VfB-Frauen starten mit Niederlage

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Hallensaison starteten die Damen des VfB Stuttgart mit dem letzten Spiel der Hinrunde 2017/18 wieder in die Oberliga-Feldsaison. Gegner war die FT Freiburg 1844. Die VfB-Damen waren vor zahlreichen Zuschauern in der Mercedesstraße gewillt, die ersten Feld-Punkte seit September 2017 einzufahren. Die Partie war zu Beginn geprägt durch gutes taktisches Stellungsspiel beider Teams. Dementsprechend gab es keine Groß-chancen. Die erste klare Chance vergab Freiburg in der 13. Minute. Die erste richtige Möglichkeit des VfB folgte in Form einer Strafecke in der 21. Minute, doch die Herausgabe kam nicht an. In der zweiten Hälfte machte Freiburg mehr Druck. In der 56. Minute fiel das 1:0 für die Gäste: Eine Strafecke wurde von den Freiburgerinnen über links verwandelt. Die Stuttgarterinnen mussten nun mehr Druck nach vorne machen, jedoch fehlte es beim letzten Pass oft an der Konzentration. In den letzten zwei Minuten holte das Stuttgarter Trainergespann die Torhüterin raus. Doch die Gastgeber wurden nicht belohnt - mit einem Konter erzielte Freiburg in der 70. Minute den 2:0-Endstand.

Heute treten die VfB-Frauen beim TSV Mannheim an. Die VfB-Herren starten am Sonntag, 11 Uhr, mit dem Heimspiel auf dem Kunstrasen in der Mercedesstraße gegen Ulm in die Oberliga-Feldsaison.

Cannstatter Zeitung, 10.05.2018
(Thomas Reihmüller)

Aussprache mit meisterlicher Wirkung

Hockeyspielerinnen des VfB Stuttgart schaffen nach Startproblemen Wiederaufstieg in die Oberliga

Ziele steckt sich jede Mannschaft vor der Saison. Da bilden auch die Hockeyspielerinnen des VfB Stuttgart keine Ausnahme. Die Meisterschaft in der Verbandsliga und der damit verbundene Wiederaufstieg in die Oberliga, darauf schworen sich die Spielerinnen samt Trainer-Trio Carina Mathä, Thomas Wehrle und Stefan Cinello vor dem Rundenstart ein. „Nun ja, zu Beginn lief es nicht wie gewünscht", erinnert sich Carina Mathä. Die VfB-Damen schienen vom Weg abzukommen. Sie liefen Gefahr, das Ziel aus den Augen zu verlieren. Also was tun, war die Frage noch früh in der Runde. Die Trainer baten zu Saisonbeginn gleich zwei Mal zur Aussprache, verschiedene Dinge wurden unumwunden angesprochen. Und siehe da, die Krisensitzungen haben ihre Wirkung nicht verfehlt, „Plötzlich lief es bei uns. Wir spielten gut und fanden zurück in die Erfolgsspur." Für die Trainerin keineswegs überraschend. Das Team verfüge einfach über viel Qualität für die Liga und habe dieses Potenzial dann auch aufgezeigt. Zudem wollte keine Spielerin eine Partie verpassen, immer mithelfen, die Meisterschaft nach Stuttgart zu bringen - außergewöhnlich. Das kenne sie auch anders, sagt die 32-jährige Mathä. „Personelle Änderungen aufgrund von beispielsweise spontanen Skifahr-Trips waren in der Vergangenheit keine Seltenheit. Nicht so in dieser Hallensaison. Niemand wollte auf seinen Einsatz verzichten." Zudem blieben die Spielerinnen vom Verletzungspech verschont. Auch das kenne man anders und sei sicherlich auch ein Grund für das positive Abschneiden gewesen.

