bereits in der 3. Spielminute hatte der VfB die Möglichkeit durch eine Strafecke in Führung zu gehen, diese wurde jedoch nach der Ablage und Schuss von Bianca Braun auf der Linie verteidigt. Kurz darauf bekam der VfB erneut eine Ecke; der Schlenzer von Elissa Eggenweiler wurde jedoch von der Mannheimer Torhüterin verteidigt. Wenig später bekam der VfB in der 18. Minute seine 3. Ecke; der Schuss wurde jedoch wegen gefährliches Spiel abgepfiffen. Erst bei der 4. Ecke, in der 20. Spielminute, kam das längst überfällige Tor. Spielführerin Lena Schwend schlenzte den Ball zwischen den Beinen der Mannheimer Torhüterin zum verdienten 1:0 ins Tor. Kurz bevor der Halbzeit-Buzzer ertönte fanden sich einige Fehler im Spiel des VfB auf. Diese Fehler nutzte Mannheim zum 1:1 in der letzten Spielminute aus, und so stand es unentschieden zur Halbzeit.

Nach der Halbzeitansprache war den Spielern des VfB klar, dem Gegentor ging ein Fehler voraus, und dieser sollte nicht wiederholt werden. Die zweite Halbzeit zeichnete sich vor allem durch eine erhöhte Körperlichkeit, Hitzigkeit, und viel Lärm von beiden Mannschaften aus. Beide Ersatzbänke waren oft mit den Entscheidungen der Schiedsrichter nicht einverstanden, und man spürte die Elektrizität in der Luft. Es lief jedoch immer noch ein Hockeyspiel, und nach einigen Chancen auf beiden Seiten, die jedoch ungenutzt liegen blieben, kam dann in der 50. Minute die nächste Ecke des Spiels. Nach einer Ablage wurde zuerst der Schuss von Elissa Eggenweiler abgewehrt, jedoch stand Stürmerin Rebecca Sharpe goldrichtig, und netzte aus kurzer Distanz den Ball zum 2:1 aus VfB Sicht ein. Nach einer Mannheimer Auszeit nahmen die Hausherren ihren Torhüter raus und schufen so eine künstliche Unterzahl. Als ob das nicht schlimm genug wäre, bescherte eine Grüne Karte dem VfB eine doppelte Unterzahl. Die letzten Minuten liefen, Mannheim kam mit mehreren Angriffswellen aber die VfB Abwehr hielt stand. In den letzten Sekunden fiel dann auch die Entscheidung; Elissa Eggenweiler tankte sich aus der eigenen Hälfte mit dem Ball bis zum Mannheimer Schusskreis durch, und nach einem Getümmel mit 3 Mannheimer Verteidigern landete der Ball bei Rebecca Sharpe, die wieder goldrichtig stand und den Ball zum 3:1 Endstand über die Linie brachte.

Alles in allem nehmen die Damen des VfB Stuttgart 3 verdiente Punkte aus Mannheim mit. Jetzt heißt es nun: Volle Konzentration auf dem 04.02.2018. An diesem Tag bestreitet die 1. Damenmannschaft des VfB Stuttgart ihr letztes Spiel in der Hallensaison 2017/18 beim FT 1844 Freiburg. Rechnerisch hat der VfB Stuttgart auch große Chancen auf den Aufstieg aus der 1. Verbandsliga in die Oberliga, in erster Linie gilt es jedoch nochmal eine gute Leistung abzurufen und sich mit einem guten Spiel für die Saison - mit all ihren Höhen und Tiefen - zu belohnen.


Spieltageskader:
Wund, Emmy (TW); Blaschik, Belinda – Braun, Braun – Gläsle, Marissa – Gläsle, Mona – Walter, Hannah – Eggenweiler, Elissa (1) – Sharpe, Rebecca (2) – Waldbauer, Clara – Schwend, Lena (C) – Strobel, Helen.