Spielberichte

Zweite Mannschaft der wU16 belohnt sich in der Zwischenrunde

Nachdem unser Team in der Gruppenphase mit nur einem Sieg gegen Böblingen den letzten Platz in der Gruppe A belegt hatte, ging es am Wochenende in Heidelberg in der Zwischenrunde der Oberliga gegen die 4. bis 6. Platzierten der beiden Gruppen auch etwas um Wiedergutmachung. Durch krankheitsbedingte Ausfälle traten wir mit einem reinen U14 Kader und nur einer Wechslerin an, hatten jetzt aber mit Franz einen erfahrenen Coach auf der Bank.

Im ersten Spiel ging es gleich erneut gegen Böblingen. Zunächst neutralisierten sich beide Team weitgehend, bis in der 10. Minute ein Ball an der rechten Bande durchrutschte und Böblingen die erste echte Chance zum 0:1 verwertete. In der 2. Halbzeit wurde das Spiel offener. Zunächst konnte der VfB zwei Strafecken nicht nutzen, musste aber auch eine gegen Böblingen abwehren. Dann war es in der 22. Minute Lenja nach einem Pass von Flori, die an der linken Bande mit ihrer engen Vorhanddrehung und einem schönen Rückhandzieher gleich zwei Abwehrspielerinnen stehen ließ und den Ball zum 1:1 Ausgleich ins lange Eck legte. Böblingen blieb jedoch gefährlich und nutzte nach einem Pass durch die Mitte die nächste Chance zur erneuten 1:2 Führung. Franz reagierte und ließ die Stürmerinnen ein offensiveres Pressing spielen. Das zahlte sich kurze Zeit später aus, als Lenja einen Ball abfing und nach einem Rückhandzieher vom Schusskreisrand aus aufs Tor bringen konnte. Er war nicht sehr hart geschossen, rutsche der Torfrau aber unter dem Fuß durch zum erneuten Ausgleich. Jetzt blieb unser Team in der Offensive. Eine von Lucie schön halbhoch an der Torfrau vorbeigeschlenzte kurze Ecke wurde von einer Abwehrspielerin auf der Linie mit dem Schläger abgefangen, eine weitere blieb an der Torfrau hängen. Dann war es eine Minute vor Schluss Maya, die nach eine Dribbling über die rechte Seite mit einem Schlenzer ins lange Eck den 3:2 Siegtreffer erzielte.

Im nächsten Spiel gegen Heidelberg 2 agierte unser Team zunächst wieder etwas defensiver. In der 3. Minute kam Henrieke zu einem ersten Abschluss, den die Torfrau mit dem Fuß abwehrte. Danach dauerte es bis zur 9. Minute, bis Flori ein Pass durch die Mitte auf Henrieke gelang. Die Torfrau verkürzte gut den Winkel und wehrte sowohl ihren Schuss als auch Nachschüsse von Lotta und Henrieke ab, bis ein weiterer Versuch von Henrieke am Pfosten landete. Kurz darauf musste Eileen sich das erste Mal strecken, als eine Heidelbergerin direkt vor ihr an den Ball kam. Trotz klarem Chancenplus ging es mit einem 0:0 in die Pause. Trotz drückender Überlegenheit wurde Schuss um Schuss von den Heidelbergerinnen und insbesondere von der starken Torfrau abgewehrt. Auch eine von Lotta herausgeholte Strafecke, die zu einer weiteren führte, brachte kein zählbares Ergebnis. Erst in der Vorletzte Minute gelang Flori ein Pass auf Lenja, die frei auf die Torfrau zulief, sie mit einem schönen Rückhandzieher aussteigen ließ und den Ball zum sehnlichst erwarteten 1:0 Siegtreffer ins Tor chippte.