Als hartnäckigster Konkurrent kristallisierte sich der TSV Ludwigsburg heraus. Im direkten Aufeinandertreffen hatte man mit den Barockstädtern aber keine Probleme: Das Hinspiel gewann der VfB mit 5:1, in Ludwigsburg siegte man mit 6:2 - die Weichen auf Meisterschaft waren gestellt. Diese sicherte sich das Team am abschließenden Spieltag durch einen 3:2-Erfolg bei der Freiburger Turnerschaft von 1844 - letztlich mit satten fünf Zählern Vorsprung. Gleichzeitig gelang dadurch der sofortige Wiederaufstieg in die Oberliga. Auch der Blick auf das Torverhältnis zeigt, dass die VfB-Frauen meisterliches vollbrachten haben: 39:17 aus zehn Spielen lautet die Bilanz. Damit wies das Team mit dem Brustring mit weitem Abstand die beste Defensive auf. In Sachen Toreschießen rangierte man auf Rang zwei, nur der drittplatzierte SSV Ulm traf zweimal mehr. Für die beste Präzision vor dem Tor zeichnete Rebecca Sharpe verantwortlich - sie erzielte 13 Treffer. Elissa Eggenweiler brachte es auf zehn Jubelmomente.

Demnächst geht es für die Frauen wieder nach draußen aufs große Feld. Im Freien spielen die Stuttgarterinnen bereits in der Oberliga. Auch dort verfolgen sie wieder ein Ziel. Dieses ist aber das krasse Gegenteil zur Hallensaison, lautet nämlich Klassenerhalt. Nach sechs von 14 Spieltagen finden sich die VfB-Frauen auf dem vorletzten Platz wieder. Der Rückstand zum drittletzten Heidelberg beträgt bereits vier Zähler. Es gibt also erneut noch viel zu tun. Vielleich helfen ja erneut klärende Gespräche.

Cannstatter Zeitung, 24.03.2018
Torsten Streib

 

Im Bild hinten von links:
Henriette Commichau, Bianca Braun, Hannah Walter, Anja Rommelspacher, Trainer Stefan Cinello, Belinda Blaschik, Elissa Eggenweiler, Karim Abada, Marissa Gläsle, Mona Gläsle, Trainerin Carina Mathä und Helen Strobel

Vorne von links:
Emmy Wund, Clara Waldbauer, Lena Schwend und Rebecca Sharpe

Zurück in der Oberliga

Es ist geschafft: Durch einen 3:2 Sieg beim FT Freiburg haben sich die Frauen des VfB Stuttgart am abschließenden Hallen-Saisonspieltag nicht nur den Titel in der 1. Verbandsliga gesichert, sondern machten auch den Wiederaufstieg in die Oberliga perfekt.

Gleich zu Beginn war klar, dass dieses Spiel kein normales sein wird. Die Gastgeberinnen des FT Freiburg bestritten das Spiel schon von der ersten Minute an mit einer Feldspielerin mehr, dafür ohne Torhüterin. Davon ließen sich die Stuttgarterinnen nicht irritieren und bekamen bereits in der 10. Minute einen Siebenmeter zugesprochen. Rebecca Sharpe behielt die Nerven und traf zur 1:0 Führung. Und vier Minuten später fing erneut Sharpe den Ball an der Mittellinie ab, lief in den Schusskreis und netzte zum 2:0 ein. Danach kamen die Gastgeberinnen besser auf, doch VfB-Torhüterin Emmy Wund war mehrmals auf dem Posten. In der 23. Minute wurde die einzige Strafecke der Freiburgerinnen in der ersten Hälfte von einer herauslaufenden Verteidigerin abgewehrt.

Nach der Pause machte Freiburg plötzlich mehr Druck und vergab sechs Strafecken. In der 49. Minute die vermeintliche Erlösung für die VfB-Damen. Nach einer Auszeit hatte der VfB eine Lange Ecke - der Ball landete über zwei Stationen bei der im Kreis stehenden Marissa Gläsle, die mit einer Vorhanddrehung den Ball durch zwei Verteidiger ins leere Tor zum 3:0 beförderte. Durch zwei Strafecken (51./57.) verkürzte Freiburg jedoch auf 2:3. Die letzten drei Minuten entwickelten sich zu einer hitzigen Nervenpartie, doch die VfB-Frauen brachten den Vorsprung über die Zeit und sicherten sich den Meistertitel.

