Spielberichte

Zweiter Sieg der wU16 in der Oberliga

Am sonnigen Samstagmittag trat unsere wU16 beim SV Böblingen zum 2. Spieltag der Oberliga an. Zunächst durfte sich bereits in der 1. Minute Aurelia mit einer Parade auszeichnen. Doch dann eroberte Henrieke in der 4. Minute den Ball an der linken Außenlinie auf Höhe des Schusskreises und legte gleich ab in die Mitte auf Lenja. Die steckte durch in den Schusskreis zu Mathilda, die mit einem trockenen Schuss ins lange Eck das 1:0 erzielte. Eine erste Strafecke konnte nicht genutzt werden, dann leitete Lenja mit einem Steilpass in der 13. Minute, einen Konter ein. Henrieke erlief sich den Ball perfekt, scheiterte dann aber unter Druck knapp an der gut positionierten Torfrau. Kurz darauf spielte Flori den Ball von knapp außerhalb der Schusskreises von rechts die Grundlinie entlang. Überraschender Weise rutschte er der Torfrau am kurzen Pfosten durch und trudelte die Torlinie entlang zum langen Pfosten, wo Eileen ihn über die Linie stupste. Leider wurde der Treffer nicht gegeben, da die Schiedsrichter annahmen, dass er schon vor Eileen die Torlinie ohne Berührung im Schusskreis überschritten hätte. Doch noch vor dem Ende des ersten Viertels führte Flori einen Freischlag schnell aus und fand mit ihrem Steilpass in den Schusskreis Mathilda am linken Pfosten, die das 2:0 erzielte. Das zweite Viertel war zunächst ausgeglichen mit weiteren Chancen für Eileen und Lenja, doch in der 25. Minute gelang den Böblingerinnen mit einem Konter der Anschlusstreffer zu 2:1. Zur 2. Halbzeit löste Eileen Aurelia im Tor ab, und konnte sich gleich mit einer Fußabwehr auszeichnen. Danach hatte zunächst der VfB die größeren Spielanteile, auch wenn keine klaren Chancen herausgespielt werden konnten. Gegen Ende des Spiels drehten die Böblingerinnen noch einmal auf, aber Alix und Yaelle hatten hatte die Abwehr mit Luisa und Leia oder Flori gut organisiert, so dass nur 2 Minuten vor Schluss Eileen noch einmal mit einer Hechtparade eingreifen musste. Am Ende blieb es beim knappen 2:1 Auswärtssieg. Ein schöner Erfolg auch für Franz, der das Team erneut sehr gut eingestellt hatte.


Es spielten:
Eileen (TW), Aurelia (TW), Charlotte, Sara, Mathilda, Leia, Flori, Yaelle, Lotta, Luisa, Henrieke, Lucie, Lenja und Alix.

Trainer:
Franz

Schiedsrichter:
Alvaro

Herren II sichern sich mit umkämpftem Auswärtssieg die Vizemeisterschaft

Ulm – Nach einem intensiven Spiel mit zahlreichen Torchancen können die Herren II des VfB Stuttgart beim SSV Ulm II 1:2 (1:2) gewinnen.

Am Sonntag stand für die Jungs aus Cannstatt der letzte Spieltag in der 3. Verbandsliga beim SSV Ulm an. Tabellarisch kann der VfB nicht mehr an Meister Freiburg herankommen, rechnerisch besitzt wohl aber der Drittplatzierte Karlsruhe die Möglichkeit, an den Hauptstadtschwaben vorbeizuziehen. Der SSV Ulm war vor dem Spiel mit vier Punkten zwar deutlich hinten, allerdings zeigten sie sich mit neu formierter Mannschaft bei diesem Heimspiel. Nicht unerwähnt sollte bleiben, dass Ulm’s Erste gerade in der 2. Regionalliga um den Aufstieg spielt und daher die Ambitionen für eine höher platzierte Zweite recht naheliegend erscheint, und dass die Herren II des VfB in den letzten sechs Begegnungen auf dem Feld auswärts in Ulm seit mindestens 1994 nicht gewinnen konnten! Gewarnt war die Stuttgarter Mannschaft, welche an diesem Tag auch mit vielen Youngstern und Talenten auflief.