Zuletzt ging es dann gegen den AC Weinheim um den ersten Platz in der Zwischenrunde. Hier war es in der 3. Minute zunächst Maya, die nach einem schönen Dribbling das Tor nur knapp am langen Pfosten verfehlte. In der 7. Minute gelang eine schöne Kombination, Lucie spielte auf Lenja im Mittelkreis die direkt auf Henrieke weiterleitete, der vom Schusskreisrand aus mit einer Direktabnahme ins rechte Eck das 1:0 gelang. Nachdem eine Folge von drei Weinheimer Strafecken abgewehrt werden konnte, holte Maya kurz vor der Pause die erste Ecke für den VfB heraus, die Lenja nach Ablage durch Lucie sicher flach links unten zum 2:0 verwandelte. Noch vor der Pause erzielte Weinheim, auch durch eine kurze Ecke, den Anschlusstreffer zum 2:1. Zu Beginn der zweiten Halbzeit musste Eileen noch einmal mit einer Parade gegen eine Angreiferin klären. Ansonsten gelang es unserem Team mit aggressivem Forechecking die Gegnerinnen im Aufbau zu stören und immer wieder eigene Chancen zu kreieren. Am Ende blieb es aber bei knappen aber verdienten 2:1 Sieg.

Damit geht es am kommenden Wochenende bei der Finalrunde in Mannheim für unser Team um die Plätze 5 bis 8. Das war heute auch dem guten Coaching von Franz zu verdanken, vor allem aber einer tollen Energieleistung unseres kleinen Kaders, der mit nur einer Wechslerin bis zu Schluss Vollgas gegeben hat.

Es spielten:
Maya, Lucie, Flori, Eileen (TW), Lotta, Henrieke und Lenja

Trainer:
Franz

Schiedsrichterin:
Hanna

wU14 erzielt Achtungserfolg in Böblingen und Heidelberg

Nachdem unsere wU14 Regionalliga-Mannschaft am letzten Wochenende beim Heimspieltag gegen den HC Heidelberg II, den HC Ludwigsburg und den TSV Mannheim leider nicht punkten konnte, trat das Team, unterstützt von Leia und Luisa, am Samstag als 2. Team der wU16 in Böblingen in der Oberliga an. Kurz vor Beginn des ersten Spiels gegen den SSV Ulm wurde klar, dass unsere Torfrau heute nicht spielen könnte, und so kam spontan Luisa zu ihren Debut im Tor. Unser Team trat sehr konzentriert auf und verteidigte mit vollem Einsatz. Auch Luisa machte ihre Sache sehr gut, war aber Anfang der 2. Halbzeit einmal machtlos gegen einen platzierten Flachschuss einer Stürmerin, die einmal frei vor ihr zum Schuss kam. Unsere wenigen Chancen konnten wir leider nicht nutzen und so ging das Spiel knapp 0:1 verloren.


Zum 2. Spiel war kurzfristig Eileen angereist, das brachte zusätzliche Stabilität ins Spiel. Wir starteten offensiv und bereits in der 2. Minute bediente Luisa Lenja an der linken Bande. Die zog mit einem schönen Vorhanddreher an zwei Abwehrspielerinnen vorbei in die Mitte. Ihr Schuss wurde abgewehrt und landete bei Leia, die keine Probleme hatte den Ball flach zum 1:0 zu versenken. Nachdem Böblingen in der 10. Minute der Ausgleichstreffer gelang, war es fast im direkten Gegenzug Maja die eine Kurze Ecke herausholte. Dieses Mal war es Lenja selbst, die nach einer Ablage von Lucie die erneute Führung erzielte. Doch Böblingen gab nicht auf und glich noch vor der Halbzeit durch eine Kurze Ecke erneut zum 2:2 aus. In der 18.Minute brachte Lenja uns mit einem Solo über links erneut 3:2 in Führung. Dieser knappe Vorsprung wurde in den folgenden Minuten tapfer verteidigt, und auch aufgrund einer schönen Parade von Eileen in den letzten Sekunden sicher über die Zeit gebracht.

Mit diesem Motivationsschub im Rücken ging es für die wU14, dieses Mal unterstützt von Lotti, am Sonntag zum letzten Regionalliga Vorrundenspieltag nach Heidelberg.
Gegen die erste Mannschaft der Gastgeberinnen konnten wir zunächst bis zur Halbzeit ein 0:0 halten, mussten uns dann aber doch klar mit 0:3 geschlagen geben.