Cannstatter Zeitung, 11.02.2018
Thomas Reinmüller

Meisterschaft zum Greifen nahe

VfB-Hockeyspielerinnen führen vor dem letzten Spieltag die 1. Verbandsliga an

Mit festem Glauben an die eigenen Fähigkeiten ging es für die Frauen des VfB Stuttgart gegen das abstiegsgefährdete dritte Team des Mannheimer Hockey Club. Durch einen 3:1 Sieg festigten die VfB-Damen die Tabellenführung in der 1. Verbandsliga.

Der VfB begann das Spiel schnell und vorausschauend. Bereits in der dritten Minute vergaben die Stuttgarterinnen die Möglichkeit, durch eine Strafecke in Führung zu gehen. Kurz darauf bekam der VfB erneut eine Ecke der Schlenzer von Elissa Eggenweiler wurde jedoch von der Mannheimer Torhüterin verteidigt. Wenig später die dritte Ecke für den VfB - der Schuss wurde jedoch wegen gefährlichem Spiels abgepfiffen. Erst bei der vierten Ecke in der 20. Minute passte es. Spielführerin Lena Schwend schlenzte den Ball zwischen den Beinen" der Mannheimer Torhüterin durch zum verdienten 1:0. Kurz vor dem Halbzeitbuzzer mehrten sich die Fehler im Spiel der Gäste. Diese nutzte Mannheim eiskalt zum 1:1 aus. Die zweite Hälfte zeichnete sich vor allem durch eine erhöhte Körperlichkeit, Hitzigkeit und viel Lärm von beiden Mannschaften aus. Beide Ersatzbänke waren oft mit den Entscheidungen der Schiedsrichter nicht einverstanden - man spürte die Anspannung. Es lief jedoch immer noch ein Hockeyspiel und nach einigen ungenutzten Chancen auf beiden Seiten folgte in der 50. Minute die nächste Ecke des Spiels. Nach einer Ablage wurde zuerst der Schuss von Elissa Eggenweiler abgewehrt, jedoch stand Stürmerin Rebecca Sharpe goldrichtig und netzte aus kurzer Distanz zum 2:1 für den VfB ein.

Nach einer Auszeit der Mannheimerinnen nahmen diese ihre Torhüterin raus und schufen so eine künstliche Überzahl. Als ob das nicht schlimm genug wäre, bescherte eine Grüne Karte dem VfB eine doppelte Unterzahl. Die letzten Minuten liefen, Mannheim kam mit mehreren Angriffswellen, jedoch hielt die VfB-Abwehr dem Druck stand. In den letzten Sekunden fiel dann auch die Entscheidung: Elissa Eggenweiler tankte sich aus der eigenen Hälfte bis zum Mannheimer Schusskreis durch und nach einem Getümmel mit drei Mannheimer Verteidigerinnen landete der Ball bei Rebecca Sharpe, die zum verdienten 3:1Endstand verwandelte. Jetzt heißt es: Volle Konzentration auf den kommenden Sonntag und das letzte Saisonspiel beim FT 1844 Freiburg. Die VfB-Damen führen die Tabelle mit zwei Punkten Vorsprung an und haben gute Chancen, den Aufstieg in die Oberliga perfekt zu machen.

Nachdem die Männer des VfB Stuttgart unter der Woche mit einer 0:8Pleite beim HC Ludwigsburg II unterlegen waren, war der Abstieg in die 1. Verbandsliga bereits besiegelt. Am vergangenen Samstag traten sie nur mit einer Rumpftruppe beim HC Heidelberg an und unterlagen dort dementsprechend deutlich mit 4:21.