Erste Aktion war eine energische Angriffsphase des Gastgebers im Stuttgarter Viertel. Viel Mühe war in den ersten drei Minuten erforderlich, um den SSV vom Schusskreis entfernt zu halten. Finn Moll eroberte einen Ball und schickte David Kaps auf die Reise. Mit einer schnellen Passstafette gelang der Ball auf die Außenseite zu Isländer Finn Tryggvason, der mit einem harten scharfen Ball Adrian Zürn bediente. Aus sechs Meter Entfernung traf Stuttgarts Toptorjäger zum 0:1 – die Gäste konterten die Donauschwaben im eigenen Stadion konsequent aus. Die Schockstarre saß tief, sodass die Stuttgarter gleich wieder gefährlich wurden, jedoch im Kreis den Moment verpassten, auf das Tor zu schießen. Anschließend investierten die Ulmer mit ihrem Zwei-Mann-Pressing und einer starken Laufbereitschaft viel für einen Ballgewinn, aber die abgezockten Defensivspezialisten des VfB gewöhnten sich schnell an das Pressing und die manchmal unebenen Platzverhältnisse, in dem sie immer genauere Pässe spielten. Im zweiten Viertel wurde das Spiel offener geführt, in welchem auch der VfB immer näher auf das Tor drängte. Als Verteidiger dribbelte Jan-Luca Ingerl im Zusammenspiel mit Tom Ziller nach vorne und hatte selbst eine gute Abschlusschance, während auf der anderen Seite VfB-Keeper Hendrik Niemax, die ersten klaren Tormöglichkeiten der Hausherren abwehren musste. Verletzungsbedingt ging in dieser Phase auch Stuttgart’s 18-jähriges Talent Maxime Menke nach einem Zweikampf in der Verteidigung vom Feld runter. Dann war es eine ähnliche Angriffssituation wie vor dem ersten Treffer, die aus einer Kontersituation durch einen an der Viertellinie schlägerschlagverdächtigen Ballgewinn entstand, wo wieder der Ball zu Adrian Zürn durchkam und dieser zum 0:2 einnetzte. Zu früh schaltete der VfB anschließend aber ab und lies sich in die eigene Hälfte drängen und kassierte direkt eine kurze Ecke. Obwohl diese abgelaufen wurde, tändelte der Ball ins Toraus und es gab eine kurze Verwirrung, ob es Abschlag oder lange Ecke gab. Ulm schaltete schneller und mit einem Schlag und schönem Stecher in den linken Winkel fiel der Anschluss - der VfB bekam fürs Reklamieren eine grüne Karte. Unmittelbar vor der Halbzeit erkämpfte sich der VfB mehrere kurze Ecken, die aber allesamt nicht den Weg ins Tor fanden. Einmal sprintete Levi Gläsle an drei Ulmern vorbei und wurde im Schusskreis mit dem Schläger zu Fall gebracht, wo die Stuttgarter für einen überraschenden ausbleibenden 7m-Pfiff Pech hatten. Nichtsdestotrotz hatte der VfB schon genügend Chancen über ihre Ecken, mehr zu machen.

In der zweiten Hälfte stach die Mittagshitze auf dem Platz zu, sodass beide Mannschaften es langsamer angingen: Der SSV agierte im Halbfeld, während auch der VfB sich etwas weiter zurückzog. Im dritten Viertel gab es eine kurze Ecke für die Ulmer und drei wieder für den VfB. Die beste Ecke war ein Flachschlenzer, den Ulm’s Torwart sehr gut halten konnte. Er vereitelte auch bei zwei Nachschusschancen zwei 100%ige. Ansonsten blieb das durchweg fair geführte Spiel offen, wenn auch der VfB seine guten Möglichkeiten verpasste, seine Führung weiter auszubauen. Im letzten Viertel hatten die Ulmer mehr Ballbesitz, aber die Gäste die gefährlicheren Konter. Bärenstark eroberte der 17-jährige Jes Andresen vor dem eigenen Schusskreis den Ball, lief aus der Außenbahn an jedem Gegner mit hoher Geschwindigkeit vorbei und zog dann bis zur Grundlinie des gegnerischen Schusskreis durch, bis er Mathis Berkes bedienen wollte, und ein Fuß den Cannstattern die nächste kurze Ecke bescherte. Abermals schafften die Stuttgarter es nicht, den Ball über die Linie zu bringen. In der 51. Minute bekam Ulm aus einer harmlosen Situation eine Ecke, die von den Stuttgartern abgelaufen werden konnte. Die letzte wirklich gefährliche Aktion bekamen die Ulmer über die linke Seite, bei der ein scharf geschlagener Schrubber durch die Abwehr durchkam und zwei Ulmer alleine schussbereit am langen Eck lauerten. Diesmal glänzte aber Hendrik Niemax, der vier schnelle Schritte nach vor machte und per Glanzparade Schlimmeres verhinderte. Die letzten Minuten drückte der VfB die Ulmer in den eigenen Schusskreis und konnten so als Herren II nach mindestens 32 Jahren wieder in Ulm gewinnen. Der VfB kann damit die nächste baden-württembergische Vizemeisterschaft feiern.