Dann ging es im letzten Vorrundenspiel gegen den Bietigheimer HTC, der sich noch gute Chancen auf die Final 4 ausrechnete. Wir starteten sehr konzentriert mit gutem Druck auf das gegnerische Aufbauspiel. Das zahlte sich bereits in der 2. Minute aus, als Lenja einen an der rechten Bande abgefangenen Ball direkt auf Maya durchsteckte, die nicht lange fackelte sondern mittig vom Schusskreisrand direkt flach ins lange Eck das 1:0 erzielte. Kurz darauf bediente Flori Henrieke auf links, die ging den Schusskreisrand entlang in die Mitte und legte auf für Maya. Deren abgefälschten Schuss konnte die Torfrau parieren, aber Lenja war zur Stelle, um den Ball mit der Rückhand über den Schoner ins Tor zu lupfen. Kurz darauf hatte Maya das nächste Tor auf dem Schläger die Torfrau war bereits geschlagen, aber sie schlenzte den Ball aus spitzem Winkel über das Tor. Im weiteren Verlauf agierten Lucie, Flori und im Wechsel mit ihnen Lotta in der Verteidigung und im Spielaufbau sehr sicher, so das Bietigheim kaum zu Chancen kam. Und wenn doch mal ein Ball durchrutschte klärte Eileen gewohnt souverän. Mitte der zweiten Hälfte legte Lotti noch einmal gut für Lenja auf, die mit einem halbhohen Schlenzer an der Torfrau scheiterte. So blieb es am Ende bei einem ungefährdeten 2:0 Sieg, der uns in der Tabelle den 7. Platz vor den Kickers sicherte.

Diese beiden Siege an diesem Wochenende waren auch dem guten Coaching von Maxime und in Heidelberg auch Frieda zu verdanken. Am kommenden Wochenende geht es in der Finalrunde in Ludwigsburg um Platz 5 bis 8.


Es spielten:

wU16 OL: Lenja, Lucie, Lotta, Luisa, Leia, Henrieke, Maya, Flori und Eileen (TW)
wU14 RL: Eileen (TW), Flori, Maya, Lenja, Lucie, Henrieke, Lotti und Lotta

Trainer: Maxime und Frieda

Schiedsrichter*innen: Julian und Jana

Letzter Hallenspieltag mit einer guten Steigerung

Die Herren III hatten ihren letzten Hallenspieltag bei der TSG Reutlingen. Das erste Spiel gegen den Aufstiegsaspiranten HC Esslingen ging 0:11 (0:5) verloren. Mit acht Spielern war man auf dem Platz äußerst nachlässig in der Zweikampfführung und generierte erst fünf Minuten vor Schluss ihre einzige Torchance. Erwähnenswert war, dass Andi Höschele eine hart geschossene Ecke von der Linie kratzte und auch Torhüter Hendrik Niemax im Eins gegen Eins häufig der Siegerwar. Trotzdem war der VfB zu harmlos, während die Esslinger befreit aufspielten.

Im zweiten Spiel setzte Trainer Steven Krietsch auf eine offensivere Deckung gegen den Mannheimer HC IV, einem gestandenen Kader aus ehemaligen Topspielern, die bereits Reutlingen stark an die Wand spielten. Mannheim führte nach 12. Minuten 0:4 bis Keeper Hendrik Niemax sich bei einem Zweikampf am Knie verletzte. Der VfB musste nun sogar ohne Torwart spielen. Doch das Überzahlspiel begann erfolgreich. Im ersten an der Bande durchgesteckten Ball ließ Marius Gschwendtner prallen für Florian Wondratschek's Anschlusstor durch die Beine. Mit 1:5 ging es in die Pause.