Cannstatter Zeitung, 02.02.2018
Thomas Reinmüller

Remis beim Tabellenzweiten

Mit guter Fanunterstützung empfingen die Frauen des VfB Stuttgart zum Spitzenspiel der 1. Verbandsliga den Tabellenzweiten SSV Ulm. Durch einen Sieg hätten die Stuttgarterinnen einen großen Schritt in Richtung Aufstieg in die Oberliga machen können. Die Partie endete aber 3:3. Der VfB startete furios und erspielte sich in der Anfangsphase einige Chancen, die jedoch ungenutzt blieben. In der 9. Minute dann die kalte Dusche: Die erste Chance der Gäste, eine Strafecke, verwandelte eine Ulmer Stürmerin per Schlenzer unhaltbar oben zum 1:0. Der VfB war aber keineswegs geschockt. Keine fünf Minuten später traf Elissa Eggenweiler platziert zum 1:1. Der VfB machte weiter Druck und in der 20. Minute folgte das nächste Tor: Mona Gläsle spielte einen herausragenden Ball von der Mittellinie an den gegnerischen Kreisrand, Rebecca Sharpe nahm diesen und verwandelte mit der kleinen Rückhand zur 2:1Pausenführung.

Die zweite Hälfte offenbarte ein anderes Bild. Die Ulmerinnen kamen stark aus der Pause zurück und erzielten in der 39. Minute das 2:2. Nach einer Auszeit des VfB folgte der Geniestreich: Mona Gläsle schaltete nach Wiederanpfiff am schnellsten und legte den Ball im Kreis erneut auf Rebecca Sharpe, die scheinbar mühelos zum 3:2 verwandelte. In der Schlussphase kam Ulm jedoch nochmals mächtig auf und nahm seine Torhüterhin raus, so dass man eine „Quas“ Überzahl auf dem Feld hatte. Diese nutzten sie auch aus: Nach einem schnellen Angriff konnte der Ball auf der Linie von einer Feldspielerin nur noch mit dem Körper verteidigt werden und folglich gab es Siebenmeter. Dieser wurde zum alles in allem gerechten 3:3Endstand verwandelt. Durch das Remis stehen die VfB-Damen weiter an der Tabellenspitze. Zwei Spiele stehen für die VfB-Damen noch aus, am Samstag geht's zum Mannheimer HC.

Die VfB-Herren hingegen unterlagen im Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers II mit 3:5 und stehen damit zwei Spieltage vor dem Saisonende bereits als Absteiger aus der Oberliga fest. Das letzte Saisonspiel findet am Samstag beim Mannheimer HC III statt.

Cannstatter Zeitung, 27.01.2018
(Thomas Reinmüller)

Klatsche für VfB-Herren

 Die Herren des VfB Stuttgart kassierten im Oberliga Heimspiel gegen den Feudenheimer HC eine bittere 3:14 Klatsche. Trotz einer defensiven Ausrichtung des noch punktlosen VfB zu Beginn der Partie, lagen die Gäste nach fünf Minuten bereits mit 3:0 in Führung. Dies war jedoch ein Weckruf und die VfB-Verteidigung wurde nun stabiler. Danach kam der VfB immer besser ins Spiel und verkürzte durch Hubertus Kramer nach Vorlage von Fabian Kelch auf 1:3. Im weiteren Verlauf waren beide Mannschaften auf Augenhöhe. Ein kurzer Dämpfer war das 4:1 (25.) für Feudenheim. Die Antwort der Stuttgarter folgte kurz vor der Halbzeit mit einer erfolgreichen Ecke von Tommy Häuser zum 2:4. Es keimte noch mal Hoffnung auf, doch Feudenheim erzielte in der über weite Strecken spielerisch ausgeglichenen ersten Hälfte noch das 5:2. Nach Wiederanpfiff erhöhte Feudenheim auf 6:2. Nach 47. Minuten stand es schon 8:2 für die Gäste. Der VfB versuchte nun durch Pressing, die Feudenheimer vor dem eigenen Kreis unter Druck zu setzen. Dieser Mut zahlte sich in der 50. Minute aus, in der Hubertus Kramer dem Verteidiger im Aufbauspiel den Ball abnehmen und zum 3:8 verkürzen konnte. Zu mehr reichte es aber nicht mehr. Im Gegenteil. Die Gäste spielten wieder konsequenter und siegten letztlich klar mit 14:3.