 

Für den VfB spielten:
Hendrik Niemax im Tor, Steven Krietsch (C), Adrian Zürn (2), Benedikt Zürn, Florian Wondratschek, David Kaps, Jan-Luca Ingerl, Brandon Kieser, Maxime Menke, Tom Ziller, Jes Andresen, Finn Moll, Lars Meijerink, Levi Gläsle, Finn Tryggvason, Marius Gschwendtner, Mathis Berkes

H2 müssen sich in Freiburg 3:1 geschlagen geben

Mit einem kleinen Kader von 12 Spielern traten die zweiten Herren vom VfB zum Spitzenspiel gegen Tabellenführer Freiburger TS an. Sehr hohe Temperaturen für den Mai (27°C) und eine 2,5 Stunden lange Anfahrt schreckten möglicherweise den ein oder anderen Stuttgarter ab, zu diesem Spiel zu fahren. Als Tabellenzweiter mit Ambition aufzusteigen, passt das nicht richtig ins Bild. Spielertrainer Steven Krietsch lobte dafür diejenigen, die für das Spiel in den Schwarzwald gefahren sind und die Farben des VfB würdig vertraten.

Gegen konditionell gut aufgelegte Freiburger war es ein echter Kraftakt, gegen das Pressing klar zu kommen. In der Anfangsphase hatten die Freiburger drei gefährliche Torraumszenen, die Justus Blönnigen allesamt parierte. Bereits zu Beginn machte Abwehrspieler Finn Moll eine Oberschenkelzerrung zu schaffen, sodass die Schwaben faktisch nur mit 11 Mann weiterspielen mussten. Er kämpfte sich trotzdem irgendwie noch auf's Feld, sodass zumindest minimale Entlastung möglich war. Der VfB hielt den Ball erfolgreich in den eigenen Reihen und konnte das Pressing der Freiburger im Laufe der ersten Hälfte recht gut beherrschen. In der 19. Minute konnte der VfB einmal über die linke Seite kontern. Moritz Streule gab einen harten Ball rein und ausgerechnet der aufgerückte Innenverteidiger Malte Lesche, der sein erstes Match für die H2 vom VfB machte, rutschte auf der Brust rein und stocherte den Ball unhaltbar ins kurze Eck zum 0:1. Die Freiburger waren geschockt und konnten in diesem Viertel nicht mehr viel ausrichten.

Erst im dritten Viertel schafften die Freiburger über eine Ecke den Ausgleich und der VfB verlor bei den hitzigen Temperaturen ihre Continance in der Defensivarbeit. Zwischendurch wehrte Justus Blönnigen vier mal ab und der VfB schaffte es nicht, den Ball richtig zu klären. Bereits drei Minuten später machten die Freiburger aus einer Überzahlsituation das 2:1 und mit der nächsten Ecke das 3:1.

Und dennoch gab sich der VfB nicht auf. Kleine Angriffsaktionen gab es nach Schlenzer auf Rainer Streule, der stark auf Mathis Berkes ablegte und eine gute Chance auf den Anschluss hatte. Auch holte Christoph Kreckel in einem Zweikampf die kurze Ecke herraus, die leider verpuffte. Gegen Ende gab es weitere starke Reflexe von Justus Blönnigen und einmal kratzte Steven Krietsch einen hohen Schlag gerade so von der Linie. Mehr wurde es dann aber doch nicht.

Mit der 3:1-Niederlage ist den Freiburgern die Meisterschaft nicht mehr zu nehmen, allerdings können die Stuttgarter mit der Leistung, die sie auf dem Platz gelassen haben, zufrieden sein. Im Kampf um Platz 2 können die Schwaben es nächste Woche daheim gegen Karlsruhe wieder ergebnistechnisch besser machen.