Dann zauberten auch die Stuttgarter: Bene Zürn gelang es mehrmals, die Lücken beim MHC zu erkennen und konnte mehrmals clever durchpassen. Unser isländischer Verteidiger Finn Tryggvason ließ einmal mit einer coolen Drehung drei Mannheimer aussteigen, dessen Angriff Christian Schneefuß zum nächsten VfB-Tor vollendete. Postwendend traf Mannheim wieder und konnten eine Ecke und einen Siebenmeter gegen einen Feldspieler verwandeln - es war fair, dass sie diese immer flach schossen! Dann zog Mittespieler und VfB-Youngster Samuel Zerrweck überragend auf der linken Seite an und konnte den Keeper mit einem Flachschuss gut verladen, sodass Marius Gschwendter den Ball passend im Stürmermanier über die Linie drückte. Eine Minute später wieder dasselbe Bild: Justus Blönnigen erobert im Halbfeld denn Ball, Zürn gibt links auf Wondratschek, der dann hart nach rechts auf Schneefuß ablegte, der den Schuss in die kurze Ecke zum 4:7-Anschlusstreffer erzielte - nur noch acht Minuten waren auf der Uhr. Ein paar Abspielfehler der Stuttgarter wurde jedoch direkt vom MHC bestraft, sodass man sich hier wieder Ecken und drei Gegentore fing. In der Abschlussszene steckte Gschwendter wieder rechts über die Bande auf Wondratschek perfekt durch, der dann zum 5:10 verwandelte. Die dritte Herren verabschieden sich als amtierender Tabellenvorletzter mit sechs Punkten und einem Torverhältnis von -46 aus der Hallensaison, was für den Klassenerhalt reichen könnte. Rechnerisch könnte Heidenheim die Stuttgarter mit zwei Siegen noch im März einholen, was aber als unwahrscheinlich gilt. Trotzdem steht das Projekt Herren III, das es seit 12 Jahren gibt, traurigerweise auf der Kippe, da in dieser Saison nur mit Müh und Not ein Kader zusammenkam. Danke an Steven und Andi für die Organisation in dieser Saison!


Hinten von links nach rechts: Christian Schneefuß (2), Florian Wondratschek (2), Bene Zürn, Hendrik Niemax, Trainer Steven Krietsch, Marius Gschwendtner (1)
Vorne von links: Finn Tryggvason,  Andreas Höschele, Justus Blönnigen, Samuel Zerweck

Herren III: Zwei Niederlagen mit völlig improvisierten Kader

Die Stuttgarter mussten zum dritten Spieltag nach Freiburg fahren. Mit dem TSG Reutlingen und dem Freiburger FT II gab es zwei Teams, gegen die man in der Vorsaison Unentschieden spielen konnte und wichtige Punkte für den Klassenerhalt holen konnte. Bis Mittwoch hatte die VfB-Mannschaft lediglich drei Zusagen, was vielen unterschiedlichen Faktoren geschuldet war, allerdings für den Ligabetrieb zu gering wäre. Ohne das dauerhafte Nachfragen von Trainer Steven Krietsch wäre es wahrscheinlich nicht möglich gewesen, eine spielfähige Mannschaft zusammenzustellen. Eine Spielabsage würde der Hockeyabteilung als "Wiederholungstäter" teuer zu stehen kommen und wäre aufgrund eines sehr großen Herren-Aktivenkader vermeidbar. Der Kader, der den 2,5h-Fahrtweg nach Freiburg antrat, war auch aufgrund einer noch kurzfristigen Absage nur zu siebt.

Die Erwartungshaltung hielt sich entsprechend in Grenzen, allerdings sollten die positiven Highlights hervorgehoben werden. Der VfB Stuttgart agierte in der ersten Hälfte gegen den TSG Reutlingen mit einem eher defensiven Fünferwürfel. Die jungen Albschwaben konnten den Würfel durch gute Passzusammenspiele knacken und waren vor allem über rechts sehr gefährlich, wo sie ihre ersten Treffer erzielten. Stuttgart's Traummoment war in der 15. Minute, als Alex Kessler Florian Wondratschek im Schusskreis bediente, dessen Stecher nur mit einem Stockfoul gestoppt werden konnte. Die anschließende Ecke konnte Alex Kessler verwandeln und zum 1:3 verkürzen. Auch Torwart Lukas Rottenburger konnte sich in der ersten Hälfte auszeichnen, weil er viele Bälle auf das Tor bekam und auch ein 2 gegen 0 für sich entschieden hat. Reutlingen begann mit Dauerpressing und so fiel noch vor der Pause das 1:4. Die zweite Hälfte ließen sich die Stuttgarter nach hinten einschnüren und es gab kräftetechnisch keine Schusskreisbesetzung. Nach vielen Fehlpässen übernahm die TSG voll das Ruder und gewann mit 1:12.