Hingegen gelang den VfB Frauen ein überzeugender 10:lHeimsieg über den HC Tübingen. Damit haben die VfB-Frauen die Tabellenspitze in der 1. Verbandsliga dank des besseren Torverhältnisses verteidigt.

Am Samstag steht für beide VfB Teams ein Heimspieltag in der Halle Neugereut an: Los geht es um 15 Uhr mit dem Spitzenspiel der Damen gegen den SSV Ulm. Um 17 Uhr empfangen die VfB-Herren den Lokalrivalen Stuttgarter Kickers II.


Cannstatter Zeitung, 17.01.2018
Thomas Reinmüller

VfB-Damen überwintern an der Tabellenspitze

Am vergangenen Wochenende standen die letzten Punktspiele im laufenden Jahr auf dem Programm. Die VfB Herren I unterlagen dabei am Samstag wie schon im Hinspiel mit 1:14 sehr deutlich beim TSV Mannheim II. Besser lief es da am Sonntag für die VfB Damen I, die nach einem 6:2Erfolg beim TSV Ludwigsburg als Tabellenführer der 1. Verbandsliga punktgleich mit Ulm überwintern dürfen.

Das VfB Schiedsrichtertalent Robin Rösslein war am Wochenende ebenfalls aktiv. Beim U16 Länderpokal des Deutschen HockeyBunds in Darmstadt konnte er sich für höhere Aufgaben empfehlen und gehört ab sofort zum DHB Bundesliga Nachwuchskader.

Und auch die VfB weibliche B Jugend (U16) erwischte ein sehr erfolgreiches Wochenende. In Merzhausen konnte die VfB Mädels klar mit 7:1 gegen den Gastgeber sowie mit 3:0 gegen Offenburg und 5:2 gegen den HC Ludwigsburg III gewinnen. Das zweite Team der VfB Knaben A (U14) aus der Verbandsliga behielt in Ludwigsburg mit jeweils 3:1 gegen Weinheim und Esslingen die Oberhand. Lediglich gegen den HC Ludwigsburg III unterlag man mit 1:6. Bärenstark spielten bei den Stuttgarter Kickers die VfB Knaben B (U12) beim 5:2 gegen den HTC Stuttgarter Kickers und beim 3:1 gegen den HC Ludwigsburg II.

Nach der Winterpause geht es am 13. und 20. Januar 2018 für die VfB Damen und Herren I mit jeweils zwei Heimspielen in die Rückrunde der Hallensaison 2017/18. Weitere Informationen zur Hockey Abteilung des VfB Stuttgart sowie die weiteren Spieltermine gibt es im Internet unter www.vfb-hockey.de.

Cannstatter Zeitung, 20.12.2017
Thomas Reinmüller

Führung nach 14 Sekunden

Hockeyspielerinnen des VfB Stuttgart feiern zweiten Saisonsieg - Herren bleiben weiter ohne Punkt


Nach eher schwierigen Wochen ohne Sieg erwarteten die Frauen des VfB Stuttgart im Heimspiel der 1. Verbandsliga die FT Freiburg. Und das fünfte Saisonspiel endete erfolgreich: Die VfB Damen gewannen mit 4:1 und belegen Tabellenplatz zwei.