Für den VfB spielten:
Justus Blönnigen (TW), Florian Wondratschek, Christoph Kreckel, Malte Lesche (1), Tom Ziller, Moritz Streule, Finn Moll, Rainer Streule, Finn Tryggvason, Leon Dietrich, Steven Krietsch und Mathis Berkes.

Herren II überrennen Strasbourg in der zweiten Hälfte

Die Herren II des VfB Stuttgart können beim internationalen Ligaspiel gegen JSK Strasbourg 6:0 (2:0) gewinnen.

Um als VfB Stuttgart international zu spielen, braucht es nicht immer eine Qualifikation für die Champions League, sondern man kann einfach bei den zweiten Herren Hockey spielen. In der 3. Verbandsliga spielt nämlich seit Jahrzehnten der elsässische Verein JSK Strasbourg mit, da sie sonst viel längere Fahrten bis Paris hätten – umso schöner ist es, eine solche europäische Begegnung zu haben.

Im Hinspiel konnten die Stuttgarter einen Punkt mitnehmen und waren gewarnt für das Rückspiel. Strasbourg konnte zu elft inkl. zwei Damen antreten, was nicht unüblich ist. Die Stuttgarter Heimmannschaft konnte bei dem warmen Wetter auf eine volle Bank zurückgreifen und galt dadurch leicht favorisiert. Der VfB generierte im ersten Viertel gegen den tief stehenden JSK nicht viele Chancen, da meist der Ball im Angriffsviertel zu häufig in Zweikämpfen verloren ging. Es brauchte die zweite kurze Ecke in der 10. Minute, die Mathis Berkes sehenswert zur 1:0-Führung verwandelte. Trotz hoher Ballbesitzphasen der Schwaben zeigten die Strasbourger*innen ein paar gefährliche Konter und waren mit allen zehn im Stuttgarter Angriffsviertel. In der 25. Minute hatten sie bei einer kurzen Ecke die große Chance auf den Ausgleich, eine argentinische Rückhand eines neuen sehr stockstarken Franzosen ging rechts am Tor vorbei. In der 29. Minute war es Mittemann Justus Blönnigen, der einen Abpraller vom Torwart aus zentraler Position zum 2:0 abstaubte.

Noch besser lief es in der zweiten Hälfte, da sich jetzt die Kaderbreite der Hauptstadtschwaben auszahlte. Der VfB erzeugte nun durch Dauerpressing Überzahlen und hatte jetzt absolute Hochkaräter. In der 35. Minute besorgte Florian Wondratschek nach tollem Schlag von Justus Blönnigen per Stecher das 3:0. Wenige Minuten später konnte Finn Moll mehrere Strasbourger ausspielen und gab im richtigen Augenblick auf Nachwuchstalent Philipp Arnold ab, der sein erstes Aktiventor auf dem Feld erzielen konnte. Stuttgart fand gegen das 4-5-1 der Gäste gut zurecht und konnte wirklich viele Torchancen aus dem Spiel kreieren. Ein Eckentor des VfB wurde noch zurecht aufgrund eines Nicht-Verlassens des Balles im Schusskreis vor der Viertelpause aberkannt. Historisches gelang Nobbe Wünsch in der 51. Minute, der als jahrgangsältester Aktivenspieler Sven Thomas zum 5:0 bediente - noch nie gab es einen älteren Vorlagengeber beim VfB. Und auch wenn in den letzten Minuten einige Spieler auf dem Zahnfleisch angekrochen schienen, sorgte Christof Weisenburger durch sein Tor aus halbrechter Position zum 6:0-Endstand. Es war ein verdienter Erfolg des VfB, der jetzt auf den zweiten Tabellenplatz steht und am kommenden Wochenende gegen Tabellenführer FT Freiburg spielen wird.

Für den VfB Stuttgart spielten
Lukas Rottenburger (TW), Florian Wondratschek (1), Christof Weisenburger (1), Conrad Scheid, Justus Blönnigen (1), Aurel Arriaga, Tom Ziller, Moritz Streule, Jes Andresen, Philipp Arnold (1), Finn Moll, Norbert Wünsch, Sven Thomas (1), Leon Dietrich, Johannes Schreiber, Martin Strobel und Mathis Berkes (1).

Herren II holen einen Punkt in Karlsruhe

Die Herren II des VfB Stuttgart spielen beim Karlsruher TV 2:2 (1:0).