Im zweiten Spiel gegen viel stärkere Freiburger stand der VfB defensiv mit einer 3-2-Deckung. In der ersten Hälfte ließ der VfB tatsächlich wenig zu. Leon Dietrich bot sich immer wieder vorne an und versuchte vorne die Bälle festzumachen gegen drei Gegenspieler. Defensiv machten die Stuttgarter es allerdings wirklich taktisch gut, Freiburg nutzte bloß die erste Fehler mega effizient und ging mit drei Treffern in Führung. Christian Schneefuß arbeitete ebenfalls gut gegen den Ball schaffte es in dem Spiel, die linke Abwehrseite zu schließen. Rainer Streule, der sonst beim Elternhockey dabei ist, zeigte sich auch enorm stockstark und vereitelte durch seinen Einsatz mehrere Durchbrüche der hochpressenden Freiburger. Direkt nach erstem Gegentreffer holte der VfB eine kurze Ecke heraus, weil die Freiburger keinen Abstand hielten. Die Chance verpuffte allerdings. Es dauerte bis zur 34. Minute. Der VfB zog über einen Konter mittlerweile die dritte kurze Ecke. Diesmal gab Florian Wondratschek den Ball zu Andy Höschele, der per halbhohen Flachschlenzer für den VfB das Anschlusstor schoss, welches die Cannstatter Jungs feierten. Am Ende verloren sie 1:11, stehen aber mit sechs Punkte und -30 Tordifferenz auf Platz 4.

Der VfB wurde vertreten durch:
Lukas Rottenburger im Tor, Andy Höschele (1), Florian Wondratschek, Alex Kessler (1), Christian Schneefuß. Leon Dietrich, Rainer Streule

Schiedsrichter:
Florian Wondratschek

Herren III zu Gast in Heidenheim

Der zweite Spieltag führte unsere Herren III am Sonntag nach Heidenheim. Mit einem sehr ausgedünntem Kader und lediglich zwei Wechslern fand man gegen die Gastgeber vom Heidenheimer SB trotzdem gut ins Spiel und ging auch schnell durch Tore von Sebi und einer kurzen Ecke von Benne mit 2:0 in Führung. Den Gastgebern gelang aber noch vor der Pause durch zwei Unaufmerksamkeiten in der Stuttgarter Hintermannschaft der Ausgleich zum 2:2. In der zweiten Halbzeit das gleiche Bild wieder gingen erst die Stuttgarter mit 3:2 in Führung, ehe Heidenheim erneut ausgleichen konnte. Dann zogen die Stuttgarter aber doch noch mit zwei Toren davon und lagen bei noch zwei zu spielenden Minuten mit 5:3 in Führung. Aber tatsächlich machten es die Hausherren nochmal spannend als ihnen eine Minute vor Spielende der Anschluss zum 5:4 gelang. Man sollte meinen, bei lediglich einer Minute auf der Uhr sollte es das trotzdem gewesen sein. Dann stellten sich die Stuttgarter aber sehr unclever an. Einen Konter wollten die Roten zur endgültigen Entscheidung nutzen, vergaßen aber völlig die Absicherung. Schneller Gegenkonter und plötzlich tauchten zwei Heidenheimer Stürmer völlig ungedeckt im Stuttgarter Schusskreis auf. Aber Hendrik packte eine Megaparade aus und vereitelte den eigentlich schon sicheren Ausgleich mit einem Mosterreflex. Die Halle stand Kopf und das Spiel endete mit einem 5:4 Sieg für Stuttgart.

In der zweiten Begegnung des Tages gegen den Karlsruher TV III zeigte sich schnell, dass man dem ersten Spiel Tribut zu sehr zollen musste. Die Karlsruher, die alle im Schnitt 10 bis 15 Jahre jünger waren nutzen ihre körperliche Überlegenheit clever aus und ließen die Stuttgarter laufen. Mit dem einen oder anderen Wechsler mehr, hätten die Stuttgarter das Spiel vielleicht offener gestalten können. So aber war man chancenlos und unterlag am Ende klar mit 1:6. Der Ehrentreffer kurz vor Spielende gelang Christian mit einer Direktabnahme von der linken Seite.


Es spielten:
Hendrik Niemax (TW), Andreas Höschele, Alex Kessler (1), Benne Zürn (1), Christian Schneefuss (1), Florian Wondratschek (1), Sebastian Heck (1), Sven Thomas (1)

Schiedsricher:
Florian Wondratschek