Ein Sieg musste her, das war vor dem Spiel gegen Freiburg klar. So starteten die VfB-Mädels motiviert in die erste Hälfte und prompt fiel bereits 14 Sekunden nach dem Anpfiff das 1:0 durch Elissa Eggenweiler, die den Ball überragend abfing. Das Spiel verlief weiterhin gut, die Stuttgarterinnen standen sicher in ihrem Fünferwürfel und überließen den Gästen aus Freiburg nicht viele Chancen. Mittendrin jedoch brach das Spiel ein und verlagerte sich so mehr auf die Freiburger Seite. Es wurde hektischer und auch der VfB-Würfel stand nicht mehr so sicher. Nach einer entsprechenden Ansage des Trainers in der Auszeit schoss Rebecca Sharpe das wichtige 2:0. So gingen die Damen erstmals mit einer Führung in die Halbzeitpause. In der zweiten Hälfte machten die Freiburgerinnen gleich von Anfang an mehr Druck. Die VfB Damen ließen sich trotz allem nicht aus der Ruhe bringen und spielten weiterhin ruhig und konzentriert. Nach einem fatalen Stellungsfehler fiel jedoch nach zehn Minuten der 1:2Anschlusstreffer. Jedoch warf das die Stuttgarterinnen nicht aus der Bahn. Sie kämpften weiter und erspielten sich schöne Torchancen. So traf Hannah Walter schon bald zum verdienten 3:1. Um den Sieg perfekt zu machen, erkämpfte sich Elissa Eggenweiler kurz vor Schluss nochmals den Ball und schoss ein traumhaftes Schlenztor. Die Freude war groß, als der Schlusspfiff ertönte und der 4:1Sieg gesichert war. Alles in allem war es ein erfolgreicher Tag für die Stuttgarterinnen. Der Sieg war wichtig und hat sichtbar gut getan. So wollen die VfB-Damen morgen (13 Uhr) beim TSV Ludwigsburg weitermachen.

Die VfB-Männer warten in der Oberliga weiter auf den ersten Sieg. Gegen die zweite Mannschaft des HC Ludwigsburg reichte es wieder nicht, es setzte eine 2:5 Niederlage. Damit sind die VfB-Männer weiterhin Schlusslicht. Ohne Trainer Philipp Richter gingen die Stuttgarter ins Heimspiel und taten dies zunächst recht gut. In der zweiten Minute vertändelte Johannes Schreiner zunächst nach ausgezeichneter Vorarbeit von Hubertus Kramer über die rechte Seite, brachte den VfB aber nur eine Minute später in Führung. Die erste Chance der Gäste gab es in der achten Minute mit der ersten Strafecke, die Dennis Berrer exzellent parierte. In der zehnten Minute saß dann allerdings die zweite Ecke der Gäste mit etwas Glück. Zwei eigene Ecken konnten die VfB Jungs in der Folge nicht verwerten. Nach langer Ballstafette ging der HCL in Minute 23 dann mit 2:1 in Führung. Vor der Pause fehlte den Cannstattern etwas das Glück, als Hubertus Kramer am Pfosten scheiterte und der Nachschuss auf das nun leere Tor abgepfiffen wurde. Die zweite Hälfte begann mit einem starken Angriff der Ludwigsburger, Dennis Berrer wehrte jedoch mit sensationeller Flugeinlage ab. Einen schönen Spielzug des VfB, bei dem sich Kelch, Schreiner und Bock über die rechte Seite in den Kreis kombiniert hatten, konnte Fabian Kelch am kurzen Pfosten nicht verwerten. Nach zwei weiteren kurzen Ecken bauten die Gäste die Führung auf 3:1 und 4:1 aus. Etwa acht Minuten vor Ende der Partie versuchte der VfB alles und nahm den starken Keeper vom Platz. In Überzahl agierten die Stuttgarter jedoch etwas zu unruhig, ein Fehlpass führte so zum 1:5. Ohne Torhüter wurden noch zwei Strafecken abgewehrt, ehe Hubertus Kramer eine Minute vor Schluss den 2:5Endstand erzielte. Es wäre sicherlich mehr für den VfB möglich gewesen. Aber Pech, mangelnde Chancenverwertung und deutlich zu viele gegnerische Strafecken verhinderten ein besseres Ergebnis. Zur letzten Partie des Jahres müssen die VfB-Herren heute, 19 Uhr, beim TSV Mannheim II antreten.

Cannstatter Zeitung, 16.12.2017
Thomas Reinmüller