Die Feldsaison beginnt wieder und gleich zu Beginn ging es für die Jungs aus Cannstatt in die badische Fächerstadt, die auch tabellarisch auf einem ähnlichen Niveau dasteht. Zunächst fand das Spiel der Badener im Viertel der Stuttgarter statt und die Gastgeber hatten einige schnelle Momente, bei denen zweimal VfB-Torwart Lukas Rottenburger souverän agierte. In der 8. Spielminute setze der VfB sich gut über der rechten Seite durch und Sven Thomas schloss aus spitzem Winkel ab. Im zweiten Viertel wurden die Hauptstadtschwaben deutlich stärker und brachten mehr Aktionen im Halbfeld. Überzahlen im Mittelfeld konnten zwar erzeugt werden, noch konnte der VfB sie nicht optimal zu Ende spielen. Der VfB vergab eine kurze Ecke und hatte in der 23. Minute eine gefährliche Kontersituation, welche über einen weiten Schlag von Florian Wondratschek eingeleitet wurde. Der nachfolgende Abschluss konnte jedoch gut pariert werden. Unaufmerksam waren die Stuttgarter Sekunden vor der Halbzeit, wo eine Abwehraktion eigentlich geklärt schien, dann aber unglücklich an den Fuß ging. So konnte der KTV eine starke kurze Ecken schießen, die Steven Krietsch gerade noch mit dem Schläger abzuwehren versuchte, jedoch konnte nur die Brust das Tor verhindern. Der darauf regelkonform gegebene Siebenmeter führte zum 1:0 für die Gelben, der auch den Halbzeitstand markierte.

Im dritten Viertel stellten die Schwaben etwas offensiver auf, sodass sie jetzt druckvoller nach vorne spielen können. Eine ansehnliche Ballstafette über die linke Seite brachte den Ball zu Benedikt Zürn, der aus zentral Position und im Liegen mit vollem Körpereinsatz das verdiente 1:1 schrubbte. Die hochmotivieren Württemberger blieben auch weiter am Ball und es gelang ihnen durch Jes Andresen wieder eine Strafecke herauszuholen. Diese nagelte Stuttgarts Eckenschütze Maximillian Kinzler wirklich haargenau in den Winkel, sodass der VfB in Führung gehen konnte. Allerdings glich der KTV durch einen sehenswerten Rückhandschlags ihres jungen Stürmers unmittelbar im vierten Viertel aus. Es gab eine technisch herausfordernde Phase, in der beide Mannschaften viel Risiko gehen wollten, emotional maximal dabei waren und leidenschaftlich gekämpft haben. In der Abwehr gab es grün für Julian Siller für Ballweglegen, doch beim nächsten Ballverlust in Unterzahl konterten die Stuttgarter in Unterzahl. Zwar konnte der VfB im Schusskreis sein, konnte aber nicht abschließen. Auf der anderen Seite bekam der KTV eine Ecke fünf Minuten vor Schluss, die Lukas Rottenburger sehr stark abwehren konnte. Richtig wild wurde es in der 57. Minute, bei der sich die Württemberger wieder von der rechten Schusskreiskante in den Kreis durchsetzten: Der Querpass auf dem einschussbereiten Stürmer kam perfekt, doch der defensiv verteidigende Spieler konnte von hinten mit seinem Schläger nur Knie und Keule treffen, sodass die Schläger laut zusammenkrachten. Viele Stuttgarter erwarteten die Entscheidung zwischen Siebenmeter und Strafecke und wirkten nach dem ausbleibenden Pfiff sichtlich und hörbar aufgebracht. Auch wenn es auf dem Platz anders anfühlte, war diese Szene rückblickend nicht spielentscheidend, weil beide Mannschaften zuvor schon Chancen hatten, erfolgreich vor dem Tor zu sein.

Es blieb bei einem 2:2, welches sich für den VfB eher wie eine Niederlage anfühlte. Vielmehr bleibt den beiden Karlsruher Schiedsrichter*innen herzlich zu danken, diese Partie gut geleitet zu haben, da der VfB keinen eigenen Schiri stellen konnte.


Für den VfB Stuttgart spielte:
Lukas Rottenburger (TW), Steven Krietsch, Benedikt Zürn (1), Julian Siller, Florian Wondratschek (C), Julian Berkmann, David Kaps, Christoph Kreckel, Maxime Menke, Tom Ziller, Moritz Streule, Jes Andresen, Rainer Streule, Sven Thomas, Maximilian Kinzler (1), Martin Strobel, Mathis Berkes.